
Sicherheitsbehörden finden geheimes Depot in Brandenburg +++ Massive Angriffe auf Kiew +++ Rumänien zerstört Seedrohne
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Die Sicherheitsbehörden ermitteln wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat durch russische Geheimdienste. Russland führt seit viereinhalb Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Die Sicherheitsbehörden haben einem Medienbericht zufolge in der Nähe von Berlin ein geheimes Waffenlager gefunden. Das Bundesamt für Verfassungsschutz gehe davon aus, dass es im Auftrag russischer Geheimdienste angelegt wurde, berichteten Norddeutscher Rundfunk, Westdeutscher Rundfunk und „Süddeutsche Zeitung“ am Freitag. In dem Depot in einem Wald in Brandenburg seien zwei Handfeuerwaffen gelagert worden.
Laut dem Bericht ermittelt inzwischen die Bundesanwaltschaft wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Ein Tatverdächtiger sei vor einiger Zeit in Rumänien festgenommen worden. Dem Bericht zufolge könnte er das Waffenlager angelegt haben.
Die Beamten hätten einen Hinweis auf das Versteck bekommen und es schon im vergangenen Spätsommer gefunden, berichten die Medien. Deutsche Sicherheitsbehörden seien inzwischen davon überzeugt, dass die Waffen für Agenten hinterlegt wurden, die im Auftrag Russlands so genannte kinetische Operationen – also Mordanschläge – ausführen sollten, also etwa Attentate.
Laut SZ, WDR und NDR hat Verfassungsschutzpräsident Sinan Selen seit Monaten gewarnt, dass Russlands Geheimdienste die Gang verschärft hätten und auch in Deutschland gezielt Attentate planen würden.
Russland hat nach Angaben des ukrainischen Infrastrukturministeriums im Juli und in der ersten Augusthälfte 52 zivile Schiffe angegriffen. Darunter befinden sich Schiffe, die Lebensmittel und andere Fracht von oder zu ukrainischen Häfen transportieren, sowie Schiffe, die in den Häfen liegen, teilt das Ministerium auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit.
Derweil meldete Russlands staatliche Nachrichtenagentur Tass, dass russische Truppen nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau das Dorf Selene in der ostukrainischen Region Donezk eingenommen haben. Die Angaben können nicht unabhängig bestötigt werden.
Japan hat gegen einen angeblich von Russland angekündigten Raketestest vor den zwischen beiden Ländern umstrittenen Kurilen-Inseln protestiert. „In Antwort auf die Benachrichtigung über den Plan, einen Raketentest durchzuführen, haben wir Protest eingelegt“, sagte ein Sprecher der japanischen Regierung der Nachrichtenagentur AFP am Freitag. Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete unter Berufung auf Angaben der russischen Pazifikflotte, der Test habe bereits stattgefunden.
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff wird eine Industrieanlage in der russischen Region Perm im Ural beschädigt. Dies teilt Regionalgouverneur Dmitri Machonin mit. Um welche Anlage es sich genau handelt, lässt er offen. In der Region befindet sich jedoch eine große Ölraffinerie, die in den vergangenen Monaten wiederholt angegriffen wurde.
In Australien wird einem 27 Jahre alten russisch-australischen Staatsbürger der Prozess gemacht, der laut Polizei in der Ukraine für Russland spioniert hat. Der Angeklagte muss sich am Freitag vor einem Gericht in Brisbane verantworten. Er habe in Russland eine „militärische Ausbildung“ erhalten und sei später den ukrainischen Streitkräften beigetreten, sagte die Präsidentin der australischen Bundespolizei, Krissy Barrett, auf einer Pressekonferenz.
Russland hat mit Drohnenangriffen nahe seiner Grenze im ostukrainischen Gebiet Charkiw nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet. Bei der Attacke mit sechs Drohnen auf das Dorf Lebjaschje seien zwei Frauen im Alter von 66 und 73 Jahren getötet und zwei weitere Menschen verletzt worden, teilte Charkiws Militärgouverneur Oleh Synjehubow bei Telegram mit.
Bei einem ukrainischen Angriff sind auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim nach Angaben der Besatzungsbehörden zwei Menschen getötet worden. Weitere drei seien bei der Attacke im Umland der Stadt Simferopol verletzt worden, teilte der von Moskau eingesetzte Statthalter Sergej Aksjonow bei Telegram mit.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach massiven russischen Luftangriffen erneut auf den Mangel an Flugabwehrraketen hingewiesen und an die Partner seines Landes appelliert. „Es sind Raketen für Patriots nötig, das können nur unsere Partner bereitstellen“, sagte er in einer abendlichen Videoansprache.
Ein russisches Flugzeug steht im Verdacht, über der Ostsee Finnlands Luftraum verletzt zu haben. Nach Angaben des finnischen Verteidigungsministeriums spielte sich der Vorfall am Donnerstagnachmittag über dem westlichen Teil des Finnischen Meerbusens ab.
Nach massiven Angriffen Russlands auf die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht ist bei einer neuen Attacke am Tag mindestens ein weiterer Mensch getötet worden. Drohnentrümmer seien auf ein Geschäftszentrum gestürzt, schrieb Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram.
Eine am 14. August im lettischen Luftraum abgeschossene Drohne ist ukrainischen Ursprungs. Dies teilen die lettischen Streitkräfte mit. Ein im Baltikum stationierter italienischer Kampfjet hatte das Fluggerät abgeschossen.
Ein rumänisches Kampfflugzeug vom Typ F-16 hat nach Angaben der Regierung in Bukarest eine mit Sprengstoff beladene Seedrohne zerstört. Die Drohne sei mehrere hundert Meter vom Gasfeld Neptun Deep im Schwarzen Meer entfernt getroffen worden, teilte Verteidigungsminister Radu Miratu im Onlinedienst Facebook mit.
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Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen an kritischer Infrastruktur in Deutschland.
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Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein belebtes Einkaufszentrum in Krywyj Rih wurden mindestens 16 Menschen getötet und über 130 verletzt. Die Attacke erfolgte in zwei Wellen, wobei die zweite gezielt Rettungskräfte traf.

Russland intensiviert Angriffe auf ukrainische Städte und Infrastruktur, während Bundesaußenminister Wadephul Kiew besucht. Parallel dazu gibt es Berichte über Drohnenangriffe in Russland, Luftraumverletzungen in Finnland und ein mutmaßliches russisches Waffendepot bei Berlin.

Der Iran-Konflikt verschärft sich durch US-Wirtschaftssanktionen und militärische Blockaden. Während die USA ihre Präsenz in der Straße von Hormus verstärken, droht Teheran mit Widerstand. Parallel dazu eskaliert die Gewalt im Westjordanland.

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Während eines Solidaritätsbesuchs von Bundesaußenminister Johann Wadephul in Kiew griff Russland den Vorort Boryspil mit ballistischen Raketen an. Dabei wurden mindestens zwei Menschen getötet und acht verletzt. Zeitgleich meldet die Ukraine weitere Angriffe.