
Konzern plant neue Betriebsvereinbarung ab 2027 mit klaren Vorgaben für die Anwesenheit im Büro
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Mercedes-Benz strebt eine Senkung der Arbeitskosten in Deutschland an, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.
Stuttgart. Beschäftigte von Mercedes-Benz sollen standardmäßig wieder vier Tage in der Woche vor Ort im Büro arbeiten.
Eine neue Konzernbetriebsvereinbarung soll „es Führungskräften ermöglichen, für Vollzeitbeschäftigte bis zu vier Präsenztage pro Woche ohne Begründung festzulegen“, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit.
„Ziel ist es, dass diese vier Tage künftig der Standard sind“, so der Sprecher.
Die bisherige Konzernbetriebsvereinbarung sei vom Unternehmen entsprechend gekündigt worden.
Zuvor hatte die „Wirtschaftswoche“ darüber berichtet.
Die neue Vereinbarung müsse noch in den Betriebsratsgremien der Standorte beschlossen werden.
Sollten diese zustimmen, werde die neue Regelung voraussichtlich zum 1. Januar 2027 in Kraft treten.
Ansonsten stünden die Standorte Ende März ohne eine entsprechende Vereinbarung da.
Der neuen Vereinbarung seien laut Mercedes Verhandlungen mit dem Betriebsrat vorausgegangen.
Die bisherige Vereinbarung hatte den Beschäftigten relativ viel Freiheiten bei der Wahl des Arbeitsplatzes ermöglicht.
Die neue Vereinbarung werde „weiterhin Flexibilität ermöglichen, denn besondere Ausnahmefälle werden zwischen Führungskraft und Beschäftigtem besprochen und freigegeben“, hieß es in einem Schreiben an die Beschäftigten, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Mercedes-Benz will zudem die Arbeitskosten in Deutschland senken, um wettbewerbsfähiger zu werden.
Mercedes-Produktionsvorstand Michael Schiebe hatte die Schließung von zwei Werken in Deutschland angedroht, wenn die Kosten in Deutschland nicht reduziert werden.
Zuletzt hatte es gegen die Pläne des Managements immer wieder Protestaktionen gegeben.
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Inkrafttreten der neuen Regelung zum 1. Januar 2027 bei Zustimmung der Betriebsratsgremien
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