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Der Milchpreis liegt derzeit rund ein Viertel niedriger als im Vorjahreszeitraum und hat damit ein Fünfjahrestief erreicht. Zuvor hatte die Lebensmittelzeitung über erste Anzeichen einer Wende bei Butter berichtet, nachdem der Preis Ende 2025 stark gefallen war und Bauern zu Protesten veranlasst hatte.
Berlin. Milch, Joghurt und Quark könnten schon bald wieder teurer werden. „Erhebliche Preissteigerungen für Milchprodukte“ seien „dringend notwendig“, teilte der Milchindustrie-Verband (MIV) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Erste Gespräche zu den anstehenden Kontraktverhandlungen über die sogenannte Weiße Linie (also Trinkmilch, Joghurt, Quark und ähnliche Frischeprodukte) seien bereits gestartet, hieß es vom Verband, der zu laufenden Verhandlungen selbst keine konkreten Zahlen nennen wollte. Zuvor hatte die „Lebensmittelzeitung“ berichtet.
Der Milchpreis liege derzeit rund ein Viertel niedriger als im Vorjahreszeitraum und habe damit ein Fünfjahrestief erreicht, so der MIV. Aus Sicht des Verbands sprechen mehrere Faktoren für steigende Preise: Der Absatz von Milch und Milchprodukten laufe sowohl in Deutschland als auch international ausgesprochen gut. Zudem habe die sommerliche Dürrephase in Deutschland und Europa die Milchanlieferung regional stark einbrechen lassen. Viele Experten rechneten zusätzlich durch einen starken El-Niño-Effekt im tropischen Pazifik mit einer deutlichen Abschwächung der weltweiten Milchanlieferung. Der El-Niño-Effekt kann in wichtigen Molkereiexportregionen zu Dürren führen.
Der Weltmarkt hat für die deutsche Milchwirtschaft erhebliches Gewicht: Nach Angaben des Bundesverbands des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH) gehen 49 Prozent der hierzulande hergestellten Milchprodukte in den Export. Entwicklungen auf dem Weltmarkt schlagen sich damit unmittelbar auf den deutschen Milchpreis durch.
Erste Anzeichen für eine Wende gab es zuletzt bereits bei Butter: Nach einem starken Preisverfall Ende 2025, der Butter zeitweise unter die Marke von einem Euro pro 250-Gramm-Päckchen gedrückt und Bauernverbände zu Protesten veranlasst hatte, zog der Preis wieder an. Supermärkte und Discounter erhöhten den Preis für Eigenmarken-Päckchen Mitte September um 14 Cent auf 1,19 Euro. Auch bei Käse, Milchpulver und Proteinprodukten ziehen die Erlöse an, während der Preis für frische Vollmilch das Jahr über bei rund 95 Cent pro Liter stabil geblieben ist.
Auch der Proteinboom spiele eine Rolle, sagt Kerstin Keunecke von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI). Molkenproteinkonzentrate seien derzeit stark gefragt. Für deren Herstellung werde Molkenkonzentrat benötigt, das entsprechend knapp und hochpreisig sei. Molke ist das flüssige Nebenprodukt, das bei der Käseherstellung aus Milch entsteht.
Die Landwirte drängen darauf, von der erwarteten Preiswende zu profitieren. „Der Deutsche Bauernverband fordert, dass sich abzeichnende Markterholungen bei Milch zeitnah an die Erzeuger weitergegeben werden, da Dünger-, Energie- und Treibstoffkosten die Betriebe weiter erheblich belasten“, sagte der Vizepräsident des Bauernverbandes und Milchpräsident Karsten Schmal. Wer künftig hochwertige Milchprodukte aus heimischer Erzeugung wolle, müsse sicherstellen, „dass steigende Erlöse fair entlang der Wertschöpfungskette verteilt werden und bei den Milcherzeugern ankommen“, so Schmal.
Ähnlich äußerte sich der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM). Angesichts zurückgehender Milchanlieferungen und einer deutlich besseren Nachfrage vor allem nach Milcheiweiß sei die Forderung nach höheren Preisen für Trinkmilch und Quark „höchst angebracht“, sagte ein Sprecher.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Preise für Trinkmilch, Joghurt und Quark werden in den kommenden Monaten steigen.
Likely · Within months
Der Preis für frische Vollmilch wird voraussichtlich stabil bei rund 95 Cent pro Liter bleiben.
Possible · Within months
Wildling founder Anna Yona announced after a sabbatical in Costa Rica that another 120 employees would have to be laid off to save the company. She had already let 40 of the 280 employees go and drastically reduced costs. She sees no other option than radical shrinkage after years of rapid growth.

More and more Germans are allowing parcels to be left on the doorstep, in the garden or in the carport in order to avoid collection at the parcel shop. The delivery person loses their insurance cover and the risk of theft lies with the recipient. Logistics companies such as DHL, Hermes, GLS and DPD are reporting increasing numbers of storage agreements, with DHL recording over ten million permanent agreements. The service providers emphasize time and cost savings through reduced delivery attempts, while at the same time recommending safe storage locations and introducing photo documentation in some cases.
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The representatives of the Munich breweries reject the idea of a specially brewed non-alcoholic Wiesn beer for the Oktoberfest because it contradicts the traditional character of the festival beer and would be technically and taste-intensive. They consider the existing non-alcoholic beer from the normal range to be sufficient.

The residual values for three-year-old electric cars rose by 1.4 percentage points from May to August, while petrol and diesel cars fell. Despite the increase, the residual values of electric cars are still below those of combustion engines, but the gap is narrowing. The demand for used electric cars is increasing due to high fuel prices, while the idle times for electric cars have fallen and those for diesel have increased.
Henkel was founded in Aachen in 1876 and is now a global consumer goods and industrial group with brands such as Persil, Pritt and Schwarzkopf. In 2025, the group achieved sales of 20.5 billion euros and employs around 50,000 people. Current challenges include increased energy costs, cyclical dependence in the industrial adhesives sector and pressure from private labels. Historically, the company faced criticism during the Nazi era; forced labor was later dealt with.