
Datenschutzverstoß bei der Übermittlung von Fahrerdaten führt zu einer der höchsten Geldbußen nach europäischem Recht.
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Die Entscheidung basiert auf europäischen Datenschutzregeln, die eine vollständig automatisierte Entscheidungsfindung bei einschneidenden Maßnahmen untersagen.
Nach europäischen Datenschutzregeln dürfen solche einschneidenden Entscheidungen nicht vollständig automatisiert erfolgen, teilte die Behörde mit. Außerdem habe Uber das Recht der Fahrer auf Auskunft verletzt. Nach Ansicht der Aufsichtsbehörde geht es um einen schwerwiegenden Fall, was die hohe Geldbuße rechtfertige.
Uber kündigt Berufung an
Uber wies die Entscheidung nach Medienberichten zurück und plant Berufung einzulegen. Es ist eine der höchsten Geldbußen, die auf der Grundlage des europäischen Datenschutzrechts verhängt wurde.
Nach Angaben der niederländischen Tageszeitung »De Telegraaf« war bislang nur eine im Jahr 2023 verhängte Geldstrafe höher. Damals wurde der Internetkonzern Meta in Irland zu einer Buße von 1,2 Milliarden Euro verurteilt. Die Strafe wurde wegen der unrechtmäßigen Übermittlung personenbezogener Daten europäischer Facebook-Nutzer in den Vereinigten Staaten verhängt. Meta legte gegen diese Geldstrafe Berufung ein.
Uber versucht seit Jahren mit teils aggressiven Mitteln in Europa sein Geschäft auszubauen. Im Juli kündigte der Konzern nach monatelangen Auseinandersetzungen an, den deutschen Konkurrenten Delivery Hero für fast 13 Milliarden Euro übernehmen zu wollen. Kurz davor hatte das Unternehmen angekündigt, seine Fahrer testweise ersetzen zu wollen. In München plant der Fahrdienstvermittler dafür einen Versuch mit selbstfahrenden Robotaxis.
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Uber wird gegen das Bußgeld Berufung einlegen.
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Die niederländische Datenschutzbehörde hat Uber wegen Verstößen gegen europäische Datenschutzregeln zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Uber kündigte an, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen.
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