Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies lobt VW-Sparpläne als zukunftsfähiges Konzept
Quick Look
- Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies begrüßt die Einigung zu den Sparplänen bei Volkswagen als zukunftsfähiges Konzept und betont Investitionen in die Zukunftsfähigkeit sowie die Entwicklung langfristiger Perspektiven für alle Standorte.
- Dabei räumt er ein, dass Herausforderungen aufgrund des internationalen Wettbewerbs enorm seien und bis zu 50.000 Stellen wegfallen könnten, wobei vier Werke unsicher seien.
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Why It Matters
Volkswagen steht unter Druck aufgrund des internationalen Wettbewerbs und der Transformation hin zur Elektromobilität. Der Aufsichtsrat hatte dem Sparpaket des Vorstands einstimmig zugestimmt, das Einsparungen und strukturelle Änderungen vorsieht.
Wolfsburg. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies wertet die Einigung zu den Sparplänen bei Volkswagen als ein „zukunftsfähiges Konzept“ für den Konzern. Der SPD-Politiker, der auch Mitglied im VW-Aufsichtsrat ist, sagte, man investiere kräftig in die Zukunftsfähigkeit und steigere die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswagen. „Gleichzeitig werden wir für alle Standorte langfristige Perspektiven entwickeln - mit neuen Fahrzeugen, wo dies wirtschaftlich ist, und mit neuen Formen industrieller Wertschöpfung“, sagte Lies in einer Mitteilung der Staatskanzlei.
Der Ministerpräsident sieht in der Einigung zudem einen Neubeginn. „Der heutige Beschluss ist dabei der Anfang eines gemeinsamen Weges, es liegt nun aber viel Arbeit vor allen Beteiligten“, sagte Lies. Das gelte für die Tarifpartner, für die Politik und für den Vorstand, „der ein klares Mandat erhält, aber eben auch verbunden mit klar umrissenen Aufgaben.“ Lies sagte aber auch, die Herausforderungen für Volkswagen und die deutsche Automobilindustrie seien angesichts des internationalen Wettbewerbs enorm.
Das Sparpaket des Konzernvorstandes, dem der Aufsichtsrat einstimmig zugestimmt hatte, sieht vor, dass in den kommenden Jahren unter anderem weitere 50.000 Stellen wegfallen sollen. Vier Werke stehen auf der Kippe. Für die Standorte Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm könne keine wettbewerbsfähige Folgebelegung gestaffelt ab den Jahren 2031 bis 2034 gewährleistet werden, erklärte VW. Für diese Werke würden „parallel und ergänzend alternative Verwendungsmöglichkeiten geprüft“.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Volkswagen wird die alternativen Verwendungsmöglichkeiten für die Werke in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm bis 2030 konkretisieren.
Likely · Within years
Open Questions
- Wie genau sollen die alternativen Verwendungsmöglichkeiten für die vier unsicheren Werke aussehen?
- Welche konkreten Investitionen sind in die Zukunftsfähigkeit geplant?
- Wie wird der Abbau von bis zu 50.000 Stellen sozial abgefedert?






