Insgesamt 130 Migranten wurden mit gecharterten Maschinen abgeschoben, wobei Zielstaaten die Passagierzahl pro Flug stark begrenzen.
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Das Land NRW nutzt seit 2025 gecharterte Flugzeuge für Abschiebungen, wobei der erste Flug dieser Art bereits vor anderthalb Jahren für mediale Aufmerksamkeit sorgte.
Das Land NRW hat seit 2025 insgesamt 15 Mal Flugzeuge gechartert, um insgesamt 130 Migranten abzuschieben. Das teilte das Flüchtlingsministerium in Düsseldorf auf dpa-Anfrage mit. Der erste Abschiebeflug dieser Art hatte vor anderthalb Jahren für Aufsehen gesorgt.
Damals waren vier syrische und drei afghanische Männer nach Sofia in Bulgarien geflogen worden. NRW hatte dafür einen kompletten Airbus gemietet, in dem außer den Flüchtlingen nur Begleitpersonal und Besatzung mitgereist waren. Die Flüge, die danach stattfanden, wurden bis heute nicht bekannt.
Dass auch bei den Flügen nach der ersten Chartermaßnahme jeweils nur wenige Migranten an Bord waren, liegt laut Ministerium an Vorgaben der Zielstaaten. Diese würden häufig höchstens zehn Personen pro Flug erlauben. „NRW kann diesbezüglich keinen Einfluss nehmen und ist an die Vorgaben entsprechend gebunden“, so eine Sprecherin des Flüchtlingsministeriums.

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Die Bundesregierung bereitet eine Reaktion auf den Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig vor, wobei Russland als Verantwortlicher gilt. Parallel dazu führt Bundeskanzler Merz Wahlkampf in Sachsen-Anhalt und an der Ostsee, begleitet von Protesten.