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Der Nahost-Krieg eskaliert durch gegenseitige Angriffe zwischen Iran-verbündeten Gruppen (Huthi, Hisbollah, irakische Milizen) und Saudi-Arabien sowie Israel. Die Straße von Hormus, eine kritische Ölroute, ist durch Kriegshandlungen stark beeinträchtigt, wodurch alternative Wege wie die Ost-West-Pipeline und Bab al-Mandab an Bedeutung gewonnen haben – beide sind nun ebenfalls Ziel von Angriffen.
Newsblog zum Nahost-KriegIrak reagiert nach Angriff auf saudische Ölpipeline
12. September 2026, 5:00 Uhr|
Über die Ost-West-Pipeline fließt Öl, das die blockierte Straße von Hormus nicht passieren kann. Nun wurde die Leitung angegriffen; Saudi-Arabien schaltete sie vorsorglich ab. Die Attacke kam von irakischem Staatsgebiet.
Alle Entwicklungen im Liveblog
Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.
Wichtige Updates
Saudische Ölpipeline, die den Hormus-Kanal umgeht, nach Angriffen stillgelegt
Huthi rücken in Jemen auf strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandab vor
Israel greift Hügelkette an – Explosion löst Beben der Stärke 4,1 aus
UN-Bericht: 46 000 Menschen nach Eskalation in Jemen vertrieben
Greenpeace: Ölteppich breitet sich in Straße von Hormus aus
Luzia Geier
Nach Angriff auf saudische Ölpipeline: Ölpreis steigt – Irak reagiert
Als Reaktion auf einen Drohnenangriff auf Saudi-Arabien hat die irakische Regierung einen Militärkommandeur in der Provinz Maisan abgesetzt und den Grenzübergang Schalamtscheh zu Iran geschlossen. Das Außenministerium in Riad erklärte, man habe auf Ersuchen des irakischen Ministerpräsidenten bislang von einem Vergeltungsschlag abgesehen, behalte sich jedoch das Recht vor, „alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen“, um die Interessen Saudi-Arabiens zu schützen.
Davor hatten beide Länder bestätigt, dass die Attacke auf die wichtige Ost-West-Ölpipeline Saudi-Arabiens von irakischem Staatsgebiet ausging, wo von Iran unterstützte Milizen operieren. Der Betrieb der Leitung sei als Vorsichtsmaßnahme vorübergehend eingestellt worden, teilte das saudische Energieministerium mit. Im Irak wurde zwei Insidern zufolge zudem eine groß angelegte Fahndung nach den Tätern eingeleitet.
Bis zu ihrer Stilllegung hatte die Pipeline in den vergangenen Monaten täglich vier bis fünf Millionen Barrel transportiert, etwa vier bis fünf Prozent des weltweiten Ölangebots. Sie half Saudi-Arabien bislang, den Seeweg durch die Straße von Hormus zu umgehen, wo der Tankerverkehr wegen des Krieges zwischen den USA und dem Iran fast zum Erliegen gekommen ist. Gleichzeitig brachten die mit Iran verbündeten Huthi-Rebellen in Jemen die strategisch wichtige Insel Perim am südlichen Zugang zum Meer unter ihre Kontrolle. Zusammen verschärften die vorübergehende Stilllegung der Pipeline, die Störungen in der Straße von Hormus und die Kontrolle der Huthi über Perim die Lage auf dem Weltölmarkt.
Luzia Geier
Bericht: Israel-Libanon-Gespräche auf Oktober verschoben
Die für kommende Woche in Rom geplanten Gespräche zwischen Israel und Libanon sollen einem Medienbericht zufolge auf Oktober verschoben werden. Das berichtete das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf einen US-Vertreter. Als Grund würden Terminüberschneidungen mit jüdischen Feiertagen, einer Konferenz in Paris und den Vorbereitungen für die UN-Vollversammlung genannt, heißt es bei Axios unter Berufung auf Insider weiter. Einem Beitrag auf der Plattform X zufolge sollen sich die Botschafter beider Länder in Washington treffen.
Saudische Ölpipeline, die den Hormus-Kanal umgeht, nach Angriffen stillgelegt
Die wichtige Ost-West-Ölpipeline Saudi-Arabiens, die als Ausweichroute für Lieferungen dient, die die Straße von Hormus nicht passieren können, wurde nach mehreren Angriffen vorsorglich stillgelegt. Das teilte das Energieministerium des Königreichs mit. Die Angriffe führten zu mehreren Verletzten, und Einsatzkräfte ergreifen derzeit Maßnahmen, um die Pipeline zu sichern und ihre Sicherheit zu überprüfen, so das Ministerium auf X.
Der US-Sender CNN berichtete unter Berufung auf Angaben von US-Regierungsbeamtenseite, dass die mehr als 1200 Kilometer lange Pipeline durch Drohnen angegriffen worden sei, die aus dem Irak gestartet sein sollen. Nach einer ersten Analyse seien Pumpstationen getroffen worden, die sich neben der Pipeline befinden, berichtete CNN weiter. Das für die Region zuständige US-Kommando Centcom lehnte auf Anfrage einen Kommentar zu dem Bericht ab. Die Pipeline war Berichten zufolge bereits Ende Juli von Verbündeten Irans vom Irak aus attackiert worden. Sie hat seit Beginn des Iran-Kriegs eine noch größere Bedeutung bekommen.
Die Ölpreise sind in dieser Woche stark gestiegen, wobei Brent-Rohöl erneut über 100 US-Dollar pro Barrel gehandelt wird, da sich die Kämpfe im gesamten Nahen Osten verschärft haben – mit Angriffen der Huthi auf saudische Energieanlagen und US-Luftangriffen auf iranische Öltanker.
Auswärtiges Amt verurteilt Huthi-Vorgehen in Jemen
Das Auswärtige Amt äußert sich besorgt über die jüngsten Entwicklungen in Jemen und der Straße von Bab al-Mandab. Iran und die verbündeten Huthi-Rebellen vor Ort versuchten schon seit Wochen, die internationale Schifffahrt einzuschränken, „in Geiselhaft zu nehmen“, sagt ein Ministeriumssprecher in Berlin. Dazu werde Saudi-Arabien und die Regierung in Jemen ins Visier genommen. „Das verurteilen wir“, sagt der Sprecher. „Bei zunehmender Kontrolle … über diesen Seeweg drohen dann natürlich weitere Einschränkungen von Öl- und auch LNG-Lieferungen aus der Region mit den entsprechenden negativen Auswirkungen für die Versorgungslage auf dem Weltmarkt.“
Unterdessen warnt der Verband deutscher Reeder (VDR) mit Blick auf die Lage im Nahen Osten vor einer zunehmenden Gefahr für Handelsschiffe. „Für die Schifffahrt im Roten Meer verschärft sich die Sicherheitslage erneut“, erklärt der in Hamburg ansässige Verband. Mit der Einnahme einer strategisch wichtigen Insel in der Meerenge Bab al-Mandab durch die mit Iran verbündete Huthi-Miliz verschärfe sich die Lage erheblich. „Für Schiffe, die die Meerenge weiterhin passieren, steigt das Risiko“, warnt der VDR. „Für Reedereien, die das Gebiet derzeit umfahren, rückt eine Rückkehr auf die direkte Route durch das Rote Meer in noch weitere Ferne.“
Anna Schimpp
Irans Vizepräsident gratuliert Huthi nach Vormarsch in Jemen
Irans Vizepräsident hat der Huthi-Miliz nach ihrem Vormarsch an der Küste zum Roten Meer gratuliert. „Wir freuen uns über die Siege des heldenhaften Volkes Jemens“, schrieb Mohammed Resa Aref an die mit Teheran verbündete Miliz gerichtet auf X.
Zuvor hatten die militant-islamistischen Huthi eine strategisch wichtige Insel am südlichen Ende des Roten Meeres eingenommen und sich damit in eine starke Position gebracht, die Meerenge Bab al-Mandab zu kontrollieren. Seit Jahren tobt in Jemen ein Bürgerkrieg. In den vergangenen Tagen hatten die Huthi im Kampf gegen Kräfte der international anerkannten Regierung, die von Saudi-Arabien unterstützt wird, militärische Erfolge verzeichnet.
Vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen den USA und Iran sprach der israelische Militärexperte Danny Citrinowicz von einem Rückschlag für den Westen. So schrieb er auf X:
„Im Mittleren Osten hat es selten ein strategisches Versagen dieser Größenordnung gegeben.“
Danny Citrinowicz
Und weiter: „Was in den letzten Tagen geschehen ist, ist daher nicht einfach nur ein saudisches Problem. Es ist ein internationales Problem“.
Huthi rücken in Jemen auf strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandab vor
Die mit Iran verbündete Huthi-Miliz hat jemenitischen Regierungsquellen zufolge die gesamte Küste des Roten Meeres in Jemen und strategisch wichtige Inseln eingenommen. Damit haben die Huthi ihren Zugriff auf die Meerenge Bab al-Mandab, durch die eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt führt, deutlich erhöht.
Zuvor hat die Huthi-Miliz in Jemen die Stadt Dhubab erreicht. Die Stadt liegt direkt am Seeweg gegenüber der strategisch bedeutsamen Insel Perim (auch: Majun). Den Regierungsvertretern zufolge haben sich die Regierungstruppen von Perim zurückgezogen. Nun sollen die Huthi auch Perim erreicht haben, wie mehrere Medien berichten. Die Insel liegt am südlichen Ende der Meerenge Bab al-Mandab, die den Golf von Aden mit dem Roten Meer verbindet. Beide sind Teil einer Schifffahrtsroute, die vom Mittelmeer über den Suezkanal bis in den Indischen Ozean führt und somit den kürzesten Schifffahrtsweg zwischen Europa und Asien darstellt.
Die Meerenge Bab al-Mandab ist an der schmalsten Stelle etwa 20 Kilometer breit und damit deutlich schmaler als die Straße von Hormus, die etwa 50 Kilometer breit ist. Seit Ausbruch des Iran-Kriegs wird Bab al-Mandab als alternative Handelsroute genutzt, um Ausfälle durch die Straße von Hormus etwas zu kompensieren. Der für den Welthandel enorm wichtige Schifffahrtsweg dürfte nun Berichten zufolge noch stärker bedroht werden als bisher. Die Huthi hatten schon in den vergangenen Jahren mehrfach Schiffe angegriffen und teils versenkt oder diese gekapert.
In Jemen war zuletzt ein seit Jahren andauernder Konflikt erneut aufgeflammt. Die Huthi kämpfen gegen die international anerkannte Regierung und deren Verbündete. Sie gehören zur sogenannten iranischen „Achse des Widerstands“, einem regionalen Netzwerk aus von Iran unterstützten Milizen. Teheran unterstützt die Huthi ähnlich wie die Hisbollah in Libanon mit Waffen, Technologie, Fachwissen und finanziellen Mitteln. Auf der anderen Seite stehen die jemenitische Regierung, die von Saudi-Arabien unterstützt wird, sowie regierungstreue Kräfte.
Die Grafik veranschaulicht die Bedeutung der Meerenge Bab al-Mandab für aktuelle Exportrouten. SZ-Grafik
Bernd Dörries
Kairo
Israel greift Hügelkette an – Explosion löst Beben der Stärke 4,1 aus
Es war eine Atmosphäre wie an Silvester. Die israelische Armee veröffentlichte am Donnerstagabend Videos, die zeigen, wie sich Soldaten versammelt haben, die Handys zücken – um das Feuerwerk im Nachbarland zu bewundern. Wenig später explodierten im Süden von Libanon 1,1 Millionen Kilogramm Sprengstoff, offenbar in einer einzigen koordinierten Explosion, die ein Beben mit 4,1 auf der Richterskala auslöste. Auf israelischer Seite gab es ein großes „Ah“ und „Oh“, als die Explosion den Himmel orange färbte. In Libanon hielt sich die Begeisterung in Grenzen.
Der Angriff auf den sogenannten Al-Taher-Ridge war seit Tagen erwartet worden. Das ist eine Hügelkette, in die die vom Iran unterstützte Hisbollah mehrere Tunnelsysteme gebohrt hatte, um von dort die Angriffe auf Israel zu steuern. Seit Wochen hatten sich israelische Truppen trotz Waffenstillstand in der Gegend vorgekämpft, auch weil Wahlkampf ist in Israel und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Erfolge braucht.
Explosionen am Al-Taher-Ridgeim im Süden von Libanon: Nach israelischen Angaben wurden dabei Tunnel der Hisbollah zerstört. ISRAELI ARMY/AFP
Die Hisbollah-Tunnel wurden als Hochburg stilisiert, als eine der entscheidenden Schlachten. Herausgekommen ist eine große Explosion, aber viele Fragen blieben offen. Israel hatte in den Wochen zuvor von Hunderten Hisbollah-Kämpfern gesprochen, die sich in der Festung aufhalten sollen, dazu einige iranische Revolutionsgardisten. Davon ist nun aber keine Rede mehr.
In Libanon wird über ein Abkommen zwischen Hisbollah und Libanon spekuliert, das den Abzug der Kämpfer ermöglicht haben könnte. Das israelische Arme Radio meldete allerdings, man habe den Kämpfern angeboten, sich zu ergeben; diese hätten das Angebot aber nicht angenommen.
Ob und wie viele Tote es gab, bleibt unklar. Die Hisbollah hatte in den Tagen zuvor ein Angebot des libanesischen Staates ausgeschlagen. Der wollte die reguläre Armee auf den Ali Al-Taher Ridge schicken, um einen Abzug zu verhindern. Die Hisbollah kündigte an, bis zum Ende zu kämpfen, Iran gewarnt, die Angriffe der Israelis mit eigenen Gegenschlägen zu beantworten. Nichts davon passierte. Die Hisbollah versucht nun, die Niederlage kleinzureden. Viele Libanesen verstehen aber nicht, warum die Gruppe den Bergrücken lieber den Israelis überließ, als ihn der eigenen Armee zu übergeben.
UN-Bericht: 46 000 Menschen nach Eskalation in Jemen vertrieben
Im Zuge der neuen Eskalation in Jemen sind UN-Daten zufolge mehr als 46 000 Menschen in die Flucht getrieben worden. „Familien werden gezwungen, in diesem Konflikt zum zweiten oder dritten Mal zu fliehen, wobei ihnen fast nichts mehr geblieben ist“, sagte die Chefin der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Amy Pope, laut einer Mitteilung.
In der Nacht hätten Berichten zufolge viele Menschen die Hafenstadt Mokka mit ihren Habseligkeiten verlassen, hieß es. Die Huthi-Miliz hatte die strategisch wichtige Stadt am Donnerstag eingenommen. In einigen Gebieten des Bürgerkriegslands sollen ganze Dörfer verlassen worden sein. IOM forderte die Konfliktparteien auf, humanitären Zugang zu garantieren und die Sicherheit von Helfern zu gewährleisten.
Greenpeace: Ölteppich breitet sich in Straße von Hormus aus
In der Straße Hormus breitet sich nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace ein Ölteppich in besorgniserregender Weise aus. Die Verschmutzung befindet sich demnach auf der östlichen Seite der Meeresenge. Innerhalb eines Tages habe sich die sichtbare Fläche ungefähr verdoppelt, hieß es in einer Mitteilung.
„Die auf Satellitenbildern sichtbare betroffene Meeresfläche betrug am 9. September etwa 200 Quadratkilometer. Am 10. September waren bereits rund 400 Quadratkilometer betroffen“, teilten die Umweltschützer mit.
Demnach könnte das Öl von dem Rohöltanker Riesco stammen, der zuletzt nahe dem Ausgangspunkt der Verschmutzung geortet wurde. Seitdem sei kein Signal mehr von dem Schiff empfangen worden. Begonnen habe der Austritt wahrscheinlich am Abend oder in der Nacht des 8. Septembers. Zu dem Zeitpunkt seien auch entsprechende Wärmesignaturen erfasst worden. Das US-Militär hatte die Riesco und weitere Tanker, die mit Iran in Verbindung gebracht werden, nach eigenen Angaben angegriffen.
Seit dem Beginn des Iran-Kriegs mit fortlaufenden Angriffen auf Öltanker durch die Kriegsparteien ist es immer wieder zum Austreten von Öl in der Straße von Hormus gekommen. Besonders kritisch für die Umwelt ist es, wenn das Öl auf die Küste trifft. Im August hatte es Berichte über Öl an der zu Iran gehörenden Insel Gheschm gegeben, das Nistplätze von Meeresschildkröten und wichtige Fischgründe bedroht.
Luzia Geier
Ölpreis steigt auf höchsten Stand seit Mai – Sorge vor Lieferengpässen
Angriffe auf wichtige Schifffahrtsrouten im Nahen Osten haben die Sorge vor Lieferengpässen geschürt und den Ölpreis am Freitag weiter in die Höhe getrieben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um ein Prozent auf 108,68 Dollar. Der Preis für US-Leichtöl WTI stieg ebenfalls um ein Prozent auf 103,45 Dollar. Beide Sorten steuerten auf einen Wochengewinn von fast 13 Prozent zu und lagen damit erstmals seit Mitte Mai über der Marke von 100 Dollar pro Barrel.
Hintergrund sind zunehmende Angriffe entlang wichtiger Schifffahrtsrouten. So übernahm die mit Iran verbündete Huthi-Miliz am Donnerstag die Kontrolle über den jemenitischen Hafen Mokka, was eine weitere B
AI outlook — possibilities, not facts
Der Ölpreis wird weiter steigen, wenn die Ost-West-Pipeline länger stillgelegt bleibt und die Straße von Hormus weiterhin unsicher ist.
Likely · Within weeks
Die Huthi werden ihre Kontrolle über Bab al-Mandab und Perim ausbauen, um den Schifffahrtsdruck auf Saudi-Arabien und seine Verbündeten zu erhöhen.
Likely · Within weeks
Der Irak wird weitere Sicherheitsmaßnahmen an der Grenze zum Iran ergreifen, um iranisch unterstützte Milizen daran zu hindern, Angriffe auf saudische Infrastruktur zu starten.
Possible · Within days
North Korea has fired multiple short-range ballistic missiles toward the Sea of Japan, South Korea and the U.S. military confirmed. The launches came after a joint military exercise by South Korea, the US and Japan and followed earlier tests in August, despite gestures of rapprochement by US President Trump.
Kremlin leader Vladimir Putin attributed the AfD's success in the state elections in Saxony-Anhalt to systematic mistakes by Western states in politics, security and economics. He accused European governments of provoking open conflict with Russia and wanting their citizens and stressed that Russia does not threaten European countries. The statements were made during a press briefing in New Delhi while Putin was attending the Brics summit in India. At the same time, Russian Security Council Vice Dmitry Medvedev threatened direct strikes against German military technology sites.
After drone attacks from Iraq, Saudi Arabia has temporarily closed the important east-west pipeline. There were injuries and property damage. The country is not currently responding but supports Iraqi efforts to prevent attacks, but reserves the right to take necessary protective measures.

US President George W. Bush announces retaliation for the terrorist attacks of September 11, 2001 and emphasizes that the US has always defeated its enemies. Emergency services continue to fight for the lives of those buried. The live blog reconstructs the attack.

The deposed Istanbul mayor Ekrem Imamoglu was sentenced to 25 months in prison in Turkey for insulting a public servant and was banned from political activity. The ruling could result in his loss of office and the city council's appointment of a new mayor if it becomes final.
A Turkish court has sentenced Ekrem Imamoglu, the deposed mayor of Istanbul and prominent opponent of President Erdogan, to 25 months in prison for insulting a public servant. The ruling includes a ban on political activity, which, if legal, would mean his loss of office. The EU and the German government criticize the procedure as a democratic setback.