
Die Hälfte der brasilianischen Wähler glaubt nicht, dass es einen Putschversuch gab
Ein Interview mit Politikwissenschaftlerin Camila Rocha über die brasilianischen Präsidentschaftswahlen, die Chancen von Flávio Bolsonaro und mögliche Vorteile für Amtsinhaber Lula durch Trump.
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Präsidentschaftswahlen in Brasilien werfen Fragen zur politischen Zukunft des Bolsonaro-Clans auf.
Präsidentschaftswahlen in Brasilien »Die Hälfte der brasilianischen Wähler glaubt nicht, dass es einen Putschversuch gab«
Wie wichtig ist ein Sieg Flávio Bolsonaros für den Familienclan? Hier erklärt Politikwissenschaftlerin Camila Rocha, welche Chancen der älteste Sohn des früheren Präsidenten hat und warum Amtsinhaber Lula von Trump profitieren könnte.
Ein Interview von Jens Glüsing, Rio de Janeiro

Eine neue SPIEGEL-Ipsos-Umfrage zeigt, dass vier von zehn Deutschen die finanziellen Transfers in die neuen Bundesländer als zu hoch empfinden. Vor den anstehenden Landtagswahlen im Osten wächst die Kritik an der finanziellen Unterstützung durch den Westen.

In Sachsen-Anhalt führt die AfD in Umfragen mit über 40 Prozent. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund strebt das Amt des Ministerpräsidenten an und plant als ersten Schritt seines 100-Tage-Programms die Kündigung der Rundfunkstaatsverträge.
Die sachsen-anhaltische Grünen-Spitzenkandidatin Susan Sziborra-Seidlitz verteidigt ihren Ehemann gegen Vorwürfe bezüglich dessen rechtsextremer Vergangenheit in den 90er Jahren. Sie betont seine Abkehr von der Szene und sieht in der Debatte ein Wahlkampfmanöver.
Der frühere CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn wird nach seinem Rücktritt infolge der Leihmutter-Affäre Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestags. Er soll dort voraussichtlich als Berichterstatter für den Etat des Außenministeriums fungieren.

Wladimir Putin hat eine neue Mobilmachung in Russland ausgeschlossen. Während Experten aufgrund hoher Verluste weitere Einberufungen für möglich halten, betont der Kremlchef die Stabilität der russischen Wirtschaft trotz steigenden Haushaltsdefizits.

Bei der Debattenaktion „Deutschland spricht“ diskutierten über 20.000 Menschen über kontroverse Themen. Die Auswertung zeigt: Die stärksten Meinungsunterschiede bestehen zwischen jungen Frauen und älteren Männern, während die Einheit zwischen Ost und West bei Jüngeren weit fortgeschritten ist.