
Zoll-Rückerstattung und geringere Rabatte führen zu angehobener Jahresprognose
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Adidas ist der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller mit Sitz in Herzogenaurach. Das Unternehmen hat seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 aufgrund besserer Geschäftszahlen angehoben.
Eine Zoll-Rückerstattung von 200 Millionen Euro verhilft dem Sportartikelhersteller Adidas im dritten Quartal zu einem Rekordergebnis. Im vierten Quartal soll es deshalb mehr Investitionen geben.
Nach Rekordergebnissen im dritten Quartal hat der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller Adidas seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 nach oben geschraubt. Das Betriebsergebnis werde um rund 100 Millionen Euro höher liegen als ursprünglich prognostiziert und 2,5 Milliarden Euro statt der bisher angepeilten 2,3 Milliarden Euro erreichen, teilte Adidas in Herzogenaurach mit.
Dazu beitragen werde auch eine Rückerstattung von US-Zöllen in Höhe von rund 200 Millionen Euro. Ein Gericht hatte die Zölle für unzulässig erklärt. Weitere 100 Millionen Euro resultierten daraus, dass Adidas seine Ware mit weniger Rabatten verkaufen konnte als gedacht. Das habe negative Wechselkursentwicklungen mehr als wettgemacht. Dafür werde man im vierten Quartal rund 100 Millionen Euro mehr investieren als geplant.
Das dritte Quartal verlief den Angaben zufolge für Adidas außerordentlich erfolgreich. "Wir haben mit 7,252 Milliarden Euro den höchsten Umsatz erzielt, den wir je in einem Quartal hatten, und mit 1,008 Milliarden Euro auch das höchste Betriebsergebnis", sagte Adidas-Konzernchef Bjørn Gulden. Dies bedeutet ein Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahresquartal um neun Prozent, beim Betriebsergebnis (EBIT) verzeichnete Adidas sogar einen Anstieg um 37 Prozent. Adidas will seine endgültigen Zahlen für die ersten neun Monate des Jahres am 29. Oktober vorstellen.
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Veröffentlichung der endgültigen Neun-Monats-Zahlen am 29. Oktober.
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