
SPD, Linke und Grüne bereiten rot-rot-grüne Landesregierung vor
AI-generated summary
Nach der Landtagswahl am 20. September verfügt die AfD über die meisten Sitze, erreicht jedoch keine absolute Mehrheit. SPD, Grüne und Linke bilden eine mögliche Koalition mit 39 von 71 Sitzen.
Rostock. Nach SPD und Linken haben in Mecklenburg-Vorpommern auch die Grünen für Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer rot-rot-grünen Landesregierung gestimmt. Einen entsprechenden Beschluss fasste ein Kleiner Parteitag in Rostock ohne Gegenstimmen und Enthaltungen. Sollten die Verhandlungen zu einer Einigung führen, wäre es für die Grünen das erste Mal, dass sie an einer Landesregierung in dem Bundesland beteiligt würden.
SPD und Linke hatten bereits am Freitag grünes Licht für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen gegeben. Diese sollen nach Worten von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Montag um 11.00 Uhr beginnen.
Wahlgewinner und klar stärkste Kraft wurde am 20. September die AfD. Mit 32 Sitzen hat sie jedoch keine Mehrheit im Schweriner Landtag mit seinen insgesamt 71 Abgeordneten. SPD (29), Grüne (5) und Linke (5) verfügen zusammen über mehr als die Hälfte der Sitze. Klappt die Regierungsbildung, haben sie mit 39 Sitzen drei Mandate mehr, als sie für die Mehrheit benötigen.
Grünen-Spitzenkandidatin Claudia Müller sprach von sehr intensiven Sondierungsgesprächen in den vergangenen beiden Wochen. „Nun beginnt die Arbeit.“ Es gehe darum, verloren gegangenes Vertrauen der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern zurückzugewinnen - und nicht nur von denen, die die Grünen gewählt hätten. Ein Ziel sei ein neues Miteinander von Menschen, Regierung und Parlament. Die Grünen setzten sich dabei für den Ausbau von Bürgerdialogen und die Idee von Volksbefragungen ein.
Alle drei möglichen Koalitionspartner seien sehr klar beim Thema Rechtsextremismus. Dieser sei aktuell die größte Gefahr der Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern. „Deshalb wird es mit uns keine Zusammenarbeit mit der AfD geben“, sagte Müller. Mit Blick auf grüne Schwerpunkte bei den Verhandlungen verwies sie auf den Klimaschutz, der konsequent umgesetzt, aber sozial gerecht gestaltet werden müsse. Die Grünen hatten bei der Landtagswahl am 20. September ein Ergebnis von 5,7 Prozent erzielt.
AI outlook — possibilities, not facts
Beginn der Koalitionsverhandlungen am Montag um 11.00 Uhr.
Very likely · Within days

Baden-Württemberg's Prime Minister Cem Özdemir criticizes the federal government under Chancellor Friedrich Merz for ineffective internal disputes. He calls for more discipline and the ability to reform in order to maintain foreign policy strength and domestic political stability.

The CDU party leadership meets for a closed meeting to find a new strategy after massive election defeats and poor poll numbers. The style of government, the involvement of the party wings and how to deal with the AfD are discussed.

After successful explorations, the SPD, the Left and the Greens begin coalition negotiations in Mecklenburg-Western Pomerania. The alliance is aiming for a stable majority in the state parliament and is planning investments in climate protection, education and the preservation of hospital locations.

Coalition negotiations between the SPD, the Left and the Greens begin in Mecklenburg-Western Pomerania. An alliance would have a majority of 39 seats in the state parliament. Key projects include non-contributory daycare centers, school renovations and investments totaling 1.9 billion euros.

The delegates from Alliance 90/The Greens have unanimously decided on coalition negotiations with the SPD and the Left. The talks begin on Monday in Schwerin Castle, with the focus on state stability and the fight against right-wing extremism.

The federal executive board of the Left Party supports the exploratory talks for a red-green-red coalition in Berlin. Despite internal criticism of the anti-Semitism agreement, the leadership emphasizes the need for a policy change and rejects allegations against the party.