Russland entsendet Vertreter zum G20-Energieministertreffen in Houston, Texas, während die USA ihre diplomatischen Bemühungen verstärken.
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Die USA haben in diesem Jahr den Vorsitz der G20-Gruppe inne und nehmen diplomatische Gespräche auf.
Russland ist nach eigenen Angaben auch beim Treffen der G20-Energieminister in den USA mit einer Delegation vertreten. Der für G20-Themen zuständige Botschafter Marat Berdjew teilte im Onlinedienst Telegram mit, zu den Beratungen in Houston im Bundesstaat Texas reisten unter anderem Vertreter des Außen-, Energie- und Rohstoffministeriums.
Berdjew äußerte ohne Beleg die Wahrnehmung, dass russische Vorstellungen zu einem flexiblen Energiemix, zu technologischer Neutralität, zur Rolle fossiler Brennstoffe und von Erdgas sowie zur friedlichen Nutzung der Kernenergie zunehmend Beachtung fänden. Weitere Angaben zur Zusammensetzung der Delegation machte er nicht.
Die USA haben in diesem Jahr den Vorsitz der G20-Gruppe. Bereits Anfang September hatten sie den russischen Finanzminister Anton Siluanow zu einem Treffen der G20-Finanzminister eingeladen. Das sorgte bei Partnern für Irritationen.
USA bemühen sich um diplomatische Beziehungen
Die USA hatten zuletzt ihre diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Konflikts zuletzt wieder aufgenommen. Wenige Tage nach dem Finanzministertreffen in Asheville schickte US-Präsident Donald Trump die Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff zu Gesprächen nach Moskau und Kyjiw.
Die G20-Gruppe besteht aus 19 Staaten sowie der EU und der Afrikanischen Union. Ihre Mitglieder machen 85 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung aus.
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