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Russlands Rüstungsausgaben steigen im ersten Halbjahr 2026 rasant
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Russlands Rüstungsausgaben steigen im ersten Halbjahr 2026 rasant

Trotz Sparvorgaben und Warnungen aus dem Finanzministerium wachsen Russlands Militärausgaben im Jahr 2026 ungebremst.

Quick Look

  • Russlands Rüstungsausgaben sind im ersten Halbjahr um 30 Prozent auf 10,7 Billionen Rubel gestiegen.
  • Dies geht aus einer Auswertung des Ökonomen Janis Kluge von der Stiftung Wissenschaft und Politik hervor.

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Why It Matters

Russlands Ausgaben für das Militär steigen trotz Sparvorgaben stark an, was zu internen Warnungen führt.

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Russlands Ausgaben für Rüstung und Armee sind trotz Sparvorgaben im Jahr 2026 bislang ungebremst gestiegen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Auswertung des Russian Budget Monitors von Janis Kluge, Ökonom und Russlandexperte der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).

Im ersten Halbjahr sind die Militärausgaben demnach um 30 Prozent auf 10,7 Billionen Rubel gestiegen (umgerechnet etwa 107 Milliarden Euro). Damit entsprechen die Rüstungsausgaben allein bis Ende Juni 4,7 Prozent der für das Gesamtjahr erwarteten Wirtschaftsleistung.

„Es war ein sehr ambitioniertes Ziel, das selbst bei einem Waffenstillstand kaum zu erreichen gewesen wäre“, so Kluge. Trotzdem sei es eine Überraschung, „dass der Anstieg der Ausgaben so drastisch ausfällt. Der Krieg entwickelt sich gerade für Putin grundsätzlich in die falsche Richtung.“

In Russland rumort es schon länger aufgrund der Haushaltslage: Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete im Sommer, dass hochrangige Regierungsvertreter Präsident Wladimir Putin gewarnt hätten. Die Ausgaben für den Krieg seien auf einen nicht mehr bezahlbaren Kurs geraten. Vertreter des Finanzministeriums und der Zentralbank hätten auf Kürzungen bei den Militärausgaben gedrungen.

Open Questions

  • Wie will die russische Regierung die steigenden Kosten langfristig decken?

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This article was originally published by Die Welt.

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