
Nach einem mutmaßlichen Anschlag auf ein Umspannwerk in Bergheim hat RWE Kraftwerke mit einer Kapazität von 4200 Megawatt abgeschaltet.
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Ein mutmaßlicher Anschlag auf ein Umspannwerk in Bergheim bei Köln führte zur Abschaltung mehrerer RWE-Kraftwerksblöcke im Rheinischen Revier.
Düsseldorf. Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf ein Umspannwerk in Bergheim bei Köln hat der Energiekonzern RWE mehrere Kraftwerksblöcke vom Netz genommen. Das teilte die Stromerzeugungssparte RWE Power am Mittwochmorgen mit. Die Polizei geht von einer Straftat aus.
Dem Stromerzeuger zufolge sind fünf Kraftwerksblöcke im Rheinischen Revier von dem mutmaßlichen Anschlag betroffen, dabei sei eine Kraftwerkskapazität von insgesamt 4200 Megawatt (MW) vom Netz gegangen.
Zum Zeitpunkt der Störung hätten die Blöcke rund 3000 Megawatt Leistung ins Netz eingespeist – ein erheblicher Teil der deutschen, fossilen Stromproduktion zu diesem Zeitpunkt. Betroffen waren die Blöcke G und F des Kraftwerks Neurath sowie die Blöcke H, G und K des Kraftwerks Niederaußem. Zu möglichen Schäden machte RWE keine Angaben.
Die Blöcke Neurath G und Niederaußem H mit einer Kapazität von insgesamt rund 1600 MW würden voraussichtlich im Laufe des Vormittags wieder ans Netz gehen. Der Block Neurath F (1000 MW) soll im Laufe des Tages folgen. RWE rechnet allerdings erst am Wochenende damit, die Blöcke G und K in Niederaußem (insgesamt rund 1600 MW) wieder ans Netz zu bringen.
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Wiederinbetriebnahme von Blöcken im Laufe des Tages und am Wochenende
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