
Nach einer mutwillig herbeigeführten Störung an einem Umspannwerk in Bergheim mussten RWE-Kraftwerksblöcke abgeschaltet werden.
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Infolge einer vorsätzlich herbeigeführten Störung an einem Umspannwerk in Bergheim kam es zu Abschaltungen von Kraftwerksblöcken.
Bergheim. Infolge der Störung an einem Umspannwerk in Bergheim nahe Köln sind fünf Braunkohlen-Kraftwerksblöcke von RWE an zwei Standorten vom Netz gegangen.
Diese Blöcke im Rheinischen Revier mit einer grundsätzlichen Kraftwerkskapazität von insgesamt rund 4.200 Megawatt speisten zum Zeitpunkt des Vorfalls rund 3.000 MW benötigte Leistung ins Netz ein, schilderte ein Sprecher der RWE Power.
Die allgemeine Stromversorgung blieb trotz des Vorfalls durchgehend sichergestellt.
Das betonte Amprion, der Übertragungsnetzbetreiber, dem die Umspannanlage gehört, an der die Störung laut Polizei am Dienstagabend vorsätzlich herbeigeführt worden war.
Entfallen die von RWE eingespeisten Mengen im Stromnetz für die Versorgung, können diese von Amprion aus anderen Bereichen herangezogen werden.
Laut RWE Power waren durch den Vorfall „im Umfeld“ der Umspannanlage das Kraftwerk Niederaußem in Bergheim mit den Blöcken H, G und K betroffen.
Am Kraftwerk Neurath in Grevenbroich seien die Blöcke G und F vom Netz gegangen.
Der Block Niederaußen H sei aber bereits wieder ans Netz gegangen, sagte Sprecher Matthias Beigel der dpa am Morgen.
Zwei weitere Blöcke sollten im Tagesverlauf folgen.
An der Wiederinbetriebnahme der beiden übrigen Blöcke werde ebenfalls gearbeitet, berichtete das Unternehmen weiter.
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Wiederinbetriebnahme der verbleibenden abgeschalteten Kraftwerksblöcke.
Very likely · Within days

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