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Die Schule in Gosen-Neu Zittau wird vom privaten Träger Docemus betrieben, der zur Academedia Education GmbH gehört. Auf dem Gelände befinden sich Gymnasium, Oberschule und Fachoberschule sowie eine staatliche Grundschule. Die Tat ereignete sich Donnerstag vor einer Woche.
Vier Tage nach der Gewalttat mit einer toten Schülerin und einem toten Erzieher kommt die Schule in Gosen-Neu Zittau wieder zusammen. Die Seelsorge bleibt, mehrere Gedenken stehen an.
Ist wieder normaler Unterricht?
Der private Schulträger Docemus bietet weiter Unterstützung an. «Die Seelsorger genauso wie die Psychologinnen und Psychologen stehen weiterhin zur Verfügung», sagte der Sprecher der Academedia Education GmbH, der Muttergesellschaft, Michael Kunz. Er lobte die Zusammenarbeit mit dem Klinikum Frankfurt (Oder) und der Notfallseelsorge durch die Kreise Oder-Spree und Dahme-Spreewald.
Am Montag sei eine zentrale Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler geplant. Damit solle Zeit gegeben werden, am Montag noch nicht in regulären Unterricht zurückzukehren. Mit jüngeren Klassen werde schrittweise geprüft, in der Woche darauf normalen Unterricht anzubieten.
Zu Docemus gehören Gymnasium, Oberschule und Fachoberschule. Die staatliche Grundschule auf dem Gelände bietet nach Angaben des Bildungsministeriums am Montag wieder regulären Unterricht an.
Wird es weitere Gedenkfeiern geben?
Ja. Für kommenden Donnerstag (3. September) ist um 10.00 Uhr ein Trauergottesdienst in der Schule geplant. Das teilte Kunz mit. Am Freitag (4. September) soll es nach Angaben des Bürgermeisters von Gosen-Neu Zittau, Frank Nakoinz (BVB/Freie Wähler), um 17.00 Uhr vor der Schule ein Gedenken mit Schweigeminute für den getöteten Erzieher geben, der im Hort der Kita von Neu-Zittau tätig war. Der Bürgermeister bittet Medienvertreter, den Feiern aus Respekt vor den Trauernden fernzubleiben.
Wie weit sind die Ermittlungen?
Der mutmaßliche Täter, ein 19-jähriger Deutscher, ist in Untersuchungshaft. Er steht laut Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) im Verdacht, am Donnerstag eine 18 Jahre alte Schülerin und einen 30 Jahre alten Erzieher getötet zu haben. Ihm wird zweifacher Mord vorgeworfen.
Die Schülerin soll laut Staatsanwaltschaft die Ex-Freundin des Verdächtigen gewesen sein. Der Erzieher soll versucht haben, der Schülerin zu helfen. Bei der Tatwaffe soll es sich um ein Messer handeln. Der mutmaßliche Täter trat bisher strafrechtlich nicht in Erscheinung, ist der Polizei aber bekannt.
Welche Hilfe gibt es noch für die Hinterbliebenen?
Die Gemeinde Gosen-Neu Zittau richtet nach Angaben des Bürgermeisters zudem ein Spendenkonto für die Hinterbliebenen ein. «Den erlittenen Verlust können wir nicht ungeschehen machen. Gemeinsam können wir jedoch ein Zeichen der Anteilnahme, der Solidarität und des Zusammenhalts setzen», schrieb er. Der Sportverein SG Grün-Weiß Deutsch Wusterhausen, bei dem der Erzieher im Tor stand, rief zu Spenden für dessen Familie auf.
AI outlook — possibilities, not facts
Der mutmaßliche Täter wird vor Gericht gestellt und erhält ein Urteil wegen zweifachen Mordes.
Very likely · Within months
Die Schule wird in den kommenden Wochen den Regelbetrieb schrittweise wieder aufnehmen.
Very likely · Within weeks

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