
Steigende Belastungen, schuldenfinanzierte Mehrausgaben und die Krise bei Volkswagen offenbaren die wirtschaftliche Schwäche des Standorts Deutschland.
AI-generated summary
Der F.A.Z.-Konjunkturbericht analysiert die aktuellen Belastungen für private Haushalte durch Steuern und Sozialabgaben sowie staatliche Mehrausgaben.
In erstaunlicher Ruhe, um nicht Gleichmütigkeit zu sagen, ergeben sich diejenigen, die den Laden am Laufen halten, in die wahre Lage kaschierende Wattebällchen. Teure Wattebällchen, übrigens. Ob nach Jahrzehnten unverdrossen abgezogener Solidaritätszuschlag, ob Zusatzbeitrag zu den Krankenkassenbeiträgen, ob Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen, dass sich mehr Leistung lohnt, kann nicht wirklich behauptet werden.
Im jüngsten Konjunkturbericht der F.A.Z. heißt es, die geplante Einkommensteuerreform werde durch höhere Beitragssätze in den Sozialversicherungen kassiert. Private Haushalte hielten sich im Konsum zurück, weil hohe Energiepreise und die zunehmenden Belastungen aus den Reformpaketen tarifliche Einkommenszuwächse auffräßen. Die nun allseits gemeldete wirtschaftliche Erholung sei sehr durch schuldenfinanzierte staatliche Mehrausgaben getrieben, mit der erwartbaren Folge eines deutlich steigenden Staatsdefizits.
Schwung auf Pump ist nicht zukunftsweisend
Diese Art der Wirtschaftspolitik wird womöglich über die ein oder andere Wahl hinweghelfen, nicht aber das wackelnde Fundament stützen. Es bräuchte wohl solidere Reformen, um zu neuen Investitionen zu animieren, die aus privater Initiative entstehen müssen, um langfristig Prosperität sicherzustellen.
Die betrüblichen Nachrichten von Volkswagen, wo in der vergangenen Woche die Überflüssigkeit von sage und schreibe vier inländischen Werken offenbar geworden ist, sind das derzeit erschütterndste Signal von Schwäche des Standorts und Unfähigkeit des Managements, mit den Rahmenbedingungen umgehen zu können.
Der beachtliche Aufschwung der Elektroautos, der in diesen Tagen gefeiert wird, darf darüber nicht hinwegtäuschen. Er ist mit mannigfaltigen Vergünstigungen erkauft, die der Steuerzahler aufbringen muss, und droht wieder zu versiegen, sobald diese wegfallen. Schwung auf Pump ist keiner, der das Prädikat „zukunftsweisend“ verdiente.
The insolvent Leuna Polyamid chemical plant is on the verge of collapse because there are no binding investor offers. Around 400 employees are affected by the closure and shutdown of the plants in September.

Artificial intelligence is fundamentally changing management tasks. HR consultant Bernhard Stieger from Spencer Stuart exclusively reveals in the Handelsblatt his catalog of questions with which he tests the AI maturity and strategic judgment of top executives.

The EU Commission is allowing Germany to provide state aid of 400 million euros to the pharmaceutical company Sanofi in order to secure the construction of a new insulin factory in Frankfurt-Höchst and to guarantee European supplies.
According to an IW report, international students in Germany are a benefit for the economy and the state treasury. Your taxes will exceed government costs just two years after completion, and in the long term there will be a billion-dollar surplus.
The EU Commission has approved German state aid of 400 million euros for Sanofi. The money is intended to prevent the pharmaceutical company from closing its Frankfurt location. In return, the company commits to building a new insulin factory by 2032.

According to a VDMA survey, more and more German mechanical engineers are moving their research and development abroad. The association warns of high location costs and criticizes planned cuts to joint industrial research.