
Evelyn Zupke plädiert in der Rheinischen Post für eine verbindlichere Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte im Schulunterricht.
Die SED-Opferbeauftragte Evelyn Zupke fordert verpflichtende Gedenkstätten-Besuche für Schüler und mehr DDR-Geschichte im Schulunterricht, um das Bewusstsein für die DDR als Diktatur und Unrechtsstaat zu stärken.
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Die SED-Opferbeauftragte setzt sich für die Aufarbeitung der SED-Diktatur ein.
Die SED-Opferbeauftragte des Bundestags, Evelyn Zupke, fordert verpflichtende Gedenkstätten-Besuche für Schüler. In der Rheinischen Post sagte sie, DDR-Geschichte werde oft nicht verbindlich genug in der Schule behandelt, das sei ein Problem. "Ich würde mir wünschen, dass jede Schülerin und jeder Schüler wenigstens einmal eine Gedenkstätte zur zweiten deutschen Diktatur besucht", so Zupke weiter.
Außerdem sprach sich die Opferbeauftragte für mehr DDR-Geschichte im Schulunterricht aus. Sie habe "die Sorge, dass die SED-Diktatur zu einer bloßen Fußnote der Geschichte werde. Trotz des föderalen Bildungssystems müssten Wege gefunden werden, das Thema sowohl im Osten als auch im Westen besser abzusichern. Die Schüler müssten in Bezug auf die DDR das Verständnis entwickeln, dass es sich um eine Diktatur und einen Unrechtsstaat gehandelt habe.
37.000 Menschen haben noch heute Anspruch auf Opferrente
Das US-Finanzministerium hat mehreren Journalisten der New York Times, des Wall Street Journal und Bloomberg die Akkreditierung für das G20-Treffen der Finanzminister und Zentralbanker in Asheville, North Carolina, verweigert. Die Medienhäuser kritisieren die Entscheidung als Angriff auf die Medienfreiheit und öffentliche Rechenschaftspflicht. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil nimmt am Treffen teil.
Bundeskanzler Friedrich Merz besucht erstmals im laufenden Wahlkampf Sachsen-Anhalt für einen Termin in Quedlinburg. Zuvor macht er Station in Mecklenburg-Vorpommern. Der sachsen-anhaltische Ministerpräsident Sven Schulze distanziert sich derweil von der Bundespartei.

AfD-Chefin Alice Weidel traf sich in Wien mit Vertretern der FPÖ, um über Regierungsbeteiligungen zu sprechen. Während die AfD in Deutschland vor einer möglichen Regierungsverantwortung steht, ist die FPÖ in Österreich bereits langjährig in Regierungen vertreten.
Unionsfraktionsvize Günter Krings wirft Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas vor, den vereinbarten Aktionsplan gegen Sozialleistungsmissbrauch noch nicht vorgelegt zu haben, wodurch Haftbefehle gesuchte Personen weiterhin Grundsicherung beziehen könnten. Das Arbeitsministerium strebt eine Umsetzung bis Ende 2026 an.

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