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Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am Sonntag. AfD strebt Alleinregierung an. Linke und CDU diskutieren Koalitionsmöglichkeiten.
Mit einiger Verspätung hat Ulrich Siegmund seine Rede beim »Familienfest« gehalten, wie die rechtsextreme AfD ihre Veranstaltungen gerne nennt. Er baut schon mal vor für den Fall, dass die AfD ihr Wahlziel von »45 Prozent plus X« und Alleinregierung nicht erfüllt. »Egal, wie es ausgeht, wir haben es geschafft«, ruft Siegmund, und: »im Prinzip« habe man die »Wahl gewonnen«. Siegessicher klingt das nicht, doch die Menge, mit 2000 Personen deutlich kleiner als im Vorfeld von der AfD erhofft, jubelte. Während seiner Rede stimmten sie »Ost-Ost-Ostdeutschland« und »Wir sind das Volk«-Rufe an. Wie so oft waren bei der Veranstaltung Neonazi-Symbole sichtbar, auf Kleidung, Armen und Beinen, vom Platz verwiesen wurden sie nicht.
Die Linke fährt zum Abschluss ihre Spitzen auf – vor kleinem Publikum. Die AfD feiert auf einer Elbinsel – die Linke hingegen mitten im Stadtzentrum. Parallel in Magdeburg und Halle lädt die Partei zum Wahlkampfabschluss, das Spitzenpersonal soll pendeln.
Los geht es in Magdeburg, neben Spitzenkandidatin Eva von Angern sind die Parteivorsitzenden Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano, Fraktionschefin Heidi Reichinnek und die »Silberlocken« Gregor Gysi, Dietmar Bartsch und Bodo Ramelow vor Ort. Allerdings: Das Staraufgebot der Partei zieht am Freitagnachmittag keine 200 Interessierte zur Veranstaltung.
Der Kampf gegen rechts und für mehr soziale Gerechtigkeit sind ihre Hauptthemen. Von Angern erzählt, dass sie stolz ist, dem »Lügmund«, gemeint ist AfD-Kandidat Ulrich Siegmund, nicht die Hand gegeben zu haben. Das Publikum johlt. Sie wirbt für mehr Kinderschutz, Bildungsinvestitionen – und Heimatschutz: »Wir lassen uns die Heimat nicht wegnehmen«, sagt von Angern. »Eine rechtsextreme Landesregierung wird es jetzt nicht geben und auch nicht später.«
Reichinnek sagt, die Linke bleibe an der Seite der Menschen und stehe für Demokratie, Toleranz, Vielfalt und Gerechtigkeit ein. Und sie betonte, wie wichtig es sei, endlich mal Frauen in den Fokus der Politik zu rücken – anders als andere Parteien.
In Magdeburg beginnt die AfD ihr letztes »Familienfest« – aber zunächst ist der Gegenprotest lauter. Die AfD beginnt ihren Wahlkampfabschluss in Magdeburg mit einem Doppelevent: Am Freitag und Samstag lädt der rechtsextreme Landesverband ein, zunächst mit Parteichef Tino Chrupalla, am Samstag mit Co-Chefin Alice Weidel.
Vor Ort sind aber zunächst linke Aktivisten, unter anderem vom »Zentrum für politische Schönheit«, lauter. Gut drei Dutzend Demonstrierende sind da. Mit lauter Musik versuchen sie, das »Familienfest« genannte Event der AfD zu stören.
Eine der Demonstrantinnen ist Hannah. Sie wird am Samstag 18 Jahre alt und darf dann erstmals wählen. Viele ihrer Freundinnen noch nicht. »Ich mache mir Sorgen um Sachsen-Anhalt und bin echt froh, dass ich mit abstimmen kann«, sagt sie dem SPIEGEL. In ihrem Umfeld gebe es viele AfD-Fans, die Gespräche seien schwierig, viele Fronten verhärtet. Manche habe sie vom taktischen Wählen überzeugen können.
Hannah sorgt sich um die Lebensqualität im Land, ganz unabhängig davon, ob die AfD eine eigene Mehrheit bekomme. »Für queere Menschen, für jeden, den die AfD nicht für zugehörig hält, wird es schwerer.« Es sei ihre zweite Demo, an der sie sich beteilige. Das Engagement fühle sich gut an, aber Angst habe sie auch. Rechte YouTuber und Rechte im »Siegmund«-Shirt hätten bereits versucht, den Protest zu stören und sie bepöbelt. »Für mich ist Wegziehen gerade eine ernste Überlegung, sollte die AfD noch mehr Macht bekommen«, so Hannah.
Matthias Deuring Hauptstadtbüro
Großes Interesse aus dem Ausland an Wahl in Sachsen-Anhalt. Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt trifft auch im Ausland auf großes Interesse. Neben Journalistinnen und Journalisten deutscher Medien sind so zum Wahltag auch zahlreiche ausländische Medienschaffende vor Ort in Magdeburg.
Laut der Pressestelle des Landtags sind derzeit insgesamt rund 800 Personen für die Berichterstattung am Wahlabend akkreditiert, 500 davon werden vor Ort in der Messe Magdeburg erwartet. Unter ihnen befinden sich rund 70 ausländische Medienvertreterinnen und Medienvertreter.
Nach Angaben der Landtagsverwaltung berichten diese für Medien aus 14 verschiedenen Ländern, darunter europäische Nachbarn wie Frankreich, Dänemark, Österreich und die Schweiz. Aber auch Journalistinnen und Journalisten aus dem Vereinigten Königreich, den USA, Kanada, aus Taiwan und der Volksrepublik China seien vor Ort.
»Dann hat Siegmund einen Regierungsbildungsauftrag« – heißt es aus der CDU. In der sachsen-anhaltischen CDU treibt der Bundestagsabgeordnete Sepp Müller die Debatte über den Umgang mit der Linkspartei nach der Wahl weiter voran. »Sollten die Umfrageergebnisse Wahlergebnisse werden, dann hat Ulrich Siegmund mit der AfD einen Regierungsbildungsauftrag«, sagte Müller dem Portal »Politico«.
Müller, einer der energischsten Gegner der Linken innerhalb der Union, fällt damit seinem eigenen Parteifreund Sven Schulze auf den letzten Wahlkampfmetern in den Rücken. Schulze, seit Januar Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt, könnte den Umfragen zufolge wohl nur mithilfe der Linken wiedergewählt werden – und auch nur, wenn die Rechtsextremen die absolute Mehrheit der Sitze im Landtag verpassen. Genau diese Option hält sich der 47-Jährige bislang offen: Er lehnt lediglich Koalitionen mit den Linken ab und beteuert immer wieder, sich »von niemandem abhängig zu machen«.
Müller bei einem Bürgerdialog Ende August. Foto: Björn Reinhardt / IMAGO
Müller versucht nun offenbar, den Druck zu erhöhen. »Für uns ist ganz klar, dass wir aus der Mitte heraus die Mehrheit organisieren wollen«, sagte er weiter. Koalitionen mit Linken oder AfD seien ausgeschlossen. »Wenn das nicht möglich ist, dann liegt der Regierungsbildungsauftrag bei der stärksten Fraktion.«
Was genau das bedeuten soll, ist unklar. Die AfD lehnt Beteiligungen an Koalitionen strikt ab, es will auch keine andere Partei gemeinsam mit den Rechtsextremen regieren. Abgesehen von Müller hat sich bislang nur ein bekannterer Christdemokrat aus Sachsen-Anhalt ähnlich geäußert: der Abgeordnete Alexander Räuscher, der dem neuen Landtag aber vermutlich gar nicht mehr angehören wird. Er lässt sich im »Tagesspiegel« so zitieren: »Siegmund muss seine Partei regierungsfähig machen.«
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Mehrheit der Ostdeutschen hält Waffenhilfe für Ukraine für übertrieben. Auch das könnte die Wahl am Sonntag prägen: Die Mehrheit der Ostdeutschen (54 Prozent) ist laut ARD-Deutschlandtrend der Ansicht, dass die deutsche Militärhilfe für die Ukraine zu weit geht. In Westdeutschland sind dies 39 Prozent. Umgekehrt äußern in der Infratest dimap-Umfrage 59 Prozent der Westdeutschen, dass sie sich durch Russland bedroht oder sehr stark bedroht fühlen. In Ostdeutschland sind dies 42 Prozent. 21 Prozent der Befragten im Osten sehen überhaupt keine Bedrohung.
Ulrich Siegmund forderte im Wahlkampf wiederholt ein Ende der Ukraine-Hilfen. Im Wahlprogramm der AfD, das Regierungsprogramm genannt wird, heißt es: »Deutschland und insbesondere Sachsen-Anhalt haben sowohl in ökonomischer als auch in kultureller Hinsicht ein großes Interesse an guten Beziehungen zu Russland. Die aktuelle russlandfeindliche Politik der Altparteien wiederum liegt nicht in deutschem Interesse. Sie spaltet Europa in fremdem Interesse.«
Im Wahlkampf setzt die AfD besonders auf die Energiekrise und verbindet diese mit ihrer Haltung zu Russland. Kaum eine Veranstaltung, in der AfD-Politiker nicht an irgendeiner Stelle neues »Gas aus Russland« fordern. Dass Russland selbst die Gaslieferungen nach Deutschland abgebrochen hatte, wird nicht erwähnt.
Der Preis sei wichtiger als die Frage, woher das Gas komme, argumentiert Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in Veranstaltungen. So zeigte Siegmund in einer Diskussionsrunde der Spitzenkandidaten seinen Tankzettel und beschwerte sich über den Preis.
Jakob Hallmann Newsdesk
Ein Viertel der Wählenden noch unentschlossen. Eine neue Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen sieht die AfD in Sachsen-Anhalt weiterhin klar vorn. Mit ihrem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund könnte die AfD demnach 41 Prozent holen, einen Punkt mehr als noch vergangene Woche. Die Christdemokraten von Ministerpräsident Sven Schulze liegen unverändert bei 23 Prozent. Allerdings weisen die Meinungsforschenden darauf hin, dass 26 Prozent der Befragten noch unentschlossen seien.
Auf Platz drei folgt in der Umfrage die Linke mit 11,5 Prozent – 1,5 Punkte weniger als in der Vorwoche. Die SPD verliert 0,5 Punkte und kommt auf 8,5 Prozent, die Grünen stehen unverändert bei 6 Prozent. Das BSW mit 4 Prozent (plus 1 Punkt) und die FDP mit 3 Prozent würden nicht über die Fünfprozenthürde kommen. Die übrigen Parteien erreichen zusammen 3 Prozent. Der deutliche Vorsprung der AfD deckt sich mit den Erhebungen anderer Institute.
Bei einem Wahlergebnis wie in dieser Umfrage würde die AfD laut dem Meinungsforschungsinstitut ihr Ziel verfehlen, allein zu regieren. Je mehr Parteien den Sprung ins Parlament in Magdeburg schaffen, desto unwahrscheinlicher wird eine absolute Mehrheit für die AfD, die in Sachsen-Anhalt vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wird.
Hallervorden wirbt für die CDU – doch nennt Merz »so hilfreich wie eine Schnecke beim Hürdenlauf«. In Halle warb der Kabarettist Dieter Hallervorden auf großer Bühne für das Wählen demokratischer Parteien – um die AfD kleinzuhalten. Erneut teilte er dabei aber auch scharf gegen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aus.
Merz sie beim Lösen der Probleme im Land »so hilfreich wie eine Schnecke beim Hürdenlauf«, sagte Hallervorden. Auftritte des Kanzlers beim CDU-Wahlkampf sah er kritisch. Ministerpräsident Sven Schulze habe seinen Parteichef sicher nicht eingeladen, »er war nur zu höflich zu sagen: Bleib weg.«
Hallervorden trat im Rahmen der Veranstaltung »Halle steht auf« auf dem Marktplatz auf, ein Konzert für Demokratie, Begegnung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Neben Hallervorden gab es auch Auftritte von Fury in the Slaughterhouse, später tritt auch Peter Maffay auf.
Als Wahlempfehlung warb Hallervorden trotz Merz für die CDU, Schulze sei der »richtige Mann« für Sachsen-Anhalt. Aber auch SPD, Grüne oder Linke solle man stärken. Der CDU empfahl er, den Unvereinbarkeitsbeschluss gegen die Linke aufzuheben. Der sei großer Quatsch, da müsse die CDU den Merz überwinden. Aber das komme schon noch: »Wir sind alle noch hier, wenn der Merz irgendwann weg ist.«
Gegen die AfD fand der gebürtige Dessauer deutliche Worte. Wie die Partei spalte, »das passt doch überhaupt nicht zu der Art, wie wir hier in Sachsen-Anhalt leben«, so Hallervorden. »Wir werden ihnen zeigen: Wir sind die Mehrheit!«
Auch auf Social Media hatte sich Hallervorden gegen die AfD ausgesprochen.
SPD-Spitzenkandidat Willingmann: »Wir sind der Deich gegen die blaue Flut«. Der sachsen-anhaltische SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann stellte zum Wahlkampfabschluss der SPD in Sachsen-Anhalt ebenfalls den entschlossenen Kampf gegen rechts heraus. In Bezug auf die AfD sagte Willingmann, als eine blaue Flut drohte, habe man ihr das Bild eines Deichs entgegensetzen wollen. »Wenn er hält, hilft er allen. Bricht er, sind alle hinter dem Deich geschädigt«, so Willingmann, der in Sachsen-Anhalt Umweltminister ist. »Wir sind der Deich gegen die blaue Flut.«
Zugleich betonte Willingmann die Erfolge in der schwarz-rot-gelben Koalition in Sachsen-Anhalt. Man habe die Schulsozialarbeit gesichert, sich um die Einkünfte von Grundschullehrern gekümmert und das Kita-System gesichert. Die SPD stehe für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, so der SPD-Politiker.
Foto: Annegret Hilse / Reuters
Der ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel hat der AfD bei der Wahlkampfveranstaltung in Wernigerode (Landkreis Harz) vorgeworfen, Hass in Deutschland zu schüren. »Das, finde ich, ist das Schlimmste an dieser Partei, dass sie Hass predigt, dass sie uns gegeneinander aufbringen will«, sagte Gabriel.
Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) betonte mit Blick auf die AfD, es sei wichtig, Hetzern und Demagogen ein klares Stoppsignal entgegenzusetzen. »Diese Partei darf niemals etwas zu sagen haben. Es wird im Chaos enden und in einem wirtschaftlichen Desaster«, sagte Woidke.
BSW wirft Merz vor, »ewigen Krieg« gegen Russland begonnen zu haben. Die meisten Parteien feiern ihren Wahlkampfabschluss am Freitag oder Samstag – das BSW hat schon am Donnerstag an den Rand der Hallenser Altstadt eingeladen. Die Stimmung war hitzig; nur gut 100 Interessierte waren vor Ort, zugleich aber auch etwa ein lautes Dutzend Aktivistinnen und Aktivisten. Lauthals warfen sie BSW-Chef Fabio De Masi vor, Antisemit und »Putinknecht« zu sein. Als BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht auftrat, übten sich die Störer mit lauten Buhrufen.
Auf der Bühne gab es derweil vom BSW-Spitzenpersonal Gewohntes: Die »Altparteien« müssten abgestraft werden, Bundeskanzler Friedrich Merz sei »wandelnde Arroganz«, die Medien würden eine »Schmierkampagne« gegen das BSW fahren. Gas aus Russland müsse wieder erlaubt werden, von Sachsen-Anhalt aus können Frieden geschaffen werden. Neu war: Deutschland habe nun Russland »den ewigen Krieg erklärt«. Gemeint ist die Schließung des Generalkonsulats in Bonn und des Russischen Hauses in Berlin als Reaktion auf die gescheiterte Drohnenattacke am Flughafen Halle/Leipzig.
Wer Veränderung wolle, so Wagenknecht am Ende ihrer Rede, der müsse das BSW in den Landtag wählen. Man würde dort nicht vor gemeinsamen Anträgen mit der AfD scheuen. Ob die Strategie aufgeht, muss der Wahlsonntag zeigen. Zuletzt war das BSW in den Umfragen wieder geschrumpft, der Sprung über die Fünfprozenthürde wird knapp.
Nach acht Minuten ist der Kanzler schon wieder weg. Das war es also: Gerade einmal acht Minuten sind Sven Schulze und Friedrich Merz vor die Kameras getreten. Drei Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erreicht das Schauspiel »Die CDU versteckt ihren Kanzler im Wahlkampf« im Chemiepark Leuna damit seinen Höhepunkt.
Schulze und Merz reden über die Bedeutung der Chemieindustrie, wie diese durch die internationalen Krisen unter Druck gerät – und warnen vor der AfD. Die extrem rechte Partei stelle die EU, den Binnenmarkt und Schengen infrage, sagte der Kanzler. Wer dagegen sei, also auch Milliardeninvestitionen wie in Leuna erhalten wolle, dürfe am Sonntag nicht AfD wählen.
Doch glaubt die CDU überhaupt noch daran, einen Wahlsieg erreichen zu können? Angesichts der aufgeregten Debatte in Schulzes Landesverband über den Umgang mit der Linkspartei kann man daran Zweifel haben. Man hätte gern von Kanzler oder Ministerpräsident gewusst, wie sie das so sehen. Doch Nachfragen sind an diesem Abend in Leuna nicht gestattet.
Welche Regierungen sind in Sachsen-Anhalt möglich? Eine Alleinregierung der AfD ist laut aktuellen Umfragen unwahrscheinlich.
Foto: Jens Schlueter / AFP

In Germany there have already been more than 160 suspected cases of sabotage on critical infrastructure such as electricity and water supplies this year, even though the KRITIS umbrella law has been in force since March. Experts criticize unclear responsibilities and a lack of enforcement, while attacks on energy plants, airports and defense plants show the vulnerability.
Federal Chairman of the Green Party Felix Banaszak has warned against a tough East-West debate and instead called for a real dialogue that is about learning from each other. He made the comments at the end of the election campaign in Halle, while Cem Özdemir criticized the AfD for misusing the term peaceful revolution. A new state parliament will be elected in Saxony-Anhalt on Sunday, with the Greens at six percent according to the latest survey.

Ukrainian President Zelenskiy expects US mediators Steve Witkoff and Jared Kushner in Kiev on Sunday; also planned a trip to Moscow. Security concerns and diplomatic preparations.

The federal government wants to reduce the high level of sickness-related absences in Germany by requiring a medical certificate of incapacity for work from the first day of illness. While the Union is pushing ahead with the measure to reduce costs for companies, Labor Minister Bärbel Bas (SPD) criticizes the rule as incorrect in content and warns of possible over-regulation.

According to media reports, British Prime Minister Andy Burnham is considering approving gas production in the Jackdaw field in the North Sea, although his Labor Party had promised a ban on new permits in 2024. The field could provide 10 percent of Britain's gas and oil production as environmentalists warn of delays to the energy transition.
After the announcement of the closure of the Russian House in Berlin, a few hundred people demonstrated for the preservation of the building. They gathered in the evening on Friedrichstrasse and called for the preservation of the state Russian cultural center with banners such as 'Stop the war against Russia' and 'Peace now'. The demo registered by BSW took place even though the contractually agreed use of the house does not end until mid-2027.