Breaking
RUThe mosquito has begun childbirth in an elevator on her way to the maternity ward.AREventus negotiates directly with Casey to settle the contract before the market closes.BRCar-motorcycle collision leaves one dead and two injured in Ribeirão PretoAUOne Nation wins first lower house seat in Western AustraliaVNPresident Zelensky confirmed at least 37 deaths in an explosion on the outskirts of Kiev by a Russian UAV.INBarron Trump maintains low profile amid reported Iranian bounty threatINTLFlash floods in Himalayas leave thousands missing across Nepal and TibetRUTwo-year-old son of St. Petersburg director Peter Demkin goes missing in Leningrad OblastRURussians win silver at World Championships in C-4 500m canoeingDEFire at refugee shelter in Berlin-Spandau: suspected of arsonRUThe mosquito has begun childbirth in an elevator on her way to the maternity ward.AREventus negotiates directly with Casey to settle the contract before the market closes.BRCar-motorcycle collision leaves one dead and two injured in Ribeirão PretoAUOne Nation wins first lower house seat in Western AustraliaVNPresident Zelensky confirmed at least 37 deaths in an explosion on the outskirts of Kiev by a Russian UAV.INBarron Trump maintains low profile amid reported Iranian bounty threatINTLFlash floods in Himalayas leave thousands missing across Nepal and TibetRUTwo-year-old son of St. Petersburg director Peter Demkin goes missing in Leningrad OblastRURussians win silver at World Championships in C-4 500m canoeingDEFire at refugee shelter in Berlin-Spandau: suspected of arson
BackSiemens-Chef Busch warnt vor zu viel Regulierung bei KI und sieht Europa im globalen Wettbewerb zurückfallen
Siemens-Chef Busch warnt vor zu viel Regulierung bei KI und sieht Europa im globalen Wettbewerb zurückfallen
Developing
n-tv Wirtschaft10 hours agoTech2 min readGermany

Siemens-Chef Busch warnt vor zu viel Regulierung bei KI und sieht Europa im globalen Wettbewerb zurückfallen

Quick Look

  • Siemens-Chef Roland Busch kritisiert die langsame EU-Regulierung von KI-Technologien und warnt, dass Europa hinter Wettbewerbern wie China und den USA zurückfallen könnte.
  • Er sieht den KI-Boom als größte Technologiewette der Geschichte, nicht als Blase, und fordert ein höheres Tempo bei der Zulassung neuer KI-Technologien.

AI-generated summary

Why It Matters

Siemens hat von hoher Nachfrage nach KI-Rechenzentren, insbesondere in den USA, profitiert. Der AI Act und Data Act sind EU-Regulierungsvorhaben zur Regelung von Künstlicher Intelligenz und Daten.

Font size

Siemens-Chef Busch sieht die Künstliche Intelligenz nicht als Blase, sondern als größte Wette der Geschichte auf Technologie. Umso mehr stört ihn der Regelungseifer aus Brüssel. Mit zu vielen Vorschriften könnte Europa hinter den globalen Wettbewerbern zurückbleiben.

Siemens-Konzernchef Roland Busch fordert die EU zu einem höheren Tempo bei der Zulassung neuer KI-Technologien auf. "Wir dürfen das Entwicklungstempo der KI-Technologie nicht durch Regulierung bremsen", sagte Busch der "Welt am Sonntag".

"Man denke nur daran, wie lange es dauert, bis ein \"AI Act\" oder \"Data Act\" verabschiedet wird - vielleicht zwei Jahre. In dieser Zeit können sich KI-Modelle bereits sechs- oder achtmal weiterentwickelt haben", sagte er. Bis die Verordnung dann tatsächlich in Kraft trete, habe sich die entsprechende KI-Technologie oft schon in eine ganz andere Richtung bewegt. "Wir hinken stets hinterher", kritisierte Busch.

China als "sehr leistungsfähiger Wettbewerber"

Auch gegen umfassende Zölle der Europäischen Union gegen China sprach sich Busch aus. "Es mag Gründe für wenige, gezielte Zölle geben", sagte er. "Man muss jedoch äußerst vorsichtig sein, nicht etwa mangelnde Wettbewerbsfähigkeit zu schützen, denn das rächt sich."

Die europäischen Handelsprobleme mit China seien nicht ausschließlich auf unfaire Handelspraktiken zurückzuführen. "Die Wahrheit ist vielmehr, dass wir es in China mit sehr leistungsfähigen Wettbewerbern zu tun haben - mit starken Ingenieuren und engagierten Teams, die innovative Produkte entwickeln und neue Technologien, einschließlich KI, rasch adaptieren", sagte Busch. "Das ist die neue Wettbewerbslandschaft. Wir müssen sie anerkennen und entsprechend reagieren."

Busch: KI-Boom ist keine Blase

Der Technologiekonzern Siemens hatte zuletzt von einer hohen Nachfrage im Zusammenhang mit KI-Rechenzentren insbesondere in den USA profitiert. Busch sagte dazu Anfang des Monats bei der Vorlage des Konzernergebnisses für das dritte Quartal des Siemens-Geschäftsjahres, dass das Momentum aus diesem Bereich wohl auch im kommenden Jahr und darüber hinaus anhalten werde.

Die Gefahr, dass eine Blase drohe, hält Busch für begrenzt. "Was wir derzeit erleben, ist die größte Wette der Geschichte auf Technologie", sagte er in dem Interview, dass die "Welt am Sonntag" gemeinsam mit anderen europäischen Zeitungen der Leading European Newspaper Alliance (Lena) führte. "Aber es handelt sich hierbei nicht um eine Blase, die auf geliehenem Geld basiert. Ein Großteil der Mittel stammt von Unternehmen, die einen erheblichen Cashflow erwirtschaften."

Busch ist sich sicher, dass sich die Investitionen in die Künstliche Intelligenz lohnen werden. "Die ersten positiven Effekte sehen wir bereits", sagte er. "KI wird die Märkte definitiv positiv verändern, Effizienz und Effektivität steigern, Ressourcen schonen und Innovationen beschleunigen."

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Der KI-Boom wird auch im kommenden Jahr und darüber hinaus anhalten.

    Likely · Within months

Open Questions

  • Wie genau soll die EU das Tempo bei der KI-Zulassung erhöhen?
  • Welche konkreten Maßnahmen schlägt Busch zur Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit vor?
  • Wie bewerten andere europäische Industriechefs die aktuelle KI-Regulierung?

Related Topics

This article was originally published by n-tv Wirtschaft.

Related Stories

More on this topicsiemens