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BackStellenabbau im Management: Wenn gut bezahlte Führungskräfte ihren Job verlieren
Stellenabbau im Management: Wenn gut bezahlte Führungskräfte ihren Job verlieren
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Handelsblatt1 hour agoBusiness1 min readGermanyView translation

Stellenabbau im Management: Wenn gut bezahlte Führungskräfte ihren Job verlieren

Immer mehr Konzerne wie Volkswagen, Deutsche Bahn, BMW und Bayer streichen Tausende Stellen im Management. Experten warnen vor einem noch größeren Erdbeben.

Quick Look

  • Deutsche Konzerne wie Volkswagen, BMW und Bayer bauen massiv Führungsstellen ab, um Hierarchien zu verschlanken und Kosten zu senken.
  • Allein Volkswagen plant bis Ende des Jahrzehnts den Wegfall von über 5500 Managementpositionen.
  • Künstliche Intelligenz verstärkt diesen Druck zusätzlich.

AI-generated summary

Why It Matters

Immer mehr deutsche Großkonzerne bauen Managementstrukturen ab, um Kosten zu senken und flexibler zu werden.

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Aus dem Handelsblatt-Archiv: Überall im Land bauen Unternehmen gewachsene Strukturen ab. Das trifft zunehmend gut bezahlte Führungskräfte. Experten warnen: „Das eigentliche Erdbeben kommt erst.“

Immer mehr Konzerne bauen Führungspositionen ab: Volkswagen, Deutsche Bahn, BMW und Bayer streichen Tausende Stellen im Management, um Hierarchien zu verschlanken und Kosten zu senken.

Der Umbau begann nicht wegen der Künstlichen Intelligenz. Unternehmen treiben den Abbau historisch gewachsener Strukturen schon länger voran – KI erhöht allerdings den Druck und beschleunigt diese Entwicklung.

Führungskräfte werden künftig vor allem dann gebraucht, wenn sie den Einsatz von KI im Unternehmen steuern und umsetzen können. Gerade das mittlere Management könnte dabei eine zentrale Rolle spielen.

Wie Führungskräfte mit Jobverlust und beruflichen Rückschlägen umgehen können und warum Kündigungen oft am Selbstwert nagen, erklärt die Psychologin Christine Altstötter-Gleich im exklusiven Interview.

Berlin, Düsseldorf, Frankfurt. Der 3. September wird in die Volkswagen-Geschichte eingehen. Der Aufsichtsrat des Autobauers stimmte an diesem Tag dem Sanierungsplan des Vorstands zu. So wendete das Kontrollgremium nur knapp eine bereits drohende Eskalation ab: Eine außerordentliche Hauptversammlung hatte im Raum gestanden.

Nun ist stattdessen amtlich: Volkswagen will bis zum Ende des Jahrzehnts konzernweit mehr als 5500 Führungsstellen abbauen. Derzeit beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 21.500 Manager. Das heißt: Fast jeder vierte Posten könnte wegfallen.

Jahrzehntelang verlief die Karriere bei Volkswagen nach recht berechenbarem Muster: Wer Leistung zeigte, stieg auf, wer nicht, blieb weitgehend ungeschoren. „Da haben es sich zu viele bequem gemacht“, sagt ein Entscheider aus Wolfsburg. Blume will deshalb die bisherige Hierarchie auch oben verschlanken und die bisherigen Managementkreise durch ein neues Levelsystem ersetzen, in dem auch Rückstufungen möglich sind.

Gleichzeitig werden Führungsebenen gestrichen und Verantwortlichkeiten neu verteilt. Für die, die bleiben, steigt der Druck. Weniger Manager sollen für mehr Mitarbeiter zuständig sein. Die Verantwortung wächst, die Zahl der Vorgesetzten sinkt. Es wird einsamer an der Spitze bei VW.

VW ist kein Einzelfall. Auch andere deutsche Konzerne bauen umfangreich Stellen ab – vor allem auch im mittleren Management.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Volkswagen baut bis zum Ende des Jahrzehnts über 5500 Führungsstellen ab.

    Very likely · Within months

Open Questions

  • Welche konkreten Abfindungsregelungen sind geplant?
  • Wie stark wächst die Belastung für die verbleibenden Manager?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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