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Eine Welle aus Wasser, Schlamm und Geröll löste am Mittwoch eine Katastrophe im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet aus. Ursache war laut dem geologischen Dienst der USA der Abbruch eines Gletschers.
Die Zahl der Toten nach der Sturzflut im Norden Nepals an der Grenze zu China ist erneut gestiegen. Die nepalesische Katastrophenschutzbehörde meldete 675 Tote, zusammen mit den bislang sieben aus China gemeldeten Opfern liegt die Gesamtzahl damit bei 682. Fast 3.000 Menschen werden demnach weiter vermisst. Nepals Außenminister Shishir Khanal bezifferte die Zahl der Vermissten in seinem Land auf rund 2.426, die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete für Tibet 554 Vermisste.
Das Auswärtige Amt sprach von einer »hohen einstelligen Zahl« deutscher Staatsangehöriger, zu denen es keinen Kontakt gebe. Die deutschen Auslandsvertretungen in Nepal und China stünden mit Angehörigen und örtlichen Behörden in engem Kontakt.
Am Mittwoch war eine Welle aus Wasser, Schlamm und Geröll durch das Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet geströmt und hatte ganze Ortschaften mitgerissen. Nach Angaben des geologischen Dienstes der USA löste der Abbruch eines Gletschers die Katastrophe aus. Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften schätzt die Zahl der Betroffenen auf 93.000 Menschen.
»Der schwierigste Teil ist der abgelagerte Schlamm als Folge der Flutwelle«, sagte Armeesprecher Raja Ram Basnet in Battar Bazar an der Grenze zu Tibet. Dadurch sei es sehr schwierig, Hubschrauber in betroffenen Gebieten wie Temure, Syabrubesi und Mailung zu landen oder zu starten. Am zerstörten chinesischen Grenzübergang Gyirong bahnten sich Rettungskräfte einen Weg durch meterhohen Schlamm und Trümmer und suchten mit Schaufeln in Geröllhaufen nach Vermissten.

Eine verheerende Sturzflut hat am Mittwoch in Nepal ganze Dörfer zerstört, über 600 Todesopfer gefordert und Tausende obdachlos gemacht. Überlebende wie Gaurav Joshi und Ngawan Dorje Tamang berichten von plötzlich hereinbrechenden Schlammlawinen, die Häuser, Brücken und Märkte weggespült haben. Rettungsarbeiten werden durch anhaltenden Regen und Schlamm erschwert, ausländische Hilfsteams werden nun zugelassen.
Ein russischer Drohnenangriff auf ein Munitionslager bei Kyjiw forderte 37 Todesopfer. Präsident Selenskyj kündigt Konsequenzen an. Parallel dazu intensiviert die Ukraine ihre Drohnenangriffe auf russische Logistikzentren und Infrastruktur.
Seit dem 28. Februar befinden sich die USA und der Iran in einem bewaffneten Konflikt. US-Sanktionen und eine Blockade der Straße von Hormus führen zu wirtschaftlichen Engpässen im Iran und blockieren Hunderte Schiffe im Persischen Golf.
Seit dem 28. Februar befinden sich die USA und der Iran in einem bewaffneten Konflikt. Die Blockade der Straße von Hormus durch die USA führt zu globalen wirtschaftlichen Spannungen, Treibstoffknappheit im Iran und gefährdet die internationale Schifffahrt.
In der nigrischen Hauptstadt Niamey kam es zu Schusswechseln am Präsidentenpalast und einem Militärstützpunkt. Die Militärjunta unter Abdourahmane Tiani erklärte, die Lage schrittweise unter Kontrolle zu bringen, während Sicherheitskräfte mobilisiert wurden.
Nach einem russischen Drohnenangriff auf ein mutmaßliches Munitionslager im Dorf Myla bei Kyjiw sind mindestens 37 Menschen gestorben. Unter den Opfern ist auch der Ortsvorsteher von Dmytriwka. Zivile Gebäude wurden schwer beschädigt.