Breaking
DENorwegens König Harald V. verstorben: Ein Rückblick auf sein Wirken und die Zukunft der MonarchieTRUkrayna Büyükelçisi Dışişleri Bakanlığına çağrıldıRUNiger defense forces suppress military mutiny in NiameyBRIncêndio em condomínio residencial mobiliza Corpo de BombeirosTRKiev yakınlarında İHA saldırısı: 37 ölü, soruşturma başlatıldıTRNijer'in başkenti Niamey'de silah sesleri ve güvenlik hareketliliğiCN云南发布地质灾害气象风险预警,多地滑坡泥石流风险高ARإلغاء تأشيرة وزيرة المالية العراقية السابقة طيف سامي وتطورات الوجود العسكري الأجنبيESLocalizada a salvo la ciudadana australiana Cara Severino tras las inundaciones en NepalCN吉尔吉斯斯坦各界热切期待习近平主席访问DENorwegens König Harald V. verstorben: Ein Rückblick auf sein Wirken und die Zukunft der MonarchieTRUkrayna Büyükelçisi Dışişleri Bakanlığına çağrıldıRUNiger defense forces suppress military mutiny in NiameyBRIncêndio em condomínio residencial mobiliza Corpo de BombeirosTRKiev yakınlarında İHA saldırısı: 37 ölü, soruşturma başlatıldıTRNijer'in başkenti Niamey'de silah sesleri ve güvenlik hareketliliğiCN云南发布地质灾害气象风险预警,多地滑坡泥石流风险高ARإلغاء تأشيرة وزيرة المالية العراقية السابقة طيف سامي وتطورات الوجود العسكري الأجنبيESLocalizada a salvo la ciudadana australiana Cara Severino tras las inundaciones en NepalCN吉尔吉斯斯坦各界热切期待习近平主席访问
BackAngriff auf Präsidentenpalast in Nigers Hauptstadt Niamey
Angriff auf Präsidentenpalast in Nigers Hauptstadt Niamey
BREAKING
Die Welt45 minutes agoWorld2 min readGermany

Angriff auf Präsidentenpalast in Nigers Hauptstadt Niamey

Aufständische Soldaten haben laut Sicherheitskreisen den Präsidentenpalast angegriffen. Die Militärregierung spricht von einer schrittweisen Kontrolle der Lage.

Quick Look

  • In der nigrischen Hauptstadt Niamey kam es zu Schusswechseln am Präsidentenpalast und einem Militärstützpunkt.
  • Die Militärjunta unter Abdourahmane Tiani erklärte, die Lage schrittweise unter Kontrolle zu bringen, während Sicherheitskräfte mobilisiert wurden.

AI-generated summary

Why It Matters

Der Niger wird seit einem Putsch im Juli 2023 von einer Militärjunta unter Abdourahmane Tiani regiert. Das Land hat sich seither sicherheitspolitisch vom Westen ab- und Russland zugewandt.

Font size

Im westafrikanischen Niger haben aufständische Soldaten nach Angaben aus Sicherheitskreisen den Präsidentenpalast in der Hauptstadt Niamey angegriffen. Die Präsidialgarde habe den Angriff zurückgeschlagen, hieß es am Samstag aus Sicherheitskreisen. Die Militärregierung erklärte, sie bringe die Lage „schrittweise wieder unter Kontrolle“.

Die Nacht hindurch waren in Niamey Schusswechsel zu hören, vor allem rund um den Präsidentenpalast, aber auch nahe dem Flughafen, wo sich ein wichtiger Militärstützpunkt befindet. Das Staatsfernsehen war am Morgen zeitweise unterbrochen.

In einer im Staatsfernsehen verlesenen Erklärung forderte Verteidigungsminister Salifou Mody die Bevölkerung zur Ruhe auf. Die Sicherheitskräfte seien „zur Verteidigung des Heimatlandes mobilisiert“.

Ein afrikanischer Diplomat in Niamey sagte, bislang stehe die Präsidialgarde offenbar weiter hinter Militärmachthaber Abdourahmane Tiani. Der Niger wird seit einem Putsch im Jahr 2023 von einer Militärjunta unter Tiani regiert. Das westafrikanische Land hat sich seither vom Westen ab- und Russland zugewandt.

Die Militärregierung erklärte, aufständische Militärs hätten versucht, Soldaten an einem Militärstützpunkt am internationalen Flughafen von Niamey festzusetzen. Zeugen berichteten von schweren Feuergefechten und Explosionen an dem Militärstützpunkt 101. Dort befindet sich das Hauptquartier des russischen Afrika-Corps und der Generalstab der Streitkräfte der Allianz der Sahel-Staaten (AES). Zwischen Dezember und Januar wurde dort eine große Ladung Uran für den Export gelagert. Seither hat es keine Berichte über einen Transport der Fracht gegeben.

Der Flughafen von Niamey wurde bereits im Januar von Kämpfern der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und Ende Juni von dessen Rivalen JNIM, dem Sahel-Arm des Extremistennetzwerks Al‑Kaida, attackiert. Die Armee konnte beide Angriffe abwehren, allerdings wurden bei dem Angriff im Juni elf Soldaten und zwei Zivilisten getötet.

Militärs hatten am 26. Juli 2023 im Niger den demokratisch gewählten Präsidenten Mohamed Bazoum gestürzt und die Macht im Land übernommen. Für die USA und die frühere Kolonialmacht Frankreich war der Niger bis dahin ein wichtiger Ausgangspunkt für Einsätze gegen Dschihadisten. Im Dezember 2023 verließen die letzten französischen Soldaten auf Wunsch der neuen Machthaber das Land.

Open Questions

  • Wer sind die Drahtzieher des Angriffs?
  • Wie ist der aktuelle Status der Uran-Lagerbestände?

Related Topics

This article was originally published by Die Welt.

Related Stories

More on this topicniger