
Angriffe aufständischer Soldaten in Niamey gemeldet
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Niger wird seit einem Putsch im Jahr 2023 von einer Militärjunta unter General Abdourahamane Tiani regiert.
In der Hauptstadt Nigers hat es Schüsse und Explosionen gegeben. Wie die Nachrichtenagenturen AFP und Reuters berichten, handle es sich um Angriffe aufständischer Soldaten. Betroffen waren unter anderem die Gebiete um den Flughafen und den Präsidentenpalast in Niamey. Nahe dem Flughafen liegt auch ein Militärstützpunkt.
Berichten zufolge begannen die Unruhen in der Nacht und dauerten mehrere Stunden. In Teilen der Hauptstadt sei der Strom ausgefallen. Das staatliche Fernsehen und Radio sei am Morgen zeitweise nicht erreichbar gewesen.
Das Militär rief zur Ruhe auf und mahnte, keine unbestätigten Informationen weiterzugeben. Sicherheitskräfte seien »zur Verteidigung der Heimat« mobilisiert worden, hieß es auf offiziellen Kanälen.
Niger wird seit einem Putsch im Jahr 2023 von einer Militärjunta unter General Abdourahamane Tiani regiert. Er hatte unter anderem angekündigt, die Sicherheit im Land zu verbessern. Allerdings kommt es weiterhin regelmäßig zu Angriffen durch islamistische Gruppen, zuletzt etwa auf den Flughafen.
In der nigrischen Hauptstadt Niamey kam es zu Schusswechseln am Präsidentenpalast und einem Militärstützpunkt. Die Militärjunta unter Abdourahmane Tiani erklärte, die Lage schrittweise unter Kontrolle zu bringen, während Sicherheitskräfte mobilisiert wurden.
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