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Superhumans Center: Rehabilitationsklinik für ukrainische Kriegsopfer
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FAZ3 hours agoHealth3 min readGermany

Superhumans Center: Rehabilitationsklinik für ukrainische Kriegsopfer

Quick Look

  • Der Artikel beschreibt das Superhumans Center in Wynnyky bei Lwiw, eine ukrainische Rehabilitationsklinik für Amputierte, die durch den russischen Krieg entstanden ist.
  • Er folgt der Geschichte der Familie Hatsan aus Cherson, deren Söhne Artem und Anatoli bei einem Beschuss schwer verletzt wurden und nun in der Klinik behandelt werden.
  • Dabei werden medizinische, psychologische und soziale Aspekte der Rehabilitation sowie die Finanzierung durch Spenden beleuchtet.

AI-generated summary

Why It Matters

Das Superhumans Center in Wynnyky bei Lwiw ist eine auf die Rehabilitation nach Amputationen spezialisierte Klinik, die vor drei Jahren gegründet wurde. Sie behandelt vor allem Opfer des russischen Kriegs in der Ukraine, darunter Soldaten und Zivilisten. Die Einrichtung vermeidet bewusst den Anschein eines traditionellen Krankenhauses, um eine heilungsfördernde Umgebung zu schaffen. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch Spenden, unter anderem von der amerikanischen Howard-Buffett-Stiftung.

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Artem saust über den Flur, biegt in den Gang ein und dann durch die offene Tür ins Behandlungszimmer. „Da bin ich!“, ruft der acht Jahre alte Rotschopf und bremst abrupt. „Da bist du!“, sagt die Schwester. „Eins, zwei und drei“, zählt Artem und wuchtet sich aus dem Rollstuhl auf den Behandlungstisch. Das sieht einfach aus, doch sein linkes Bein ist vom Knie abwärts eingegipst und geschient, und vom rechten Bein ist nur noch der Oberschenkel da. Von diesem zieht er jetzt einen grauen Silikonstrumpf ab, dann beginnt die Schwester, die Narbe zu salben und zu massieren. Das Gewebe darf nicht verhärten, damit er bald eine Prothese tragen kann.

Er wolle Chirurg werden, sagt Artem. Oder doch lieber normaler Arzt, sonst müsste er ja ständig im OP-Saal sein. „Kann ich da auch mal durchgucken?“, fragt er den Fotografen und wundert sich im selben Atemzug, dass der Reporter auf Papier schreibt. „Mit einem Stift!“ Artem lacht jetzt noch mehr, drückt ein paarmal auf den Auslöser und wechselt dann schon wieder das Thema. Artem rede ununterbrochen, sagt die Schwester. „Er ist unser Sonnenschein, hier auf der siebten Etage.“ Hier liegen einige der Therapieräume einer bisher einzigartigen Klinik in der Ukraine: des Superhumans Center.

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Den Anschein eines Krankenhauses vermeiden

Der Name hat nichts mit Comic-Superkräften zu tun, sondern ist eine Referenz an die Patienten, die für die Freiheit des Landes mit ihrer Gesundheit bezahlten, sagte Andryj Stawnicer, ukrainischer Unternehmer und Mitgründer der orthopädischen Fachklinik, bei der Eröffnung vor drei Jahren. Sie seien deshalb „wirklich Superhumans“. Der Name sei Ausdruck des Respekts für die außergewöhnliche Widerstandskraft, den Mut und die Fähigkeit der Patienten, sich ins Leben zurückzukämpfen. Heute hat die Einrichtung, die am Stadtrand von Wynnyky liegt, einer Kleinstadt östlich von Lemberg (Lwiw), einen Ruf wie Donnerhall.

Warum das so ist, lässt sich schon von außen sehen. Die weiße Fassade des mehrteiligen Hochhauskomplexes strahlt in der Sonne, die durch große, bodentiefe Fenster auch das Foyer durchflutet. Dunkle Schalter mit Schiebefenstern, aus denen uniformiertes Personal karge Auskünfte erteilt, sind hier nicht zu finden, auch kein Linoleum oder Desinfektionsgeruch. Stattdessen gibt es einen offenen Empfang, eine Cafeteria, Bibliothek und Grünpflanzen. Auf hellen Gängen wuseln überwiegend Männer in Sportanzügen, in Rollstühlen, mit Krücken, Prothesen oder mit Verbänden.

„Wir wollen hier nach Möglichkeit jeden Anschein eines Krankenhauses vermeiden“, sagt Eddy Scott. Die meisten Patienten haben viel Zeit in Kliniken verbracht, bevor sie hierherkommen, nun sollen sie sich hier trotz allem wohlfühlen. Superhumans ist auf die Rehabilitation nach Amputationen spezialisiert, auf die Anpassung von Prothesen jeglicher Art, und der Bedarf dafür ist in der Ukraine seit dem russischen Überfall immens. Viele der Patienten sind Soldaten, doch längst trifft der Krieg auch Zivilisten wie Artem und seine Familie oder zivile Helfer wie Scott.

Der 28 Jahre alte Mann ist Brite und half seit 2022 in der Ostukraine als freiwilliger Sanitäter Zivilisten bei der Evakuierung, als Anfang vergangenen Jahres eine russische Drohne sein als medizinische Hilfe gekennzeichnetes Auto traf. Er verlor das linke Bein und den linken Arm, kam letztlich zur Reha zu Superhumans und blieb gleich da. Heute arbeitet er hier als Sprecher und führt Besucher durchs Haus. „Wir können die Lage der Patienten nicht ändern“, sagt Scott, „aber wir versuchen, sie so angenehm wie möglich zu machen.“

"Mir war sofort klar, dass wir unter Beschuss waren"

So gesehen ist die Klinik für Artem und seinen 17 Jahre alten Bruder Anatoli ein Glücksfall. Beide Jungen wurden im vergangenen Herbst durch russischen Beschuss schwer verletzt. Im November checkten sie in der Rehaklinik ein, gemeinsam mit ihren körperlich unverletzt gebliebenen Eltern. Familie Hatsan bewohnt ein Dreibettzimmer im achten Stock. Anatoli und Mutter Olena haben ihre Betten am Fenster, Artem seines an der Tür, und Vater Wolodymyr schläft auf einer Matratze auf dem Boden. „Ich will keinem Patienten ein Bett wegnehmen“, sagt er. „Und ich bin daran gewöhnt. Daheim haben wir die ganze Zeit auf dem Boden geschlafen.“

Die Familie stammt aus der südukrainischen Stadt Cherson, die 2022 gut acht Monate von der russischen Armee besetzt ist. „Wir waren so froh, als wir befreit wurden“, erzählt Olena. Sie bleiben in ihrem Haus im Stadtzentrum, das bis dahin unversehrt ist, und sind guter Dinge, dass die ukrainische Armee die Angreifer auch vom linken Ufer des Dnipros vertreiben würde. Doch diese Hoffnung ist vergeblich. Die Russen beschießen seitdem die Stadt, und sie machen mit Drohnen Jagd auf Zivilisten.

Als ihr Haus zum ersten Mal getroffen wird, verlegen die Hatsans wie viele Chersoner ihr Leben in den Keller. Tagsüber haben die Jungs Onlineunterricht, nachts schlafen sie alle auf dem Boden. Aber für Kinder sei das auf Dauer kein Leben, sagt Olena. Sie versucht, ihnen Abwechslung zu bieten. So wie am 4. Oktober vor einem Jahr. An jenem Samstag gibt es in der Stadt ein Schachturnier. „Artem wollte unbedingt dabei sein, er liebt Schach über alles.“ Nach dem Frühstück steigen Artem und Olena ins Auto, während Anatoli das Eingangstor schließt. Da passiert es.

„Ich hörte eine Explosion“, erzählt Olena. „Ich sah Feuer, und mir war sofort klar, dass wir unter Beschuss waren.“ Sie schreit Artem an, dass er raus aus dem Auto soll, doch der sagt, er könne seine Beine nicht mehr fühlen. Sie ruft Anatoli zur Hilfe, der in der Einfahrt liegt und auch Probleme mit den Beinen hat. Doch gemeinsam schaffen sie es, Artem aus dem Auto zu ziehen und dann zurück auf das Grundstück hinter den Zaun. „Ich rief die Ambulanz, Polizei und Feuerwehr an und holte einen Feuerlöscher, aber vergeblich.“ Der Rettungswagen ist binnen Minuten da. „Er nahm uns alle mit, und in dem Moment explodierte unser Auto.“

"Bitte sag mir, dass das Herz des Babys schlägt!"

Olena zeigt Fotos des völlig ausgebrannten Wagens. Sie hat sie später von einer Polizeiseite im Internet heruntergeladen. Als der Notarzt sie im Krankenhaus fragt, ob sie auch verletzt sei, sagt sie Nein. Doch als er ihre Sachen aufschneidet, sieht sie, wie ihr Körper mit Schrapnellen übersät ist. Ihr Bauch ist unversehrt geblieben, geschützt von einer großen Handtasche. Glück im Unglück, Olena ist zu der Zeit in der siebten Woche schwanger. „Das Baby ist Artems größter Wunsch“, sagt sie. „Ich wollte, dass es auf jeden Fall gesund bleibt.“ Sie lehnt deshalb Schmerzmittel ab und beißt die Zähne zusammen, als die Ärzte ihr die Schrapnelle entfernen.

Drei Tage später erhält sie auf ihrer Station Nachricht, dass ihre Söhne in kritischem Zustand seien. In Cherson haben die Ärzte alles getan, jetzt müssen beide nach Kiew, in die Kinderklinik Ochmatdyt. Olena will sofort mit, doch ihr Arzt warnt, dass ihre eigenen Verletzungen, vor allem an den Beinen, erst heilen und sie drei Monate lang an Krücken gehen müsse. „Aber ich muss zu meinen Kindern“, sagte sie. „Ich gucke nicht hin, tun Sie, was Sie für richtig halten“, antwortet der Arzt. „Also schnappte ich meine Sachen und entließ mich selbst – ohne Krücken.“

"Bitte sag mir, dass das Herz des Babys schlägt!“, ruft Artem, als er Olena sieht. „Ich sagte ihm, dass das Herz für ihn schlägt.“ Sie fährt mit ihm im Ambulanzwagen 550 Kilometer bis Kiew. Drei Tage später folgt Anatoli mit seinen Ärzten. Er hat eine Gehirnerschütterung und ein Explosionstrauma, vor allem aber schwerste Verletzungen am linken Bein und am rechten Fuß. In zwölf Operationen retten die Ärzte sein fast völlig zertrümmertes linkes Bein. Heute kann er es wieder vollständig bewegen. Die Ärzte bei Superhumans sagen, das sei unglaublich, „ein Juwel ärztlicher Kunst“. Anatolis rechter Fuß aber ist nicht zu retten und wird zu zwei Dritteln amputiert.

Eine Dose voller Schrapnelle

Artem hat kein Explosionstrauma, das Auto hat die Druckwelle abgehalten. Doch auch seine Beine sind kaputt. Das rechte muss oberhalb des Knies amputiert werden, das linke wird, teils in einer Spezialklinik in Österreich, 16-mal operiert. Heute sind die Ärzte zuversichtlich, dass er es wieder bewegen können wird. Die Operationen aber sind für die Jungen nicht vorbei, beide haben noch zahlreiche Schrapnelle in den Beinen, und sobald diese sich bewegen, müssen sie entfernt werden. Olena zeigt die Dose mit gesammelten Metallteilen. „Ich würde sie am liebsten wegwerfen“, sagt sie. „Doch die beiden wollen sie unbedingt behalten.“

Olena ist 39 Jahre alt, schlank, energisch und managt die Familie größtenteils allein. Ihr Mann Wolodymyr, 41 Jahre, kräftig, Vollbart und Kapuzenshirt, wirkt wie ein Fels in der Brandung. Tatsächlich ist er Seemann auf einem ukrainischen Handelsschiff und zur Zeit des Angriffs auf seine Frau und Kinder mitten auf dem Atlantik unterwegs. Er erfährt erst Tage später, was passiert ist. „Ab dem Moment konnte ich nicht mehr essen, arbeiten, schlafen“, sagt er. Als das Schiff Wochen später erstmals wieder einen Hafen anläuft, geht er an Land und nimmt den schnellsten Weg zu seiner Familie. Die ist zu der Zeit schon in der Rehaklinik angekommen. Den Tipp haben sie von einem Bekannten aus der Armee erhalten.

Die Nachfrage sei groß, sagt Eddy Scott. Besonders seit sich herumgesprochen habe, dass Patienten die Reha hier schneller als im Durchschnitt absolvieren. Sechs bis zehn Wochen dauere das bei einer Unterschenkelamputation, etwa vier Monate, wenn das Bein über dem Knie verloren ist. „Rund ein Drittel der Männer will schnell zurück zur Armee, das ist ihre Motivation.“ Im Sportsaal üben Patienten an Ballettstangen, die Balance zu halten. Sie hüpfen einbeinig im Slalom, kräftigen beim Bankdrücken ihren Oberkörper, versuchen erst eine, dann beide Krücken wegzulassen. Trainer helfen bei dem dicht getakteten Programm.

Auf einem Rudergerät sitzt Anatoli und zieht das Seil zur Brust. Die Krücken liegen neben dem Gerät. Eine Stunde übt er hier täglich. Sein rechter Fuß steckt in einer provisorischen Prothese. Er probiere verschiedene Modelle aus, erzählt er in der Pause. Anpassung und Eingewöhnung kosteten Zeit, dazu immer wieder Schmerzen. „Ich denke, dass ich wieder normal laufen kann. Rennen wahrscheinlich nicht.“ Anatoli ist ein ruhiger, nachdenklicher Typ, das ganze Gegenteil von seinem quirligen kleinen Bruder. Seit einem Jahr studiert er Informatik, online, aber er will wieder aufhören. „Ist nicht so mein Ding“, sagt er. „Ich liebe es sehr, zu kochen, zu backen, und ich überlege, damit was zu machen.“ Auf seinem Handy zeigt er Fotos von einem Kuchen, den er für seine Betreuer gebacken hat.

Furcht vor sozialer Ächtung

Im Haus gibt es eine Lehrküche, in der Einarmige Handgriffe neu lernen, aber Patienten auch auf die Zeit nach der Entlassung vorbereitet werden. „Die Menschen brauchen Struktur im Alltag, sie sollen selbständig sein und sich vor allem nicht hängen lassen“, sagt Scott. Die Klinik hat deshalb auch psychologische Betreuung und Kurse im Angebot, wo Amputierte über ihre Erfahrungen sprechen. Es gebe Patienten, die nach der Reha zu Hause in ein Loch fielen, ihre Prothesen in die Ecke stellten und sich dem Alkohol hingäben.

Auch die Furcht vor sozialer Ächtung ist bei manchen groß. Zu Sowjetzeiten seien Menschen mit Behinderung versteckt worden. Der Gedanke, kein vollwertiger Mensch mehr zu sein, beschäftige viele. „Wir versuchen, ihnen die Angst zu nehmen“, sagt Scott. Sie besuchen auch Schulklassen, um Kinder ohne Behinderung an den Anblick zu gewöhnen. Betreuer helfen bei der Jobsuche oder vermitteln Wettkämpfe. Im vergangenen Winter holte ein Sechserteam der Klinik einen zweiten Platz beim Slalom-Ski in Norwegen. Auf einem Regal sind Dutzende weitere Medaillen und Pokale zu sehen.

Die Behandlung bei Superhumans sei kostenlos, egal, wie lange sie dauere, sagt Scott. Das ukrainische Gesundheitswesen gewährt lediglich eine steuerfinanzierte Basisversorgung, viele Menschen haben keine Krankenversicherung. Der Betrieb koste gut eine Million Euro im Monat und werde von Spendern finanziert, von denen die amerikanische Howard-Buffett-Stiftung einer der größten ist. Die Einrichtung verzichte komplett auf Staatsgeld, auch um sich Bürokratie vom Hals zu halten. Das verlassene, einstige Krankenhaus, das die heutige Klinik beherbergt, renovierten sie binnen acht Monaten für 16 Millionen Euro, ebenfalls komplett aus Spenden.

Patienten werden nicht überwiesen, sondern bewerben sich via Internet. Für eine Aufnahme müssen sie körperlich fit sein, mental gesund und frei von Suchtproblemen. „Wer drogen- oder alkoholabhängig ist, den schicken wir zur Therapie mit dem Versprechen, bei Erfolg wiederkommen zu können“, sagt Scott, während er durch die hauseigene Werkstatt läuft. Hier werden Prothesen maßangefertigt, Stümpfe gescannt und passende Gegenstücke in 3D gedruckt. Ausgesucht wird, was für die Patienten jeweils das Beste ist, und sei es eine 65.000-Euro-High-End-Prothese, in der sich per App Bewegungen wie Gehen, Laufen, Treppensteigen, Schwimmen oder Radfahren einstellen lassen.

"Wenn wir das gewusst hätten, wären wir gegangen"

Artem weiß noch nicht, was für eine Prothese er bekommen wird. Aber er ist sich sicher, dass dann alles funktioniert. „Ich werde wieder laufen, springen, rennen“, ruft er. Er mag Jiu-Jitsu, den Kampfsport, aber das wird vermutlich nicht mehr gehen, sagt Wolodymyr, sein Vater. Schach spielt Artem auch im Krankenhaus, das Brett steht auf seinem Nachttisch. „Artem ist so optimistisch und so positiv“, sagte Olena, seine Mutter. „Er klagt nie. Er motiviert uns alle.“ Anatoli nickt. „Als wir im ersten Krankenhaus in einem Zimmer waren, hat er mich sehr aufgebaut.“ Die Ärzte aber sind sich in Artems Fall nicht sicher. Sein linkes Bein ist gerettet, ja, aber es dauert, bis die inneren Wunden heilen, und er wird Spezialschuhe brauchen.

Im Musikzimmer im achten Stock sind die Gedanken daran jetzt weit weg. Hier trifft sich die Familie abends mit anderen Patienten. Artem rollt hinter ein Keyboard und hämmert sofort auf die Tasten ein, Anatoli sitzt am Schlagzeug, ein beinamputierter Soldat und eine Betreuerin spielen Gitarre und singen. Aus den Klängen formt sich ein Lied, in das Patienten und Betreuer und auch Olena und Wolodymyr einstimmen. Für alle ist das die Zeit, in der sie ihre fürchterlichen Erlebnisse und die Anstrengung, diese zu überwinden, für einen Moment vergessen können.

Haben sie es bereut, in Cherson geblieben zu sein? „Es ist unsere Heimat, unsere Stadt“, sagt Olena später zurück im Zimmer. Die verbliebenen Einwohner hätten sich gegenseitig unterstützt wie eine verschworene Gemeinschaft. Sie und ihr Mann gingen Blut spenden, Anatoli half älteren Leuten, Lebensmittel und Medikamente zu besorgen. „Wenn wir das alles gewusst hätten, wären wir gegangen“, sagt sie schließlich. „Ich frage mich jeden Tag, warum es Got

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Die Patientenzahl im Superhumans Center wird in den nächsten sechs Monaten weiter steigen, da der Krieg andauert und immer mehr Menschen amputationsbedürftige Verletzungen erleiden.

    Likely · Within months

  • Olena Hatsan wird ihr Baby gesund zur Welt bringen, da sie während der Schwangerschaft auf Schmerzmittel verzichtet hat und ihre Bauchverletzungen minimal waren.

    Possible · Within months

Open Questions

  • Wie viele Patienten behandelt das Superhumans Center derzeit?
  • Welche langfristigen psychologischen Folgen zeigen sich bei den Patienten nach der Entlassung?
  • Wie wird die Qualität der 3D-gedruckten Prothesen langfristig überwacht?
  • Gibt es Pläne, das Modell des Superhumans Center in anderen Regionen der Ukraine zu replizieren?

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This article was originally published by FAZ.

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