Systematische Angriffe auf Pressefreiheit im Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt
Quick Look
- Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) meldet 46 Fälle von Angriffen und Behinderungen der Pressearbeit während des Landtagswahlkampfs in Sachsen-Anhalt.
- Die Gewerkschaft spricht von einem systematischen Versuch, kritische Öffentlichkeit zu verdrängen.
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Why It Matters
Die dju erfasst seit Mai Übergriffe auf Journalisten im Kontext des Landtagswahlkampfs in Sachsen-Anhalt. Im Vergleich dazu wurden für das Jahr 2025 von Reporter ohne Grenzen deutlich weniger Fälle registriert.
Im Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt hat es nach Angaben der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) systematische Angriffe auf die unabhängige Berichterstattung gegeben. Seit Beginn der Erfassung im Mai seien 46 dokumentierte Fälle von Übergriffen, Einschüchterungen und massiven Behinderungen gezählt worden, teilte die dju mit.
«Was wir in Sachsen-Anhalt erleben, ist der systematische Versuch, kritische Öffentlichkeit zu verdrängen», sagte Lucas Munzke von der Gewerkschaft Verdi. Zum Vergleich registrierte Reporter ohne Grenzen für das gesamte Jahr 2025 im Bundesland lediglich fünf Fälle.
Open Questions
- Wer sind die Täter hinter den Angriffen?
- Welche konkreten Maßnahmen ergreifen die Behörden?


