Tübingens Oberbürgermeister sieht in einer möglichen Minderheitsregierung der AfD ein Experimentierfeld ohne Maximalrisiko.
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Die AfD hat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ein starkes Ergebnis erzielt, jedoch keine absolute Mehrheit erreicht. Boris Palmer kommentiert dies im Kontext der politischen Strategie gegenüber der AfD.
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer sieht in einer etwaigen AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt unter bestimmten Voraussetzungen eine Chance, die Partei in die Verantwortung zu nehmen, ohne ein maximales Risiko einzugehen. Den Ausgang der Landtagswahl bezeichnete er als „Glücksfall“, weil die AfD keine absolute Mehrheit erringen konnte. „Jetzt hat man die Chance, mal auszuprobieren, was tatsächlich passiert, wenn die AfD den Ministerpräsidenten stellt“, sagte Palmer im Podcast des Journalisten Constantin Schreiber.
Er erklärte, dass AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund mithilfe des BSW zum Ministerpräsidenten gewählt werden könnte und anschließend für jedes einzelne Vorhaben dann Unterstützer im Parlament suchen müsste. „Die AfD muss sich dann anstrengen, Mehrheiten für jede einzelne Vorlage zu gewinnen.“ Er sprach von einer „Konstellation der kontrollierten In-Verantwort-Übernahme mit der AfD ohne Maximalrisiko“ und einer „punktuellen Zusammenarbeit in Sachfragen“.
Die Debatte über die Zukunft von Bundeskanzler Friedrich Merz nach dem Wahlfiasko seiner CDU hält Palmer für falsch. „Es liegt nicht am Bundeskanzler, dass die AfD fast die Mehrheit im Parlament von Sachsen-Anhalt erobert hat“, sagte er. Die Konzentration auf Personalfragen und die Kanzlerfrage nach einer Landtagswahl gehe am eigentlichen Problem vorbei. „Es würde sich viel mehr lohnen, mal über die strukturellen Ursachen und über die strategischen Antworten zu sprechen“, sagte Palmer.
In the Berlin district of Charlottenburg-Wilmersdorf, some incorrect postal voting documents were sent. Constituencies 3 and 4 with an issue date of August 24th or 25th are affected. Around 1,400 eligible voters could be affected, and the state election office is making corrections.

After the AfD election success in Saxony-Anhalt, the BSW accepted offers of talks, while the CDU declined. The federal government rejects Trump's comments on the election results. Police unions warn of security risks if AfD participates in government.

After the AfD's victory in the state elections in Saxony-Anhalt, the CDU, SPD, Greens and Left have ruled out exploratory talks with the party. While the BSW is examining selective cooperation on issues, thousands are protesting against right-wing extremism.
In Saxony-Anhalt, the CDU, SPD, Greens and Left have rejected exploratory talks with the AfD to form a government. Only the BSW has not ruled out collaboration and is still examining the AfD's invitation.

A funeral service for Ratko Mladić, known as the “Butcher from the Balkans,” took place in Belgrade. The event was attended by thousands of people as well as serving members of the Serbian government, raising questions about the country's EU membership prospects.
After the state elections in Saxony-Anhalt, recounts will take place in several electoral districts, including Burgenlandkreis, Börde and Dessau-Roßlau. The reason is implausible election records and minor irregularities in the determination of the results.