Unter dem Motto «Hart verdient!» protestierten Gewerkschaften gegen die Reformpläne der Bundesregierung.
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Die Gewerkschaften protestieren gegen geplante Reformen der Bundesregierung, die sie als Belastung für Arbeitnehmer und Rentner betrachten.
Mehrere Tausend Menschen sind in Frankfurt am Main gegen Sozialkürzungen auf die Straße gegangen. Die Polizei sprach von etwa 15.000 Demonstrierenden, die heute unter dem Motto «Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente» zusammenkamen. Die Veranstalter selbst nannten dagegen eine Teilnehmerzahl von über 30.000 Menschen. Nach aktuellem Kenntnisstand der Polizei blieb die Veranstaltung ohne Zwischenfälle.
Die Gewerkschaften wandten sich gegen die Reformpläne der Bundesregierung, die zulasten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmerinnen gingen, hieß es vom DGB. «Wer jeden Morgen aufsteht, dieses Land am Laufen hält und Steuern zahlt, darf am Ende nicht die Zeche zahlen», sagte DGB-Bezirksvorsitzender Michael Rudolph laut einer Mitteilung. «Wer an den Acht-Stunden-Tag oder an unsere Rente nach 45 Beitragsjahren ran will, kriegt unseren entschlossenen Widerstand zu spüren!»
Gewerkschaften wollen Reformen - aber andere
Man wolle «echte Reformen statt stupider Spargesetze», sagte auch Verdi-Vorsitzender Frank Werneke. «Gute Arbeit, ein starker Sozialstaat und eine verlässliche Rente sind keine Belastung, sondern das Fundament für eine gerechte Gesellschaft und eine starke Wirtschaft.»
Reformen und Investitionen seien notwendig, «aber nicht auf dem Rücken der Beschäftigten», hieß es in der DGB-Mitteilung. Statt der aktuellen Reformpläne forderten die Gewerkschaften mehr Investitionen in die Infrastruktur, ein gesetzliches Rentenniveau von mindestens 50 Prozent und eine effizientere Mittelverwendung im Gesundheitssystem.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Frankfurt kamen erst zu einer Kundgebung zusammen und zogen anschließend mit Flaggen, Bannern und Plakaten durch die Innenstadt. Darauf standen Sprüche wie «Armut kann man nicht wegsparen!» oder «#nichtamMenschensparen». Bundesweit waren heute Proteste in 15 Großstädten geplant.

Federal Interior Minister Alexander Dobrindt is calling for an expansion of the Frontex mandate, a rapid reaction force for crisis situations and the expansion of deportation centers in third countries in order to tighten European migration policy.
Federal Interior Minister Alexander Dobrindt is calling for an expansion of the Frontex mandate. He proposes a rapid reaction force for crisis situations at the EU's external borders as well as a stronger role for the agency in returns and so-called return hubs.

The DGB organized protests in 15 major German cities against planned pension and social reforms. Around 175,000 participants demanded social security and justice, while employers' associations accused the unions of refusing to reform.
There is criticism of Jens Spahn within the Union parliamentary group because he missed meetings of the budget committee while photos showed him on vacation in Sardinia. After crisis discussions, he was given a probationary period until Christmas.
Jens Spahn has been criticized for being seen on holiday in Sardinia despite an illness-related excuse for a budget committee meeting. There is now a debate within the CDU/CSU parliamentary group about whether he will remain in the committee.
Thousands of people demonstrated in Stuttgart and Freiburg at the DGB action day against social cuts and pension cuts. The DGB state chairman Kai Burmeister sharply criticized the federal government's austerity plans and called for social justice.