Telekommunikation: Die Telekom will Aktien im Wert von zwei Milliarden Euro zurückkaufen
Trotz positiver Quartalszahlen und Gewinnsteigerungen reagiert die Börse verhalten auf die Ankündigungen des Konzerns.
Quick Look
- Die Deutsche Telekom plant eine Dividendenerhöhung auf 1,10 Euro und ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu zwei Milliarden Euro.
- Trotz eines Umsatzplus von 5,5 Prozent und gestiegenen Gewinnen reagierte die Aktie mit einem Kursverlust.
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Why It Matters
Die Deutsche Telekom ist einer der am höchsten verschuldeten Konzerne Deutschlands. Das Unternehmen profitiert aktuell stark von seiner US-Tochter T-Mobile.
Düsseldorf. Die Deutsche Telekom will den Erfolg der US-Tochter T-Mobile an die Aktionäre weitergeben. Die Dividende soll um zehn Prozent auf 1,10 Euro je Aktie steigen. Und der Vorstand kündigte bei Vorlage der Quartalszahlen am Mittwoch ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu zwei Milliarden Euro an.
Die Aktie der Telekom gab am frühen Handel am Montag dennoch mehr als ein Prozent an Wert ab. Die Anleger zeigten sich offenbar von den Ankündigungen unbeeindruckt.
Für die Zeit von Juli bis September wies das Unternehmen einen Umsatz von 31,1 Milliarden Euro aus. Bereinigt insbesondere um Wechselkursschwankungen entsprach dies einem Plus von 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Konzernüberschuss stieg um 12,7 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro. Der Free Cashflow wuchs um 1,4 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro.
Gleichzeitig stieg jedoch auch die Schuldenlast. Schon heute zählt die Telekom zu den am höchsten verschuldeten Konzernen in Deutschland. Trotz starker Geschäftszahlen steigerte das Unternehmen seine Schuldenlast im Vergleich zum Ende des vergangenen Jahres um 1,7 Milliarden Euro auf 134,2 Milliarden Euro.
Open Questions
- Wie wird die Schuldenlast langfristig reduziert?
- Warum reagierten die Anleger trotz Dividendenerhöhung negativ?







