Das Thüringer Bildungsministerium reagiert auf steigende rechtsextreme Vorfälle mit neuen Maßnahmen für die politische Bildung.
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Das Thüringer Bildungsministerium reagiert auf steigende rechtsextreme Vorfälle im Bundesland und baut die politische Bildung aus.
Thüringen will Verfassungscoaches an Schulen etablieren und die sogenannte Verfassungsviertelstunde ausbauen. Das Thüringer Bildungsministerium reagiert mit diesen Maßnahmen auf steigende rechtsextreme Vorfälle in dem Bundesland.
»Diese Coaches sollen Schulen zukünftig konkreter im Umgang mit Demokratiebildung und antidemokratischen Tendenzen unterstützen«, teilte das Thüringer Bildungsministerium mit. Der Einsatz solcher Coaches werde über eine Kooperation mit der Universität Jena vorbereitet. Weitere Details nannte das Ministerium dazu zunächst nicht.
Zudem soll die sogenannte Verfassungsviertelstunde ausgebaut werden. Diese war Anfang des Jahres an einigen Schulen eingeführt worden, um die politische Bildung zu stärken. Dabei soll ausgehend von den Alltagserfahrungen der Schülerinnen und Schüler über die Werte der Verfassung gesprochen werden. Perspektivisch soll es die Verfassungsviertelstunde an allen Thüringer Schulen geben, hatte Bildungsminister Christian Tischner (CDU) bei der Einführung gesagt.
Das Thüringer Bildungsministerium hat die Handreichung »Umgang mit Extremismus an der Schule« auf seiner Internetseite zusammengestellt. Es richtet sich damit an Schulleitungen, Lehrkräfte und pädagogische Teams, wenn im Schulalltag extremistische Einstellungen, Symbole oder Äußerungen sichtbar werden oder sich verfestigen.
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Ausweitung der Verfassungsviertelstunde auf alle Thüringer Schulen
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