Nach den tödlichen Schüssen in einer Teestube in Marl dauern die Fahndungsmaßnahmen nach den flüchtigen Tätern an. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.
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In Marl kam es zu tödlichen Schüssen in einer Teestube. Ein früherer Vorfall im August steht laut Polizei vermutlich in keinem Zusammenhang.
Nach den tödlichen Schüssen in einer Teestube im nordrhein-westfälischen Marl vom frühen Montagmorgen sind die mutmaßlichen Täter weiter auf der Flucht. Eine Mordkommission ermittelt zu den Hintergründen. Der tödlich getroffene 39-Jährige starb an starkem Blutverlust durch einen Lungenschuss, teilte eine Polizeisprecherin nach der Obduktion des Mannes mit.
Die zwei weiteren Verletzten im Alter von 35 und 40 Jahren benötigten keine längere Behandlung im Krankenhaus, sagte sie. Laut den Ermittlern waren mehrere Personen vom Tatort geflüchtet. Zeugen hatten die Polizei in der Nacht über die Schüsse in der Teestube informiert.
Nicht dieselben Täter wie Mitte August bei Schüssen auf ein Auto
Am 11. August waren in der Nähe des Tatorts schon einmal Schüsse gefallen. Ein unbekannter Schütze hatte dort nach damals mitgeteilten Erkenntnissen der Polizei mit einer scharfen Waffe auf das Auto eines 62-Jährigen geschossen. Der Mann blieb unverletzt und hatte den Vorfall der Polizei gemeldet. Die Täter in beiden Fällen seien mit großer Wahrscheinlichkeit aber nicht identisch, sagte die Polizeisprecherin auf Nachfrage.
Die Staatsanwaltschaft geht in dem Fall von Mitte August von versuchtem Mord aus. Nach dem unbekannten Tatverdächtigen und einem 20-jährigen Helfer wurde gefahndet.
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Fortführung der Fahndung und Ermittlungen durch die Mordkommission
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