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Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat ihre Erntebilanz für das Jahr 2026 veröffentlicht, wobei Trockenheit und Hitzeperioden die Erträge vieler Kulturen reduziert haben.
Trockenheit und Hitzeperioden mit Temperaturen um 40 Grad schmälern die Ernte vieler Landwirtinnen und Landwirte in Niedersachsen in diesem Jahr. Erträge bei Raps und Getreide seien durch Trockenheit und Hitze im Vergleich zum Vorjahr teils erheblich zurückgegangen, teilte die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in ihrer Erntebilanz mit. Die Getreideernte etwa beläuft sich nach Berechnungen des Landesamtes für Statistik auf rund 5,5 Millionen Tonnen. Das sind 200.000 Tonnen weniger als im Vorjahr, was einem Minus von 3,4 Prozent entspricht.
Gleichzeitig sind laut der Landwirtschaftskammer die Produktionskosten für die Landwirte gestiegen. «Dadurch profitieren unsere Landwirtinnen und Landwirte kaum von den etwas besseren Marktpreisen», sagte Kammerpräsident Gerhard Schwetje laut einer Mitteilung. Trotz stabilerer Preise stünden viele Betriebe wirtschaftlich unter Druck, hieß es.
Nach Angaben der Landwirtschaftskammer waren zwar die Aussaatbedingungen im Herbst 2025 günstig, im März und April folgte dann aber eine erste «ausgeprägte Trockenheit». Eine weitere Trockenperiode und Hitze gab es in den Sommermonaten. Das setzte je nach Kultur, Standort und Entwicklungsstadium den Pflanzen zu. «Die Folgen des Klimawandels sind unübersehbar», teilte die Landwirtschaftskammer dazu mit. Vor allem in einem Streifen zwischen dem Emsland im Westen und Lüneburg im Osten sowie in den Kreisen Peine, Gifhorn und Lüchow-Dannenberg fehlte Niederschlag.
Trockenheit beeinträchtigt Wachstum von Kartoffeln und Mais
Die Trockenheit macht laut den Landwirten auch Kartoffeln und Mais zu schaffen. Nach einem Überangebot im vergangenen Jahr sei der Markt für Kartoffeln nun mit einer deutlich reduzierten Anbaufläche zwar auf einem Erholungskurs. Doch fehlender Regen und Hitze ließen Einbußen bei Qualität und Menge der Kartoffel-Haupternte, die nun ansteht, erwarten, hieß es. Durch ein geringeres Angebot werden steigende Erzeugerpreise erwartet.
Beim Mais verhindere Trockenstress mancherorts die Blüte, sodass sich keine Kolben bildeten. Betroffene Bestände müssten dann vorzeitig gehäckselt werden, teilte die Kammer mit. Auch beim Mais werden Ertragseinbußen erwartet.
Anpassungsstrategien an Wetterextreme
«Das Erntejahr 2026 ist eine weitere Bestätigung dafür, wie wichtig es ist, mit Hilfe einer ausgeklügelten Fruchtfolgeplanung Risiken durch Extremwetter so gering wie möglich zu halten», betonte Kammerpräsident Schwetje. Landwirte, die Kulturen und innerhalb dieser auch Sorten mit möglichst weit auseinanderliegenden Reife- und Ernte-Zeitpunkten hätten, streuten das Risiko von Ertragseinbußen bestmöglich. Auch eine möglichst flache, wassersparende Bodenbearbeitung und die Aussaat von trockenheitstoleranten Getreidesorten könnten weitere Anpassungsstrategien gegen Wetterextreme sein, hieß es.
AI outlook — possibilities, not facts
Steigende Erzeugerpreise für Kartoffeln aufgrund reduzierter Anbaufläche und erwarteter Qualitäts- und Mengeeinbußen
Likely · Within weeks
Ertragseinbußen beim Mais aufgrund von Trockenstress, der die Blüte verhindert und Kolbenbildung unmöglich macht
Likely · Within weeks

Fruit farmer Albrecht Rembold near Heilbronn is struggling with the consequences of climate change. Heat and drought reduce the harvest, while hail nets and emergency irrigation serve as protective measures. Experts are calling for investments in storage basins and climate-resilient varieties.

French snail farmers are facing high losses this season due to extreme heat and drought. The animals need a cool and moist environment, which was missing due to climate stress. 95 percent of the demand is imported anyway.

The German grain harvest in 2025 was below average at 41.9 million tons. Heat and drought led to crop failures in regions. The farmers' association is calling for financial help, while farmers are taking countermeasures through agroforestry and direct marketing.

The persistent heat and drought in Germany is leading to significant losses in agriculture. Around three million tons of grain have been lost since mid-June. The German Raiffeisen Association expects a significantly smaller harvest of 40.6 million tons of grain in 2026.

Despite the drought, the German Winegrowers Association expects an excellent quality wine vintage, but expects a smaller harvest. DWV President Klaus Schneider also calls for less bureaucracy, a stop to the cultivation of new vines and warns of tax increases.

The ongoing drought since mid-June has led to a loss of around three million tonnes of grain and rapeseed in Germany. The German Raiffeisen Association estimates the loss of income at 600 million euros, but does not expect higher bread prices.