
Niedrigwasser in Flüssen erschwert Getreidetransporte - Ernteerwartungen stark regional unterschiedlich
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Die Hitze und Trockenheit in Deutschland wirkt sich stark auf die Landwirtschaft aus.
Die lang anhaltende Hitze und Trockenheit macht Landwirten zu schaffen. In den vergangenen Wochen gingen drei Millionen Tonnen Getreide verloren. Auch das Niedrigwasser in deutschen Flüssen setzt der Branche zu. ... (restlicher Inhalt)
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Weitere Preisanstiege im Agrarsektor
Likely · Short term

Wegen extremer Hitze und Trockenheit drohen französischen Schneckenzüchtern in dieser Saison hohe Verluste. Die Tiere benötigen ein kühles und feuchtes Umfeld, das durch den Klimastress fehlte. 95 Prozent des Bedarfs werden ohnehin importiert.

Die deutsche Getreideernte fiel 2025 mit 41,9 Millionen Tonnen unterdurchschnittlich aus. Hitze und Trockenheit führten regional zu Ernteausfällen. Der Bauernverband fordert finanzielle Hilfen, während Landwirte durch Agroforst und Direktvermarktung gegensteuern.

Trotz Dürre rechnet der Deutsche Weinbauverband mit einem qualitativ hervorragenden Weinjahrgang, erwartet jedoch eine geringere Erntemenge. DWV-Präsident Klaus Schneider fordert zudem Entbürokratisierung, einen Anbaustopp neuer Reben und warnt vor Steuererhöhungen.

Die anhaltende Trockenheit seit Mitte Juni hat in Deutschland zu einem Verlust von rund drei Millionen Tonnen Getreide und Raps geführt. Der Deutsche Raiffeisenverband beziffert die Einnahmeverluste auf 600 Millionen Euro, erwartet jedoch keine höheren Brotpreise.
Der Deutsche Bauernverband fordert angesichts von Hitzewellen und Trockenheit mehr politische Unterstützung und Flexibilität für landwirtschaftliche Betriebe.

Nach einem Rekordjahr 2025 wird die Kartoffelernte in Deutschland in diesem Jahr deutlich schlechter ausfallen. Grund dafür sind anhaltende Trockenheit sowie reduzierte Anbauflächen in Deutschland und Europa, wie der Verband der Kartoffelindustrie mitteilt.