Breaking
CNLong-term care murder case in Fengshan District, Kaohsiung: 19-year-old grandson stabbed 84-year-old grandmother and then lay in the bathroomCNThe Beijing Inspection and Quarantine Bureau searched two companies including AXA Wealth, and the two responsible persons were detained and banned for being involved in the fraud of more than 600 million yuan.ARVance: America and Iran's war will enter a different phase in two monthsBRPizzaiolo shot in the head by Security Present police officer has organs donated in NiteróiCNShanhua Qing'an Palace held the "Bo Cup to Invite Master Tiger" event, and Master Shiliu presented the Five Elements Blessings to the TigerCNIndia and Pakistan summon diplomats after naval vessel collision in international watersARThe collapse of the "Al-Saada" building in Gaza kills 21 people amid warnings of a worsening humanitarian catastrophe.CNPreparations for the 48th WorldSkills Competition Shanghai have entered the sprint stage. Materials for 64 events have arrived and venue debugging is in progress.RUHashim Thaci sentenced to 25 years for war crimes, sparks protests in Kosovo and NetherlandsINTLTrump threatens tariffs on EU if Canada becomes associate memberCNLong-term care murder case in Fengshan District, Kaohsiung: 19-year-old grandson stabbed 84-year-old grandmother and then lay in the bathroomCNThe Beijing Inspection and Quarantine Bureau searched two companies including AXA Wealth, and the two responsible persons were detained and banned for being involved in the fraud of more than 600 million yuan.ARVance: America and Iran's war will enter a different phase in two monthsBRPizzaiolo shot in the head by Security Present police officer has organs donated in NiteróiCNShanhua Qing'an Palace held the "Bo Cup to Invite Master Tiger" event, and Master Shiliu presented the Five Elements Blessings to the TigerCNIndia and Pakistan summon diplomats after naval vessel collision in international watersARThe collapse of the "Al-Saada" building in Gaza kills 21 people amid warnings of a worsening humanitarian catastrophe.CNPreparations for the 48th WorldSkills Competition Shanghai have entered the sprint stage. Materials for 64 events have arrived and venue debugging is in progress.RUHashim Thaci sentenced to 25 years for war crimes, sparks protests in Kosovo and NetherlandsINTLTrump threatens tariffs on EU if Canada becomes associate member
BackTrump droht EU mit Zöllen bei engeren Kanada-Beziehungen
Trump droht EU mit Zöllen bei engeren Kanada-Beziehungen
Developing
Handelsblatt2 hours agoPolitics2 min readGermanyView translation

Trump droht EU mit Zöllen bei engeren Kanada-Beziehungen

Quick Look

  • US-Präsident Donald Trump droht der Europäischen Union mit weiteren Zöllen, falls Kanada eine assoziierte Mitgliedschaft in der EU erhält, die er als feindselige Handlung betrachtet.
  • Gleichzeitig laufen Verhandlungen zwischen den USA und Kanada über Zölle, während China und die USA über gegenseitige Zollsenkungen sprechen.

AI-generated summary

Why It Matters

Der Handelsstreit zwischen den USA und Kanada eskaliert seit dem Scheitern der Verhandlungen mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump. Trump droht der EU mit Zöllen, falls Kanada eine assoziierte Mitgliedschaft erhält, während beide Seiten über Gegenzölle verhandeln.

Font size

Miriam Braun

Trump droht EU im Falle engerer Beziehungen zu Kanada mit Zöllen

US-Präsident Donald Trump hat der Europäischen Union mit weiteren Zöllen gedroht, sollte Kanada eine sogenannte assoziierte Mitgliedschaft in der EU erhalten. Ein solcher Schritt könne eine „feindselige Handlung“ darstellen, sagte Trump am Mittwoch (Ortszeit). Eine assoziierte Mitgliedschaft würde Kanada eine engere Zusammenarbeit mit der EU ermöglichen, ohne dem Staatenverbund als Vollmitglied beizutreten.

Trump machte seine Drohung von der Intention der europäischen Staats- und Regierungschefs abhängig. „Wenn die Absicht gut ist, ist das in Ordnung. Wenn die Absicht schlecht ist, werden wir sehr hohe Zölle gegen Europa verhängen“, sagte er. Zudem deutete Trump an, die USA könnten den Handel mit Europa in bestimmten Bereichen einstellen.

Trump bezeichnete die Aussicht auf eine engere Anbindung Kanadas an die EU als „lächerlich“ und nannte das Nachbarland der USA einen „schrecklichen Handelspartner“.

Lydia Wolter

Peking: China und USA streben Zollsenkungen an

China und die USA hoffen nach Angaben der chinesischen Regierung auf eine baldige Einigung über die Senkung von Importzöllen. Damit wuchs die Erwartung, dass eine entsprechende Vereinbarung verkündet werden könnte, wenn die Staats- und Regierungschefs beider Länder in zwei Wochen zusammentreffen.

Die Verhandlungsführer bemühten sich um „zeitnahe“ gegenseitige Zollsenkungen für Waren im Wert von jeweils 30 Milliarden Dollar, sagte der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums, Huang Ling, in einer wöchentlichen Pressekonferenz. Der Betrag beziehe sich auf jede der beiden Seiten, berichtete die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Lydia Wolter

Kanada erhebt Gegenzölle auf US-Importe ab Dienstag

Im Zollstreit zwischen den USA und Nachbarland Kanada ist kein Ende in Sicht. Das kanadische Finanzministerium bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass in der Nacht zu Dienstag (8. September, 00.01 Uhr Ortszeit) Gegenzölle auf US-Importe in Kraft treten werden.

Betroffen sind nach früheren Angaben aus Kanada Produkte aus den Bereichen Stahl und Aluminium, Haushaltsgeräte, landwirtschaftliche Ausrüstung, Zellstoff und Papier sowie Elektronik. Die Zölle sollen bei bis zu 50 Prozent auf Importe aus den Vereinigten Staaten im Wert von 27,6 Milliarden Dollar liegen.

Andreas Dörnfelder

US-Tourismusverbände buhlen um kanadische Touristen

Trotz der Spannungen bemühen sich Tourismusbeauftragte in den USA darum, kanadische Besucher zu Touristenattraktionen wie Graceland zu locken. Der US-Bundesstaat New York startete im Sommer die Werbekampagne „NY Loves Canada“ und bot Rabatte für Hotels, Restaurants und Attraktionen an.

In Las Vegas setzten Hotels den kanadischen Dollar mit dem US-Dollar gleich, damit Kanadierinnen und Kanadier mehr für ihr Geld bekommen. Tourismusbeauftragte aus Las Vegas besuchten im August Kanada, um dort Reiseberaterinnen und Reiseberater, Touranbieter und Flughafenvertreterinnen und Flughafenvertreter zu treffen.

„Wir sind hier, um dafür zu sorgen, dass Sie wissen, dass wir Kanada mögen“, sagte der Präsident der Las Vegas Convention and Visitors Authority, Steve Hill, bei seinem Besuch in Vancouver.

Kanadische Touristinnen und Touristen hatten bei Übernachtungen internationaler Besucherinnen und Besucher in den USA traditionell die Nase vorn. Doch 2025 gaben Einwohnerinnen und Einwohner Kanadas rund 2,4 Milliarden Dollar weniger für Reisen in die USA im Vergleich zum Vorjahr aus, wie aus Daten des kanadischen Statistikamts hervorgeht.

Lara Dehari

Vergeltungszölle auf Güter im Wert von 20 Milliarden Dollar – Kanada reagiert auf US-Zölle

Kanada hat Vergeltungszölle auf US-Importe im Wert von 20 Milliarden Dollar angekündigt – einen Tag nachdem Donald Trump erklärt hatte, er werde die Zölle auf kanadische Autos erhöhen. Finanzminister François-Philippe Champagne veröffentlichte am Dienstag eine 99-seitige Liste mit Hunderten US-Waren, für die ab dem 8. September in Kanada höhere Zölle gelten werden, darunter Stahl, Milchprodukte und landwirtschaftliche Geräte.

„Als die USA zu viel verlangten und zu wenig anboten, haben wir uns entschieden, für die Kanadier einzustehen“, sagte

Champagne und bezog sich dabei auf die Handelsgespräche, die am Freitag gescheitert waren. Kanada werde auf diese Produkte Gegenzölle in Höhe von 15, 25 oder 50 Prozent erheben, entsprechend den Sätzen, die Washington auf dieselben Kategorien kanadischer Exporte anwendet habe, erklärte er.

Julius Stockheim

Autoindustrie: Sorge wegen US-Zolldrohungen gegen Kanada

Die deutsche Automobilindustrie blickt mit Sorge auf den anhaltenden Handelsstreit zwischen den USA und Kanada sowie auf die jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump. Dieser hatte angekündigt, die Zölle auf Pkw, Nutzfahrzeuge sowie Autoteile und Stahl aus Kanada Anfang 2027 auf 50 Prozent anzuheben. Zahlreiche deutsche Zulieferer unterhalten Produktionsstätten in Kanada und beliefern von dort aus die USA, wie der Verband der Automobilindustrie am Dienstag erklärte.

Darüber hinaus investieren deutsche Hersteller in Kanada in die Batterietechnologie. Umgekehrt werden Fahrzeuge aus den USA nach Kanada exportiert. Die Branche sei auf funktionierende Handelsbeziehungen angewiesen. „Ständige Änderungen bei Zöllen und Handelsregeln sowie immer neue Drohungen schaffen Unsicherheit und belasten Investitionen“, erklärte der Verband.

Lukas Bay

Trump erwägt neue Zölle gegen China

US-Präsident Donald Trump erwägt AP-Informationen zufolge die Einführung neuer Zölle gegen China. Damit soll die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt dafür bestraft werden, dass sie den Weltmarkt mit besonders günstig angebotenen Waren überschwemmt, wie drei mit den Überlegungen vertraute Personen der AP mitteilten. Demnach zieht Trump einen neuen Zollsatz von 7,5 Prozent in Betracht.

Regierungsvertreter gehen jedoch davon aus, dass ein solcher Zoll weder den einjährigen Handelsfrieden zwischen Washington und Peking noch ein geplantes Treffen zwischen Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping gefährden würde. Das Treffen soll voraussichtlich Ende September im Weißen Haus stattfinden.

Miriam Braun

Kreise: Kanada will Vergeltungszölle gegen die USA verhängen

Kanada will am Dienstag Vergeltungszölle gegen die USA ankündigen. Das sagte ein mit den Plänen vertrauter Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AP. Damit verschärft sich ein Handelsstreit zwischen den beiden Ländern, der sich seit dem Scheitern der Verhandlungen mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump deutlich zugespitzt hat. Premierminister Mark Carney sagte am Montag (Ortszeit), Kanada müsse möglicherweise davon abrücken, die US-Zölle Dollar für Dollar zu erwidern. Stattdessen könnten gezieltere Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Die Regierung prüfe verschiedene Optionen, um kanadische Arbeitnehmer und Unternehmen zu schützen.

Lara Dehari

Trump kündigt 50-Prozent-Zölle auf Fahrzeuge aus Kanada an

US-Präsident Donald Trump hat Kanada im Handelsstreit Zölle von 50 Prozent auf Fahrzeuge, Fahrzeugteile und Stahl angekündigt. Die Regelung trete am 1. Januar in Kraft, schrieb Trump am Montag auf seiner Plattform Truth Social. Kanada mache mit „lächerlich hohen Zöllen“ auf US-Landwirtschaftsprodukte „großartigen amerikanischen Patrioten das Leben unmöglich“ und solle nicht länger wie ein US-Bundesstaat behandelt werden.

Trump hatte erst am Samstag Zölle in Höhe von 50 Prozent auf kanadische Waren im Wert von rund 20 Milliarden Dollar (gut 17 Milliarden Euro) angekündigt. Der kanadische Premierminister Mark Carney kündigte Vergeltungsmaßnahmen in gleicher Höhe ab dem 8. September an.

Julius Stockheim

Wirtschaft fordert neue Verhandlungen im USA-Kanada-Zollstreit

Nach der Eskalation im Zollstreit zwischen den USA und Kanada warnen Wirtschaftsverbände in beiden Ländern vor den Folgen und dringen auf eine Rückkehr an den Verhandlungstisch. Neue Zölle könnten die Kosten für US-Unternehmen und Verbraucher erhöhen, wichtige Lieferketten stören und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern belasten, erklärte Joshua Bolten, der Vorsitzende der US-Managervereinigung Business Roundtable.

Beide Regierungen sollten an den Verhandlungstisch zurückkehren, und schädliche Zölle abschaffen, forderte Bolten. Ähnlich äußerte sich der Chef des kanadischen Industrieverbandes: „Unser Wunsch wäre, dass sie schnell wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren. Ich glaube aber nicht, dass das in absehbarer Zeit passieren wird,“ sagte Dennis Darby der Zeitung „Globe and Mail“ am Samstag.

Jeanne Vesper

„Dollar für Dollar“ – Kanada kündigt Gegenzölle auf US-Güter an

Nach den geplatzten Zollverhandlungen mit den USA hat Kanadas Premierminister Mark Carney Gegenzölle ab dem 8. September angekündigt. Die Maßnahmen würden sich auf Sektoren wie Stahl, Milchprodukte, landwirtschaftliche Ausrüstung und Elektrogeräte konzentrieren, teilte Carney mit. „Das ist eine gezielte Reaktion, um unsere Industriezweige zu schützen und zu verteidigen und ihnen zu ermöglichen, auf dem kanadischen Markt mit US-Produkten zu konkurrieren.“

Zuvor waren Verhandlungen zwischen den beiden Ländern ohne Einigung zu Ende gegangen. Damit erheben die USA einen Zoll von 50 Prozent auf eine Reihe kanadischer Waren im Wert von rund 28 Milliarden US-Dollar. Die Zölle betreffen unter anderem Wein, Hockeyschläger, Möbel sowie Milchprodukte.

Lesen Sie hier mehr dazu:

Julius Stockheim

Brasiliens Präsident Lula spricht mit Trump über Zölle

Brasilien und die USA wollen ihre Verhandlungen über die von Washington verhängten Zölle auf brasilianische Waren fortsetzen. Wie das Büro des brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva am Freitag mitteilte, sprach Lula in einem 80-minütigen Telefonat mit US-Präsident Donald Trump über Handel, das organisierte Verbrechen und globale Konflikte. Sie hätten vereinbart, die Gespräche über Zölle offen zu halten, hieß es. Die USA haben neue Zölle auf brasilianische Exporte verhängt, die bei einigen Produkten bis zu 37,5 Prozent betragen können.

Marc Renner

Julius Stockheim

US-Handelsstreit mit Kanada: Whiskey und Wein könnten Knoten lösen

Bourbon aus Kentucky, Whiskey und kalifornischer Wein: Im Handelskonflikt zwischen Kanada und den USA rücken die Verkaufsstopps für amerikanischen Alkohol in kanadischen Provinzen ins Zentrum der Verhandlungen. Kanadas Premierminister Mark Carney drängt darauf, dass Provinzen die Produkte wieder in ihre Geschäfte lassen, um eine Einigung mit den USA zu erreichen, wie es von den Regierungschefs zweier kanadischer Provinzen hieß.

Trump hatte im Juli neue Zölle in Höhe von 50 Prozent auf eine Reihe von Produkten angekündigt, die eigentlich am Mittwoch hätten in Kraft treten soll. Kurz vor Ablauf der Frist verkündete der US-Präsident einen Aufschub. Seitdem laufen Verhandlungen unter Hochdruck. Laut kanadischen Medienberichten geht es dabei neben dem Thema Alkohol auch um Stahl, Aluminium und Milchprodukte.

Sarah Sendner

Trump setzt Zölle gegen Kanada für drei Tage aus

Die USA und Kanada haben sich kurz vor Inkrafttreten neuer US-Zölle auf eine Verschiebung der Maßnahmen geeinigt. US-Präsident Donald Trump erklärte am Dienstag (Ortszeit), die geplanten Zölle von 50 Prozent auf kanadische Importe würden für drei Tage vorerst ausgesetzt. Damit gewinnen beide Länder Zeit für weitere Verhandlungen.

Trump schrieb am Abend in sozialen Medien, er habe die Zölle ausgesetzt, da die USA und Kanada – vorbehaltlich der endgültigen Ausarbeitung der Vereinbarungen – eine Einigung erzielt hätten.

Die neuen Abgaben hätten kanadische Waren im Wert von rund 20 Milliarden Dollar getroffen. Dazu gehören unter anderem Eishockeyschläger und medizinische Holzspatel. Die betroffenen Waren machen etwa fünf Prozent der jährlichen kanadischen Exporte in die USA aus.

Sarah Sendner

Kanada und USA verhandeln über Abwendung neuer Strafzölle

Der kanadische Premierminister Mark Carney hat am Dienstag in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump in letzter Minute versucht, neue Strafzölle abzuwenden. Die Zölle in Höhe von 50 Prozent auf Waren im Wert von rund 20 Milliarden Dollar sollen um Mitternacht in Kraft treten. Es war das zweite Gespräch der beiden Staats- und Regierungschefs in dieser Woche. Über den Stand der wochenlangen intensiven Verhandlungen herrschte jedoch Unklarheit. Carneys Büro bestätigte das Gespräch, ohne jedoch weitere Einzelheiten zu nennen. Eine Stellungnahme des Weißen Hauses und des US-Handelsbeauftragten lag zunächst nicht vor.

Zwei mit den Verhandlungen vertrauten Branchenvertretern zufolge sind die bestehenden US-Zölle auf kanadische Fahrzeuge einer der Hauptstreitpunkte. Die Seiten haben demnach eine Senkung der Zölle von 25 auf 15 Prozent erörtert. Ein Knackpunkt ist dabei die Berechnungsgrundlage für weitere Zollnachlässe. Die Regierung in Washington will, dass nur in den USA hergestellte Inhalte angerechnet werden. Kanada dringt jedoch darauf, alle nordamerikanischen Inhalte, einschließlich kanadischer und mexikanischer Teile, zu berücksichtigen.

Lydia Wolter

Drohende Zölle: Kanada und USA verhandeln kurz vor Schluss

Kurz vor dem angedrohten Inkrafttreten von Zöllen des US-Präsidenten Donald Trump gegen Kanada versuchen die beiden Nachbarländer zu einer Einigung zu finden. „Wir verhandeln“, sagte der kanadische Premierminister Mark Carney am Montag zu Reporterinnen und Reportern. „Die Verhandlungen sind sehr intensiv und heikel.“

Trump hat Zölle in Höhe von 50 Prozent auf kanadische Produkte im Umfang von 20 Milliarden Dollar angekündigt, die am (morgigen) Mittwoch in Kraft treten würden. Betroffen wären unter anderem Hockey-Stöcke.

Sabrina Frangos

Weißes Haus: USA verhängen Zölle auf Drohnen und Bauteile

US-Präsident Donald Trump hat Zölle auf den Import von Drohnen und deren Bauteilen verhängt. Er habe am Donnerstag (Ortszeit) eine entsprechende Anordnung unterzeichnet, teilte das Weiße Haus mit. Für Drohnen ab einer bestimmten Größe oder mit Fähigkeiten, die von besonderer Bedeutung für die nationale Sicherheit der USA sind, werde ein Wertzoll von 100 Prozent fällig. Auf kleinere Modelle ohne diese Eigenschaften werde ein Zoll von 25 Prozent erhoben, so das US-Präsidialamt. Drohnen und Bauteile aus der Europäischen Union (EU), Japan, Liechtenstein, Südkorea, der Schweiz und Taiwan würden mit 15 Prozent verzollt. Für Einfuhren aus Großbritannien liege dieser bei zehn Prozent. Die Zölle sollen den Angaben zufolge 21 Tage nach der Unterzeichnung in Kraft treten. Für weniger sensible Drohnen-Bauteile gelte eine Frist von 180 Tagen.

Sarah Sendner

USA verhängen Zölle und Mindestpreise für Polysilizium-Produkte

US-Präsident Donald Trump hat zum Schutz der heimischen Industrie vor chinesischer Konkurrenz Mindestpreise und Zölle auf Polysilizium-Produkte verhängt. Das Präsidialamt teilte am Donnerstag mit, dass auf das Material ein Zoll von 15 Prozent erhoben werde. Zudem gelten ab dem

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Die USA und Kanada werden vor Inkrafttreten der Zölle am 8. September eine Einigung erzielen.

    Likely · Within days

  • China und die USA werden eine Vereinbarung über gegenseitige Zollsenkungen für Waren im Wert von jeweils 30 Milliarden Dollar treffen.

    Possible · Within weeks

Open Questions

  • Wird die EU tatsächlich eine assoziierte Mitgliedschaft für Kanada anbieten?
  • Erreichen die USA und Kanada eine Einigung bevor die Zölle in Kraft treten?
  • Wie werden die Zollstreitigkeiten die globalen Lieferketten beeinflussen?
  • Wird China tatsächlich Zollsenkungen mit den USA vereinbaren?

Related Topics

This article was originally published by Handelsblatt.

Related Stories

The Left is demanding 470 euros in energy aid per citizen through excess profits tax
Developing·

The Left is demanding 470 euros in energy aid per citizen through excess profits tax

In an action plan, the Left in the Bundestag is calling for 470 euros in energy aid per citizen, consisting of 320 euros in climate money and 150 euros in energy crisis money, financed by an excess profits tax of 50 percent on large international corporations. The parliamentary group leader Heidi Reichinnek criticized Friedrich Merz for his fuel price announcement before state elections as election tactics and without a concrete proposal.

Die Welt
1 min read
Berlin election campaign: CDU accuses the left of inadequate fight against anti-Semitism
BREAKING·

Berlin election campaign: CDU accuses the left of inadequate fight against anti-Semitism

The Berlin CDU top candidate Stefan Evers accuses the left-wing top candidate Elif Eralp of not taking decisive enough action against anti-Semitism in her party. Eralp emphasizes her support for Israel's right to exist and the protection of Muslim women in Berlin. A rapper is said to have sung anti-Semitic songs at a left-wing event. BSW candidate Michael Lüders was vague about Israel's right to exist. A new state parliament will be elected in Berlin and Mecklenburg-Western Pomerania on Sunday.

Die Welt
1 min read
The SPD media commission accuses the Minister of State for Culture of helping the AfD in the election campaign
Developing·

The SPD media commission accuses the Minister of State for Culture of helping the AfD in the election campaign

Heike Raab, chairwoman of the SPD media commission, criticizes Minister of State for Culture Wolfram Weimer for indirectly helping the AfD through his reform proposals for public broadcasting. She accuses him of sparking a false debate four days before the state elections. The state government of Rhineland-Palatinate calls Weimer's demands a stimulus for debate, while Media State Secretary Torsten Welling explains that his statements play no role in the work of the Broadcasting Commission.

Handelsblatt
1 min read
More on this topictrump