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Öffentlich hatte der US-Präsident dem Iran immer wieder mit massiven Angriffen gedroht. Nun lenkt Trump ein. Denn seine Partner wollen weiter verhandeln. 19.05.2026 - 06:47 Uhr Artikel anhören
Donald Trump: Der US-Präsident verlängert seine Frist für den Iran. Foto: Bloomberg
Washington/Dubai. US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben einen für Dienstag geplanten militärischen Angriff auf den Iran vorerst ausgesetzt. Das solle Verhandlungen über ein Abkommen zur Beendigung des Krieges ermöglichen, teilte Trump am Montag mit. Zugleich drohte er zum wiederholten Mal mit einem umfassenden Großangriff, sollte kein akzeptables Abkommen zustande kommen.
Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social, er habe das US-Militär angewiesen, einen für Dienstag geplanten Angriff vorerst nicht auszuführen, sich aber für einen sofortigen Schlag bereitzuhalten. Die Staats- und Regierungschefs von Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten hätten ihn gebeten, nicht anzugreifen. Sie rechneten mit einer Einigung, die für die USA und die Länder im Nahen Osten sehr akzeptabel sein werde.
Bislang war nicht öffentlich bekannt, dass die USA am Dienstag angreifen wollten. Es ist auch nicht klar, ob Trump den Angriff tatsächlich plante. Der US-Präsident hat schon wiederholt erklärt, die Zeit für den Iran laufe ab. Politische Beobachter hatten indes darauf verwiesen, dass ein erneuter US-Angriff auf den Iran viele Risiken berge und die islamische Republik nicht unbedingt in die Knie zwingen müsse.
Die USA und Israel hatten mit Angriffen gegen den Iran Ende Februar begonnen. Der Iran hatte daraufhin benachbarte Staaten beschossen und dies damit begründet, dass diese die USA unterstützten. Zudem blockiert der Iran die Straße von Hormus. Dieser Schifffahrtsweg ist wichtig für den weltweiten Öltransport. Angesichts der Blockade ist der Ölpreis sprunghaft gestiegen.
Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums sagte am Montag, die Position Teherans sei über Pakistan an die USA übermittelt worden. Ein pakistanischer Insider dämpfte jedoch die Erwartungen. Beide Seiten würden ihre Bedingungen ständig ändern, sagte er.
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Das neue iranische Angebot ähnelt einem hochrangigen Insider aus Teheran zufolge in vielen Punkten einer früheren Offerte, die Trump in der vergangenen Woche noch als „Müll“ zurückgewiesen hatte. Im Mittelpunkt stünden zunächst ein Ende des Krieges, die Wiedereröffnung der Straße von Hormus sowie die Aufhebung von maritimen Sanktionen. Streitfragen zum iranischen Atomprogramm und zur Urananreicherung sollten auf spätere Verhandlungsrunden verschoben werden.
USA kommen dem Iran entgegen
Die USA seien dem Iran aber entgegengekommen und hätten zugestimmt, ein Viertel der eingefrorenen iranischen Gelder in Höhe von zweistelligen Milliardenbeträgen freizugeben, sagte der Insider. Der Iran fordert die Freigabe aller Vermögenswerte.
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Zudem habe Washington mehr Flexibilität bei der friedlichen nuklearen Nutzung unter Aufsicht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) signalisiert. Die US-Regierung bestätigte diese Angaben zunächst nicht. Einen Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim, wonach die USA einer Aussetzung der Ölsanktionen während der Verhandlungen zugestimmt hätten, wies ein US-Vertreter als falsch zurück.
Trump steht unter Druck, ein Abkommen zu erzielen, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen und die wirtschaftlichen Folgen des von ihm und Israel begonnenen Krieges einzudämmen. Nach sechswöchigen Kämpfen gilt derzeit eine brüchige Waffenruhe.
Mehr: Trump droht: „Für den Iran tickt die Uhr“
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Das US-Militär hat nach Medienberichten erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran angegriffen, darunter zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak, um die Legung von Seeminen in der Straße von Hormus zu verhindern. Gleichzeitig plant das US-Finanzministerium wöchentliche neue Sekundärsanktionen gegen den Iran, zunächst fokussiert auf Banken. Iranische Staatsmedien berichteten von getöteten und verwundeten Soldaten und Zivilisten beim Angriff und drohten mit Reaktion und Bestrafung. Trotz wiederholter Behauptungen von Donald Trump über die Öffnung der Straße von Hormus bleibt der Schiffsverkehr deutlich unter dem Vorkriegsniveau.

Die US-Regierung steht unter innenpolitischem Druck wegen hoher Benzinpreise vor den Zwischenwahlen und erwägt eine Steigerung der Ölimporte aus Venezuela, um die Raffinerien an der Golfküste effizienter zu nutzen. Nicolás Maduro, der von den USA festgenommen wurde, meldete sich aus dem Gefängnis in Brooklyn zu Wort, betonte seine Standhaftigkeit und sandte Fotos an seine Landsleute in Venezuela.
Das US-Militär hat erstmals seit Wochen Ziele im Iran angegriffen, darunter die iranische Insel Larak in der Straße von Hormus. Dabei sollen zwei Raketenwerfer der iranischen Revolutionsgarde zerstört worden sein, die angeblich neue Seeminen verlegen wollten. Der Iran meldete Gegenangriffe auf jordanische Militärbasen und bestätigte Todesfälle unter Kämpfern und Zivilisten. US-Präsident Donald Trump bekräftigte seine Nulltoleranzpolitik gegen Minenlegungen und kündigte über Finanzminister Scott Bessent neue Sanktionen sowie eine wirtschaftliche Erstickung des Iran an, während diplomatische Fortschritte ausblieben.
Seit dem gemeinsamen US-israelischen Angriff auf den Iran am 28. Februar 2025 eskalierte der Konflikt mit Gegenangriffen des Iran, dem Tod von Ajatollah Ali Chamenei, einer Waffenruhe im April, erneuten US-Angriffen ab Juli und wöchentlichen Sekundärsanktionen durch US-Finanzminister Scott Bessent. Die Straße von Hormus bleibt blockiert, 400 Schiffe sind im Persischen Golf fest, und 19 Seeleute wurden seit Kriegsbeginn getötet.

Die US-Armee hat nach eigenen Angaben erstmals seit Wochen Ziele im Iran angegriffen, wobei die Insel Larak in der Straße von Hormus ins Visier genommen wurde. Der Angriff galt zwei Raketenwerfern, die angeblich zur Vorbereitung von mit Seeminen bestückten Raketen dienten. Die iranischen Revolutionsgarden bestätigten Tote und Verletzte und kündigten Vergeltung an. Gleichzeitig stecken laut IMO-Bericht rund 400 Schiffe im Persischen Golf fest, während die Ölförderung im Irak wieder hochgefahren wurde und der Iran wirtschaftliche Kriegsfolgen eingesteht, aber Widerstand signalisiert.

Der libanesische Sommer zeigt einen Kontrast zwischen weitergehendem Konsum und wachsenden Sorgen wegen des Krieges im Süden, rückläufigem Tourismus und wirtschaftlichen Einbußen. Israel erhöht den militärischen Druck auf die Hisbollah, insbesondere um den strategisch wichtigen Ali-Taher-Kamm, während die Bevölkerung unter ständiger Bedrohung lebt und die Aussichten auf eine Lösung düster erscheinen.