
Trotz starker Kritik und umstrittener Pläne erhält Fifa-Chef Gianni Infantino Rückendeckung von US-Präsident Donald Trump.
AI-generated summary
Gianni Infantino steht wegen umstrittener Zukunftspläne und dem Versuch, Turnierrechte an private Investoren zu verkaufen, in der Kritik.
Der stark in der Kritik stehende Fifa-Präsident Gianni Infantino erhält trotz seines umstrittenen Investorenplans Rückendeckung aus dem Weißen Haus.
US-Präsident Donald Trump schrieb in einer kurzen Stellungnahme auf seiner Plattform Truth Social, der Fußball-Weltverband würde einen schrecklichen Fehler begehen, wenn er aus irgendeinem Grund auch nur erwägen sollte, Infantino abzulösen.
Trump schwärmte in höchsten Tönen von dem Mann, der ihm 2025 den Fifa-Friedenspreis verliehen hatte: „Er ist fantastisch und hat gerade die erfolgreichste Weltmeisterschaft aller Zeiten geleitet“, schrieb er weiter. Wenn Infantino nicht mehr da wäre, würde es „nie wieder solch eine erfolgreiche oder profitable WM geben“.
Zuletzt hatte es Berichte gegeben, Infantino habe wegen seines gescheiterten Investorenplans Unterstützung im Weißen Haus gesucht. Die Fifa wies Berichte über Anrufe bei Trump oder anderen Regierungsmitgliedern jedoch als „frei erfunden“ zurück. Auch Trump selbst sagte, er habe mit Infantino darüber nicht gesprochen.
Der FIA-Boss steht wegen seiner bisherigen Amtsführung und umstrittener Zukunftspläne in der Kritik – es gibt einige Rücktrittsforderungen. Infantino wollte Rechte an den Turnieren des Weltverbandes an private Investoren verkaufen und damit Milliarden erlösen. Technologieinvestor Joshua Kushner, dessen Bruder Jared mit Trumps Tochter Ivanka, verheiratet ist, hätte über seine Investmentfirma eine Schlüsselrolle übernehmen sollen.
Angesichts der riesigen Empörung musste Infantino sein Vorhaben wieder begraben. Der offen entbrannte Machtkampf im Fußball hat alle Kontinentalverbände erfasst. Am Montag wandten sich die Dachverbände Europas (Uefa), Asiens (AFC), Nord- und Mittelamerikas sowie der Karibik (Concacaf) in einem offenen Brief gemeinsam an die Öffentlichkeit. Sie bekräftigten ihre Kritik an Infantino, warfen ihm Täuschung vor und fordern weiter einen Neuanfang an der Spitze des Weltverbandes.
Fifa-Präsident Gianni Infantino reiste trotz der Bitte von CONCACAF-Chef Victor Montagliani, einem U14-Turnier in der Dominikanischen Republik fernzubleiben, in das Land. Montagliani fürchtete, Infantinos Präsenz könnte den sportlichen Charakter der Veranstaltung untergraben.

Die saarländische Gemeinde Spiesen-Elversberg bereitet sich auf den Bundesliga-Aufstieg der SV Elversberg vor. Mit nur 13.000 Einwohnern und einem Stadion, das noch ausgebaut wird, trifft der kleine Dorfverein nun auf Größen wie den FC Bayern München.
Der SV Werder Bremen, die TSG Hoffenheim und Bayer Leverkusen haben die erste Hauptrunde des DFB-Pokals erfolgreich überstanden. Niclas Füllkrug traf bei seinem Comeback für Bremen, während Hoffenheim und Leverkusen ihre Drittligisten-Gegner deutlich besiegten.
Zusammenfassung der Erstrunden-Spiele im DFB-Pokal. Bundesligisten wie Bayer Leverkusen, RB Leipzig und Werder Bremen ziehen in die nächste Runde ein, während Hertha BSC und 1. FC Nürnberg sich erst im Elfmeterschießen durchsetzen konnten.

Werder Bremen gewinnt im Millerntor-Stadion gegen den FC St. Pauli. Jens Stage und Ludovit Reis sichern den 2:0-Erfolg. Für Stürmer Niclas Füllkrug ist die Wiederbegegnung mit den Werder-Fans das schönste Erlebnis.

Nach dem DFB-Pokal-Derby zwischen Waldhof Mannheim und Kaiserslautern kam es zu Tumulten und einem Platzsturm. Mannheims Trainer Mota verweigerte den Handschlag mit Torsten Lieberknecht und kritisierte, ebenso wie Waldhof-Verantwortliche, das Verhalten von FCK-Kapitän Marlon Ritter.