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Nach Reisediplomatie der USA stehen Friedensgespräche im Raum, während der Krieg mit unverminderter Härte und Drohneneinsätzen weitergeht.
Trump: Putin will Abkommen zur Beendigung des Kriegs
Kremlchef Wladimir Putin ist nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump zu einer Vereinbarung zur Beilegung des Ukraine-Kriegs bereit. „Wir hatten ein großartiges Gespräch. Er will eine Vereinbarung“, sagte der Präsident vor seinem Abflug zu einem Parteikongress der Republikaner in Dallas auf eine entsprechende Journalistenfrage über das Telefonat mit Putin. Und wenn auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Vereinbarung wolle, wäre das „sehr schön“.
Nach der Reise von US-Vermittlern nach Kiew und Moskau zu Gesprächen über einen Ausweg aus dem Ukraine-Krieg war aus Russland zum Telefonat mitgeteilt worden, dass Putin Trump zugesichert habe, keine „aggressiven Pläne“ in Bezug auf Europa zu haben. Der Kremlchef habe Trump zudem eine „objektive und ausführliche Analyse der Vorgänge auf dem Schlachtfeld“ gegeben, sagte Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow Journalisten. Putin habe dabei ausgeführt, was die USA „real für ein baldiges Ende der Kampfhandlungen tun können“.
Flugzeug von Selenskyj beinahe von Drohne getroffen
Das Flugzeug des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ist nach Angaben des norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre auf dem Weg nach Oslo beinahe von einer Drohne getroffen worden. Zu dem Vorfall sei es gekommen, als Selenskyj am frühen Dienstagabend von Moldau in die norwegische Hauptstadt reiste, um an den Trauerfeierlichkeiten des gestorbenen Königs Harald V. teilzunehmen. „Das ist die Realität, in der er sich befindet“, sagte Støre dem Sender NRK zufolge.
Die ukrainischen Behörden und Selenskyj selbst äußerten sich bislang nicht zu dem Vorfall und auch Støre machte demnach keine weiteren Angaben. Bei einem Treffen am Mittwochmorgen habe Selenskyj ihm berichtet, dass er keine gute Nacht gehabt habe, sagte Støre den Angaben nach und sprach von einer „dramatischen Situation“. Der Ukrainer habe am Telefon gesessen und Nachrichten über Raketeneinschläge in seiner Heimat entgegennehmen müssen.
Nach Angaben der US-Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW) flog am Dienstag etwa eine Stunde lang eine russische Drohne im moldauischen und rumänischen Luftraum. Die Verteidigungsministerien in Moldau und Rumänien berichteten laut ISW von einer Shahed-Drohne, die aus der Ukraine in den moldauischen Luftraum eindrang, nach Rumänien weiterflog und schließlich nach Moldau zurückkehrte, bevor sie dort abstürzte. Ob es sich dabei um die von Støre genannte Drohne handelte, ist bislang unklar.
Merz: Sehe wenig Chancen, dass Russland zu Gesprächen bereit ist
Bundeskanzler Friedrich Merz äußert sich skeptisch, dass Russland wirklich zu neuen Friedensverhandlungen über die Ukraine bereit ist. „Wir haben im Augenblick wenig Anzeichen dafür, dass die russische Regierung, der russische Präsident bereit ist, in ernsthafte Gespräche über ein Ende des Krieges einzutreten“, sagt Merz nach einem Treffen mit EU-Ratspräsident Antonio Costa. Die Bundesregierung mache seit Monaten Gesprächsangebote, um eine diplomatische Lösung zu erreichen. „Aber solange sich die russische Regierung allen Wünschen um ein Gespräch, um Verhandlungen, diplomatische Lösungen verschließt, sehe ich im Augenblick relativ wenig Chancen.“ Man werde die Ukraine so lange weiter unterstützen. Das diene nicht der Verlängerung des Krieges, sondern dessen Beendigung.
Tote und Verletzte bei russischen Angriffen in der Ukraine
Bei russischen Angriffen auf ukrainische Städte sind nach offiziellen Angaben mehrere Menschen getötet und verletzt worden. In der Hauptstadt Kiew kam eine Frau ums Leben, als eine Kampfdrohne ein mehrstöckiges Wohngebäude traf. Drei weitere Bewohner, darunter Kinder, wurden nach Angaben des Zivilschutzes verletzt.
In der Hafenstadt Mykolajiw wurden bei wiederholten russischen Angriffen mindestens zwei Menschen getötet, weitere zwölf Personen wurden verletzt. Die Angriffe galten nach offiziellen Angaben Hafenanlagen und Lagerhäusern, in denen Lebensmittel gelagert werden. Das russische Verteidigungsministerium bestätigte die Angriffe mit Drohnen und Präzisionswaffen, erklärte jedoch, dass lediglich militärische Lager angegriffen und getroffen worden seien. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben war zunächst nicht möglich.
Bei einem russischen Luftangriff auf die Stadt Kramatorsk im Osten der Ukraine wurden mindestens neun Bewohner verletzt. Die Stadt sei von mindestens neun Gleitbomben getroffen worden, berichteten die Behörden.
Russland und Vietnam planen strategische Ölreserve
Der staatliche russische Öl- und Erdgaskonzern Sarubeschneft und das vietnamesische Staatsunternehmen Petrovietnam unterzeichnen eine Rahmenvereinbarung zum Aufbau einer strategischen Ölreserve in Vietnam. Das Abkommen wird während des Staatsbesuchs des vietnamesischen Präsidenten To Lam in Russland geschlossen. Einen Zeitplan, den Umfang der geplanten Reserve oder finanzielle Details geben die Unternehmen nicht bekannt. Die russische Seite habe ihren Partnern vorgeschlagen, die Idee zu prüfen, gemeinsam strategische Treibstoffreserven in Vietnam anzulegen, sagt Präsident Wladimir Putin.
Berichte über ukrainischen Angriff in Westsibirien
Die ukrainischen Streitkräfte haben Medienberichten zufolge ein weit entferntes Ziel in Russland mit Drohnen angegriffen und möglicherweise beschädigt. Nach Darstellung ukrainischer Medien wurde in Nowy Urengoj im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen im Norden Westsibiriens eine Gas-Kondensationsanlage angegriffen. Über das Ausmaß der Schäden lagen keine offiziell bestätigten Angaben vor. Die ukrainische Nachrichtenagentur Unian veröffentlichte dazu lediglich nicht überprüfbare Fotos aus russischen sozialen Medien.
Der Gouverneur des Kreises, Dmitri Artjuchow, bestätigte den Angriff der Kampfdrohnen und sprach von einem Brand, der durch herabstürzende Trümmer verursacht worden sei. Nach seiner Darstellung wurden die anfliegenden Drohnen abgeschossen. „Die Situation ist unter Kontrolle“, schrieb er.
Nowy Urengoj ist über 3.000 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Das angegriffene Unternehmen gilt als eine der wichtigsten Einrichtungen der Gas-Infrastruktur der Region.
Rechnungshof: Europas Abkehr von russischem Erdgas gerät ins Stocken
Die EU-Bemühungen um eine Unabhängigkeit von russischem Öl und Erdgas geraten nach Einschätzung des Europäischen Rechnungshofs ins Stocken. Dies geschehe zu einem Zeitpunkt, an dem die Gasspeicher vor dem Winter ungewöhnlich leer seien, teilt die Behörde in einem Bericht mit. Daten des Branchenverbandes Gas Infrastructure Europe zufolge sind die Speicher zu 67 Prozent gefüllt, verglichen mit 80 Prozent im Vorjahreszeitraum. Für den Ausstieg veranschlagte die EU-Kommission 300 Milliarden Euro. Die Mitgliedsstaaten haben davon jedoch erst 54,3 Milliarden Euro eingeplant. Die EU-Kommission teilt dazu mit, die europäischen Maßnahmen hätten den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt und zu einer drastischen Verringerung der russischen Gasimporte beigetragen. Man werde die Empfehlungen des Rechnungshofs prüfen.
Selenskyj wirft Westen mangelnden Druck auf Russland vor
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat dem Westen einen zu sachten Umgang mit Russland angesichts zunehmender Angriffe auf zivile Gebiete vorgeworfen. „Leider ist die Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf diese Angriffe, die praktisch jeden Tag Menschen das Leben kosten, zu gering ausgefallen“, schrieb Selenskyj am Mittwoch in den sozialen Medien. „Doch eine Reaktion ist nötig - Moskau darf nicht mit der Annahme in den Winter gehen, dass es ohne Konsequenzen mit Raketen- und Drohnenterror davonkommen könne.“
Bei russischen Luftangriffen in der Nacht zum Mittwoch wurden nach ukrainischen Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet. Russland attackierte demnach sechs Regionen der Ukraine mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen. In einem beschossenen Wohngebäude im Kiewer Bezirk Darnyzkyj wurden nach Angaben des ukrainischen Notfalldiensts vier Menschen verletzt. Die 62-jährige Bewohnerin Olha Smal berichtete, durch die Explosion einer Drohne sei sie durch ihre Küche geschleudert worden. Eines ihrer Schlafzimmer habe Feuer gefangen. Ihre schwangere Nachbarin sei verletzt worden. „Man lebt von Tag zu Tag“, sagte Smal der Nachrichtenagentur AP. „Man weiß nicht, was einem morgen passieren wird, oder selbst was heute passieren wird. Es ist sehr, sehr hart.“
Das russische Verteidigungsministerium teilte dagegen mit, die Luftabwehr habe zwischen Dienstagabend und Mittwochfrüh 596 ukrainische Drohnen abgeschossen.
Kreml: Hoffen auf baldige Ukraine-Gespräche unter US-Vermittlung
Russland hofft auf nach eigenen Angaben auf eine baldige Wiederaufnahme der von den USA vermittelten Friedensgespräche. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagt, man setze auf eine Fortsetzung der Verhandlungen in absehbarer Zeit und bleibe mit den US-Vertretern in Kontakt. Am Wochenende hatten die USA Unterhändler nach Moskau und Kiew entsandt, um den seit Februar stockenden Prozess wieder in Gang zu bringen. Am Dienstag hatten US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin miteinander telefoniert.
Luftalarm in Kiew: Baden-Württembergs Innenminister muss in den Bunker
Baden-Württembergs Innenminister Manuel Hagel (CDU) ist mit einer Delegation nach Kiew gereist – und hat die Auswirkungen des Krieges in der ukrainischen Hauptstadt am eigenen Leib zu spüren bekommen. Man habe in der Nacht in einen Bunker gehen müssen, weil es Luftangriffe auf Kiew gegeben habe, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Als sich Hagel mit seiner Delegation in Kiew bewegt habe, sei zudem eine Drohne am Himmel über der Gruppe abgeschossen worden.
Schon auf der Hinreise nach Kiew war die Delegation dem Sprecher zufolge kurz vor dem Hauptbahnhof in Kiew aus dem Zug evakuiert worden, weil in der Stadt Luftalarm ausgelöst worden sei. Zuvor hatten die „Schwäbische Zeitung“ und die „Bild“-Zeitung berichtet, die Hagel bei der Reise offenbar begleiten. Weitere Details zur Reise Hagels wollte der Sprecher mit Verweis auf Sicherheitsgründe nicht nennen.
Ukraine: Zahl der Toten nach Angriffen auf Kiew steigt auf fünf
Nach den erneuten russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist die Zahl der Toten auf fünf gestiegen. Zudem wurden 35 Menschen verletzt, teilen die Rettungsdienste mit. Drohnen und Raketen beschädigten nach Angaben von Behördenvertretern mindestens 14 Hochhäuser.
Ein Gebäude eines ukrainischen Fernsehsenders wurde Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge teilweise zerstört. Russland hatte die Bombardements kurz nach der Abreise der US-Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff wieder aufgenommen. Während deren Besuchs ruhten die Angriffe auf die Hauptstädte.
Tote und Verletzte bei russischen Angriffen
Bei einer Serie von russischen Angriffen sind in der Ukraine zahlreiche Menschen zu Schaden gekommen. In der Hauptstadt Kiew wurden in Folge zahlreicher Angriffe, die bereits in der Nacht begonnen hatten, mindestens fünf Menschen getötet. Die Zahl der Verletzten wurde von den Behörden mit mindestens 35 angegeben. Bei den Angriffen seien mehrere Wohnhäuser getroffen und beschädigt worden.
Daneben wurden in der Region Sumy im Osten des Landes zehn Menschen in einem Lokalzug bei einem Angriff von Kampfdrohnen verletzt. Bei der Attacke seien die Lokomotive sowie ein Passagierwaggon getroffen und in Brand gesetzt worden, teilte die Behörden auf Telegram mit. Schon am Vormittag war auf der Strecke zwischen Dnipro und Saporischschja eine Mitarbeiterin der ukrainischen Eisenbahn bei einem Drohnenangriff getötet worden.
Wadephul: Ukraine muss mehr Rüstungsgüter bei deutschen Firmen kaufen
Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert von der Ukraine mehr Bestellungen bei deutschen Rüstungsfirmen. „Wir sind mittlerweile der stärkste Unterstützer der Ukraine, was finanzielle und militärische Unterstützung angeht. Und es muss naturgemäß so sein, dass die deutsche Verteidigungsindustrie davon profitiert“, sagt Wadephul der „Bild“.
Das habe er auch bei seinem letzten Besuch dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gesagt. Das Mindeste sei, dass die Ukraine bei allen Beschaffungsmaßnahmen auch die deutsche Verteidigungsindustrie beteilige. „Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir nicht ganz zufrieden mit dem, was es an Bestellungen in Deutschland gibt“, sagt Wadephul. „Und deswegen haben wir jetzt die ukrainische Regierung gebeten, das zu überprüfen und dafür zu sorgen, dass es besser wird.“
Rumänien und Moldau melden Drohne in ihrem Luftraum
Rumänien hat das Eindringen einer Drohne in seinen Luftraum gemeldet. Zwei spanische F-18-Flugzeuge hätten die Flugbahn der Drohne verfolgt, die nach etwa 30 Minuten in der benachbarten Republik Moldau abstürzt sei, teilte das Verteidigungsministerium mit. Die moldauische Polizei teilte mit, die Drohne sei auf ein Sonnenblumenfeld gestürzt und habe Brände ausgelöst. Verletzt worden sei niemand.
Die Ukraine grenzt sowohl an Rumänien als auch an Moldau. Seit Beginn der großangelegten russischen Invasion im Jahr 2022 haben die beiden Länder Dutzende Drohnenvorfälle gemeldet.
Pentagon-Vertreter: Ukraine-Krieg könnte sich noch Jahre hinziehen
Der Krieg in der Ukraine könnte sich nach Einschätzung eines ranghohen Vertreters des US-Verteidigungsministeriums noch über Jahre hinziehen. Russland könne in dieser Zeit seine Streitkräfte wieder aufbauen und seine Rüstungsindustrie stärken, sagte Elbridge Colby, US-Unterstaatssekretär im Pentagon, bei einer Online-Konferenz von Staaten, die die Ukraine unterstützen.
„Wir müssen auf einen langwierigen Konflikt vorbereitet sein und darauf, dass der Bedarf der Ukraine in den kommenden Monaten und Jahren bestehen bleibt“, sagte Colby.
EU genehmigt Flugabwehrraketenkäufe für Ukraine in den USA
Die EU erlaubt der Ukraine die Nutzung neuer Finanzhilfen für den Kauf von amerikanischen Patriot-Flugabwehrraketen. Wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ankündigte, haben Mitgliedstaaten einer entsprechenden Ausnahmeregelung zugestimmt. Eigentlich sollen mit EU-Rüstungshilfen bevorzugt europäische Rüstungsgüter gekauft werden.
Nach Angaben von Kommissionspräsidentin von der Leyen sollen der Ukraine nun möglichst schnell weitere 3,2 Milliarden Euro ausgezahlt werden. Das Geld werde es dem Land ermöglichen, seinen Luftraum besser vor den wahllosen Angriffen Russlands zu schützen, schrieb sie in einer gemeinsam mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte veröffentlichten Erklärung.
Die Nato ist an dem Vorhaben über die sogenannte Purl-Initiative beteiligt. Diese sieht vor, da
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EU zahlt 3,2 Milliarden Euro Finanzhilfe für den Kauf von Patriot-Raketen in den USA aus.
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The state board of BSW Saxony-Anhalt has unanimously decided to hold talks with the AfD about energy supply, education and peace policy. This happens despite the Federal Office for the Protection of the Constitution classifying the AfD as right-wing extremist and the rejection by other parties.

After the AfD election victory in Saxony-Anhalt, Chancellor Friedrich Merz expressed skepticism about a possible party ban and emphasized that such a procedure represents a high hurdle and does not solve the underlying problem. Instead, he advocated a political debate with the AfD, while Hendrik Wüst suggested an open-ended working group from the federal and state governments to examine further dealings with the party.
Before the Lower Saxony local elections, over 2,000 people protested in Bleckede against an AfD election campaign event with Alice Weidel. The police reported that it was peaceful, although a man climbed onto the building and was then taken down by emergency services. Weidel described the AfD as a party of reason and center, announced reductions in taxes and energy prices, the return of Russian natural gas and oil and the closure of the borders. The AfD achieved a clear victory in the recent state elections in Saxony-Anhalt, but missed out on an absolute majority.
In the first TV duel between Mecklenburg-Western Pomerania's Prime Minister Manuela Schwesig (SPD) and AfD top candidate Leif-Erik-Holm, both accused each other of harming the country. Schwesig described the AfD as a dangerous party, while Holm accused it of badmouthing the country. They argued about energy prices, nuclear power, wind power and immigration policy, with Holm defending the term “remigration”. The election will take place on September 20th.

After a meeting with EU Council President Antonio Costa, Chancellor Friedrich Merz called for the EU financial framework planning to be scaled back from 2028. He criticized the Commission's proposals as unaffordable and called for savings of several hundred billion euros and a new focus on competitiveness and defense capability.
The Berlin SPD top candidate Steffen Krach is continuing his election campaign for the House of Representatives despite ongoing investigations by the Hanover public prosecutor's office into the sale of a clinic. He demands clarity about the specific allegations and rejects allegations of bribery.