Trump will Verteidigungsministerium in Kriegsministerium umbenennen
Eine Initiative, die durch den Kongress gehen muss und kontrastiert mit Trumps Image als Friedensstifter
Quick Look
- US-Präsident Donald Trump will das Verteidigungsministerium in Kriegsministerium umbenennen, eine Änderung, die durch den Kongress gehen muss.
- Dies steht in Kontrast zu Trumps Bemühen, sich als Friedensstifter zu präsentieren, besonders vor dem Hintergrund möglicher militärischer Interventionen im Irak und in Kuba.
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Pete Hegseth war schon einmal vorgeprescht. Bereits im September vergangenen Jahres hatte er ein Schild an seine Bürotür schrauben lassen (mehr hier). Aufschrift: Kriegsminister. Dahinter steckt eine Anordnung von Präsident Donald Trump, laut der das Verteidigungsministerium künftig Kriegsministerium heißen solle. Problem an der Sache: So eine Änderung muss durch den Kongress. Der Name »Kriegsministerium« ist nicht neu. Er wurde bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg verwendet. 1789 waren nach US-Regierungsangaben der Name und das Ministerium entstanden. Der US-Präsident arbeitet eigentlich daran, das Image des Friedensstifters zu vermitteln, der Kriege beendet. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Trump gern den Friedensnobelpreis hätte. Das dürfte sich spätestens nach dem Irankrieg, den Trump zusammen mit Israel angezettelt hatte, erledigt haben. Zudem wird befürchtet, dass in Kuba schon bald die nächste US-Militärintervention bevorstehen könnte.





