Der Deutsche Gewerkschaftsbund rief zu einem bundesweiten Aktionstag auf, um gegen Reformpläne der Bundesregierung in den Bereichen Arbeit, Gesundheit und Rente zu protestieren.
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Der DGB und seine acht Mitgliedsgewerkschaften vertreten nach eigenen Angaben 5,4 Millionen Mitglieder. Die Proteste richten sich gegen Reformpläne der Bundesregierung in den Themenfeldern Arbeit, Gesundheit und Rente.
Weit über Tausend Menschen haben in Erfurt gegen Sozialkürzungen protestiert. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) rief unter dem Motto «Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.» zu einem bundesweiten Aktionstag auf. In der thüringischen Landeshauptstadt nahmen laut DGB 4.000 Menschen teil. Die Polizei sprach hingegen von 1.900 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Spitze.
Die Demonstration startete am Morgen mit Redebeiträgen am Hauptbahnhof. Anschließend zogen die Demonstrierenden über den Juri-Gagarin-Ring und den Hirschgarten zur Kundgebung am Anger.
Kundgebungen in 15 Großstädten
Neben Erfurt waren in 14 weiteren Großstädten Kundgebungen geplant. Die Linke hatte eine Beteiligung an den Protesten angekündigt - auch in Erfurt. Im Mittelpunkt der Proteste stehen Reformpläne der Bundesregierung in den Themenfeldern Arbeit, Gesundheit und Rente.
«Mit Sozialreformen auf Kosten der Beschäftigten und Einschränkungen von Arbeitnehmerrechten lassen sich die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes nicht lösen», sagte der stellvertretende DGB-Bundesvorsitzende Stefan Körzell laut Mitteilung. Es komme darauf an, verstärkt zu investieren, Energiepreise zu senken und Innovationen in der Industrie voranzutreiben. «Sicherheit und gute Arbeit sind kein Wachstumshemmnis, sondern die Grundlage für eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung». Die Politik müsse für mehr Gerechtigkeit sorgen, forderte er.
Der DGB und seine acht Mitgliedsgewerkschaften vertreten nach eigenen Angaben 5,4 Millionen Mitglieder.

The DGB organized protests in 15 major German cities against planned pension and social reforms. Around 175,000 participants demanded social security and justice, while employers' associations accused the unions of refusing to reform.
There is criticism of Jens Spahn within the Union parliamentary group because he missed meetings of the budget committee while photos showed him on vacation in Sardinia. After crisis discussions, he was given a probationary period until Christmas.
Jens Spahn has been criticized for being seen on holiday in Sardinia despite an illness-related excuse for a budget committee meeting. There is now a debate within the CDU/CSU parliamentary group about whether he will remain in the committee.
Thousands of people demonstrated in Stuttgart and Freiburg at the DGB action day against social cuts and pension cuts. The DGB state chairman Kai Burmeister sharply criticized the federal government's austerity plans and called for social justice.
The European Parliament member Andreas Glück was elected as the new FDP state chairman in Baden-Württemberg at the state party conference in Balingen with 89.12 percent. He succeeds Hans-Ulrich Rülke, who resigned after leaving the state parliament.
Thousands of people protested in Leipzig at the nationwide DGB action day against planned social cuts. The union leadership sharply criticized the federal government and called for investments in infrastructure and future technologies instead of cuts.