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Brian Niccol war bis vor zwei Jahren CEO von Chipotle, bevor er zu Starbucks wechselte. Seit seinem Ausscheiden ist der Aktienkurs von Chipotle um 41 Prozent gefallen. Das Unternehmen kämpft mit rückläufigen Umsätzen, höheren Beschaffungskosten und gesundheitlichen Bedenken nach einem Cyclospora-Ausbruch in Eisbergsalat aus Mexiko.
Kaffee trifft Mexican Food: Starbucks-CEO Brian Niccol kennt die angeschlagene Burrito-Kette Chipotle bestens: Bis vor zwei Jahren führte er sie selbst. Nun könnte es zu einer großen Fusion auf dem US-Fast-Food-Sektor kommen.
Die Kaffeehauskette Starbucks hat einem Zeitungsbericht zufolge eine Übernahme der US-Schnellrestaurantkette Chipotle Mexican Grill geprüft. Starbucks habe in den vergangenen Monaten mit Beratern an einem Übernahmeangebot gearbeitet, berichtete die "Financial Times" am Donnerstag unter Berufung auf Insider. Stellungnahmen der beiden Unternehmen lagen zunächst nicht vor.
Für Starbucks-Chef Brian Niccol wäre dies eine Rückkehr zu der Burrito-Kette, die er vor seinem Wechsel zu dem Kaffee-Riesen vor zwei Jahren geleitet hatte. Seit Niccols Ausscheiden ist der Aktienkurs von Chipotle um 41 Prozent eingebrochen. Das Unternehmen hat mit zahlreichen Herausforderungen zu kämpfen, darunter rückläufige Umsätze, höhere Beschaffungskosten und jüngste Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit, darunter der Ausbruch des Darmparasits Cyclospora in den USA, der in diesem Sommer zu einem allgemeinen Rückgang der Besucherzahlen bei Fast-Food-Ketten geführt hat. Cyclospora wurde in einer großen Lieferung Eisbergsalat aus Mexiko festgestellt. Chipotle hatte allerdings keinen vom Rückruf betroffenen Salat genutzt.
Durch eine Fusion würden zwei der größten und bekanntesten Marken der amerikanischen Casual-Dining-Szene zusammengeführt. Chipotle kommt auf eine Marktkapitalisierung von fast 39 Milliarden Dollar, Starbucks von etwa 107 Milliarden Dollar. Ende vergangenen Jahres verfügte Chipotle über fast 4000 Restaurants in den USA und etwa 100 internationale Chipotle-Gaststätten. Starbucks betreibt weltweit rund 40.000 Filialen, davon etwa 18.000 in Nordamerika.
An der Börse sorgte die Nachricht für einen Kurssprung der Aktien von Chipotle um rund sechs Prozent. Die Papiere von Starbucks gaben dagegen um etwa drei Prozent nach.
AI outlook — possibilities, not facts
Starbucks legt in den kommenden Monaten ein formelles Übernahmeangebot für Chipotle vor
Possible · Within months

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