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Die Schweizer Regierung hat eine Erhöhung der Kapitalunterlegung für systemrelevante Banken wie die UBS vorgeschlagen, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Finanzkrisen zu stärken. Eine Ständerat-Kommission hat einen Kompromissvorschlag unterbreitet, der eine geringere Unterlegung der ausländischen Tochtergesellschaften vorsieht.
Basel. Der Schweizer Großbank UBS reicht die von einer Parlamentskommission vorgeschlagene Abschwächung des Kapitalvorstoßes der Regierung nicht aus. In einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme kritisierte die Bank die weiterhin drohende Kostenbelastung.
Demnach müsste sie rund 13 Milliarden Dollar an zusätzlichem Tier-1-Kapital - der obersten Kapitalstufe einer Bank - halten, was durch AT1-Kapital abgedeckt werden könnte, rechnete die UBS vor. „Dies würde eine erhebliche Verschärfung der Schweizer Kapitalanforderungen bedeuten, die bereits jetzt zu den strengsten der Welt gehören.“
Die Schweizer Finanzministerin Karin Keller-Sutter hat sich hingegen enttäuscht über die Abmilderung gezeigt. Der Schritt entspreche nicht der Haltung der Regierung, sagte sie am Dienstag vor Journalisten in Basel. „Das ist keine Verbesserung der Situation, ganz im Gegenteil“, erklärte sie.
Eine Kommission des Ständerats hatte am Montag vorgeschlagen, dass die UBS ihre ausländischen Tochtergesellschaften mit 50 Prozent hartem Kernkapital (CET1) unterlegen muss. Die Regierung fordert dagegen eine Unterlegung mit 100 Prozent. Nach dem Plan der Kommission soll die UBS das harte Kernkapital auf dem aktuellen Niveau belassen können und stattdessen mehr der für die Bank günstigeren sogenannten AT1-Anleihen halten.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Schweizer Regierung wird an ihrer Forderung nach 100-Prozent-Unterlegung der ausländischen UBS-Tochtergesellschaften festhalten.
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Der schwedische Textilkonzern New Wave Group übernimmt den Sportartikelhersteller Uhlsport aus Balingen für 100 Prozent der Aktien. Die Transaktion soll bis Anfang Oktober abgeschlossen sein. Uhlsport behält seinen Sitz in Balingen und seine Marken Uhlsport und Kempa unter Geschäftsführerin Melanie Steinhilber. Im letzten Jahr erzielte Uhlsport einen Umsatz von rund 67 Millionen Euro mit geringfügigem Verlust.

86 Prozent der rund 4000 Gesellschafter des Adlon-Fonds stimmten für den Verkauf des Luxushotels Adlon in Berlin, doch die notwendige Kapitalmehrheit von 75 Prozent wurde nicht erreicht, da die Zustimmenden nur 71,04 Prozent des Kapitals halten. Größere Gesellschafter blockieren den Verkauf aufgrund kritisierter Konditionen, insbesondere der Erfolgsbeteiligung für Jagdfeld.

Das ifo-KfW-Mittelstandsbarometer steigt bereits den vierten Monat in Folge an. Im August verbesserte sich die Geschäftslage merklich und die Aussichten hellten sich noch stärker auf. Besonders die Exportwirtschaft und die Digitalisierungsbranche zeigen Optimismus, getrieben von der Nachfrage nach KI-Ausrüstungen.
Der Hamburger Senat präsentierte den Geschäftsbericht 2025 mit einem Jahresüberschuss von nur noch 47 Millionen Euro nach einem Plus von 1,015 Milliarden Euro im Vorjahr. Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) nennt steigende Sozial- und Personalkosten als Hauptursache, sieht das Ergebnis angesichts der Umstände dennoch als „knappe schwarze Null“ und betont die Notwendigkeit von Bundesreformen sowie die Verfügbarkeit erheblicher Rücklagen zur Konsolidierung.

Bundesbankpräsident Joachim Nagel betonte beim G20-Treffen in Asheville, dass Deutschland hart daran arbeiten müsse, sein Triple-A-Rating zu behalten, obwohl er durch das wieder anziehende Wirtschaftswachstum zuversichtlich sei. Ratingagenturen warnen vor einer möglichen Herabstufung bei schlechterer wirtschaftlicher Entwicklung, während die Schuldenlast durch Rüstungs- und Infrastrukturprogramme steigt.

Die israelische Zentralbank hat den Leitzins überraschend zum dritten Mal in Folge gesenkt, von 3,50 auf 3,25 Prozent, entgegen dem globalen Trend einer strafferen Geldpolitik. Die Entscheidung wurde aufgrund nachlassenden Preisdrucks und einer starken Landeswährung getroffen, während die Inflation im Juli bei 1,5 Prozent lag und das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal bei 15,4 Prozent lag (bereinigt um Auslandstätigkeit: 3,8 Prozent).