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Der Senat hatte bereits im Juni 2025 harte Einschnitte im Doppelhaushalt angekündigt. Der Geschäftsbericht 2025 zeigt einen starken Rückgang des Überschusses von 1,015 Milliarden Euro im Vorjahr auf nur noch 47 Millionen Euro, wobei steigende Sozial- und Personalkosten als Hauptursache genannt werden.
Am Mittwoch bringt der Senat seinen neuen Doppelhaushalt in die Bürgerschaft ein. Erstmals seit mehr als zehn Jahren hat der Senat bei der Vorstellung im Juni angekündigt, dass es harte Einschnitte geben müsse. Von „bitteren Pillen“ war die Rede. Wie schwierig die Finanzlage der Hansestadt geworden ist, zeigt auch der jetzt vorgelegte Geschäftsbericht für das abgelaufene Jahr 2025. Darin bilanziert der Senat – ähnlich wie Unternehmen in einem doppischen System – das Haushaltsjahr 2025 in der Kernverwaltung und den städtischen Beteiligungen.
Nachdem Hamburg 2024 noch einen Überschuss von 1,015 Milliarden Euro erzielt hatte, blieb im vergangenen Jahr unter dem Strich nur noch ein Plus von 47 Millionen Euro. Zwar war das Ergebnis 2024 durch Sondereffekte übermäßig hoch. Dennoch bleibt das Ergebnis für 2025 auch nach Abzug der Effekte deutlich schlechter. Verantwortlich sind laut Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) vorwiegend steigende Sozial- und Personalkosten sowie schwächer wachsende Einnahmen.
AI outlook — possibilities, not facts
Der Senat wird in den kommenden Monaten konkrete Einsparungsvorschläge im Rahmen der Haushaltsberatungen vorlegen.
Likely · Within weeks
Die Opposition wird weiterhin Druck für ein Gegensteuern bei der Haushaltsplanung ausüben.
Very likely · Within months

86 Prozent der rund 4000 Gesellschafter des Adlon-Fonds stimmten für den Verkauf des Luxushotels Adlon in Berlin, doch die notwendige Kapitalmehrheit von 75 Prozent wurde nicht erreicht, da die Zustimmenden nur 71,04 Prozent des Kapitals halten. Größere Gesellschafter blockieren den Verkauf aufgrund kritisierter Konditionen, insbesondere der Erfolgsbeteiligung für Jagdfeld.

Das ifo-KfW-Mittelstandsbarometer steigt bereits den vierten Monat in Folge an. Im August verbesserte sich die Geschäftslage merklich und die Aussichten hellten sich noch stärker auf. Besonders die Exportwirtschaft und die Digitalisierungsbranche zeigen Optimismus, getrieben von der Nachfrage nach KI-Ausrüstungen.

Die UBS lehnt den von einer Parlamentskommission vorgeschlagenen Kompromiss zur Kapitalunterlegung ab und warnt vor erheblichen Kostenbelastungen durch die geforderte Erhöhung des Tier-1-Kapitals auf 13 Milliarden Dollar. Finanzministerin Keller-Sutter zeigt sich enttäuscht und betont, dass der Vorschlag der Regierung nicht entspricht.

Bundesbankpräsident Joachim Nagel betonte beim G20-Treffen in Asheville, dass Deutschland hart daran arbeiten müsse, sein Triple-A-Rating zu behalten, obwohl er durch das wieder anziehende Wirtschaftswachstum zuversichtlich sei. Ratingagenturen warnen vor einer möglichen Herabstufung bei schlechterer wirtschaftlicher Entwicklung, während die Schuldenlast durch Rüstungs- und Infrastrukturprogramme steigt.

Die israelische Zentralbank hat den Leitzins überraschend zum dritten Mal in Folge gesenkt, von 3,50 auf 3,25 Prozent, entgegen dem globalen Trend einer strafferen Geldpolitik. Die Entscheidung wurde aufgrund nachlassenden Preisdrucks und einer starken Landeswährung getroffen, während die Inflation im Juli bei 1,5 Prozent lag und das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal bei 15,4 Prozent lag (bereinigt um Auslandstätigkeit: 3,8 Prozent).

Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Mieterbundes zeigt, dass 50 Prozent der Mieter in Deutschland befürchten, im Falle eines Umzugs keine bezahlbare Ersatzwohnung zu finden. 29 Prozent machen sich Sorgen, ihre Miete künftig nicht mehr zahlen zu können, und 58 Prozent gaben an, dass ihre Wohnkosten in den letzten zwölf Monaten gestiegen seien.