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Das Luxushotel Adlon am Pariser Platz in Berlin wurde ursprünglich von Lorenz Adlon gegründet, 1945 größtenteils zerstört und 1984 abgerissen. Es wurde in den 1990er Jahren nach Originalplänen wieder aufgebaut und 1997 neu eröffnet. Heute wird es von der Kempinski-Gruppe betrieben, wobei der Pachtvertrag bis Ende 2032 läuft.
86 Prozent der rund 4000 Eigentümer des "Adlon" in Berlin stimmen für den Verkauf des Luxushotels. Gesellschafter mit größeren Anteilen an der Immobilie können die Abgabe mit ihren Vetos jedoch verhindern. Die Verkaufsgegner kritisieren vor allem die Konditionen des zuständigen Konzerns.
Das Luxushotel "Adlon" am Pariser Platz in Berlin kann vorerst nicht verkauft werden. Die notwendige Mehrheit für den Verkauf der Immobilie sei unter den Gesellschaftern nicht zustande gekommen, teilte die Immobiliengesellschaft Jagdfeld mit. Demnach stimmten zwar 86 Prozent der Gesellschafter des Adlon-Fonds für den Verkauf, sie halten aber nur 71,04 Prozent. Benötigt wurde eine Kapitalmehrheit von 75 Prozent.
Das Luxushotel ist Teil eines Fonds, dem Fundus-Fonds 31, der von Jagdfeld gemanagt wird. Der Fonds - und damit das "Adlon" - gehört dem Unternehmen zufolge rund 4000 Gesellschaftern, die in dem Fonds investiert sind. Dabei handelt es sich überwiegend um Privatanleger. Weil diese inzwischen in einem Alter seien, in dem sie sich von ihren Anteilen trennen wollten, hatte Jagdfeld vor einigen Wochen angekündigt, die Immobilie verkaufen zu wollen.
Jagdfeld bewertete das Abstimmungsergebnis als "überwältigendes Mandat, jetzt nochmals den Verkauf anzugehen". "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Gesellschaft, zu verkaufen. Nur so kommen die oft 80-jährigen Kleinanleger der ersten Stunde, die für sich allein mangels Alternative hilflos sind, zu ihrem Recht", hieß es in der Mitteilung.
Gegen den Verkauf hatten sich vorab vor allem größere Gesellschafter ausgesprochen. Sie kritisierten vor allem die gestaffelte Erfolgsbeteiligung für Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben unter anderem 20 Prozent des Mehrerlöses, sollte der Kaufpreis höher als 310 Millionen Euro ausfallen. Als Mindestverkaufspreis hatte Jagdfeld 280 Millionen Euro veranschlagt. Wie es nun weitergeht und bis wann ein Verkauf abgeschlossen sein soll, ist derweil offen.
Das prachtvolle Hotel in Ostberlin, das vor fast 120 Jahren von Lorenz Adlon gegründet wurde, war 1945 bis auf einen Seitenflügel abgebrannt und 1984 vollständig abgerissen worden. In den 1990er Jahren wurde das Hotel nach Originalplänen wieder aufgebaut und am 23. August 1997 neu eröffnet. Betrieben wird es heute von der Luxushotelgruppe Kempinski. Der Pachtvertrag läuft noch bis Ende 2032. Dieser bleibt von dem Verkauf unberührt. Wie es danach weitergeht, ist offen.

Ölpreise und US-Staatsanleihenrenditen steigen weiter, wobei die zehnjährige Rendite erstmals seit Januar 2025 über 4,79 Prozent kletterte und die japanische Staatsanleihe erstmals seit 30 Jahren die 3-Prozent-Marke erreichte. Analysten warnen vor einer Übertragung schlechter Stimmung vom Anleihemarkt auf Aktien, während steigende Zinsen die Finanzierungskosten für Unternehmen und Immobilienkäufer erhöhen könnten.

Die Furcht vor Lieferunterbrechungen aufgrund der neu aufgeflammten Kämpfe im Nahen Osten treibt die europäischen Gaspreise auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren. Gleichzeitig sind die Füllstände der Gasspeicher in Europa und besonders in Deutschland auf einem historischen Tiefstand für diese Jahreszeit, was die Erreichbarkeit der gesetzlichen Vorgaben gefährdet und Analysten zu weiteren Preissteigerungen bis zu 120 Euro pro Megawattstunde im Winter führt.

Der schwedische Textilkonzern New Wave Group übernimmt den Sportartikelhersteller Uhlsport aus Balingen für 100 Prozent der Aktien. Die Transaktion soll bis Anfang Oktober abgeschlossen sein. Uhlsport behält seinen Sitz in Balingen und seine Marken Uhlsport und Kempa unter Geschäftsführerin Melanie Steinhilber. Im letzten Jahr erzielte Uhlsport einen Umsatz von rund 67 Millionen Euro mit geringfügigem Verlust.

Das ifo-KfW-Mittelstandsbarometer steigt bereits den vierten Monat in Folge an. Im August verbesserte sich die Geschäftslage merklich und die Aussichten hellten sich noch stärker auf. Besonders die Exportwirtschaft und die Digitalisierungsbranche zeigen Optimismus, getrieben von der Nachfrage nach KI-Ausrüstungen.
Der Hamburger Senat präsentierte den Geschäftsbericht 2025 mit einem Jahresüberschuss von nur noch 47 Millionen Euro nach einem Plus von 1,015 Milliarden Euro im Vorjahr. Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) nennt steigende Sozial- und Personalkosten als Hauptursache, sieht das Ergebnis angesichts der Umstände dennoch als „knappe schwarze Null“ und betont die Notwendigkeit von Bundesreformen sowie die Verfügbarkeit erheblicher Rücklagen zur Konsolidierung.

Die UBS lehnt den von einer Parlamentskommission vorgeschlagenen Kompromiss zur Kapitalunterlegung ab und warnt vor erheblichen Kostenbelastungen durch die geforderte Erhöhung des Tier-1-Kapitals auf 13 Milliarden Dollar. Finanzministerin Keller-Sutter zeigt sich enttäuscht und betont, dass der Vorschlag der Regierung nicht entspricht.