
Telefonate mit Putin, Waffenruhe in Oleschky und neue Angriffe auf Kiew und Charkiw prägen das Kriegsgeschehen.
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Der Ukraine-Krieg dauert seit Februar 2022 an. Die E5-Staaten koordinieren ihre Unterstützung für die Ukraine zur Vorbereitung auf den Winter.
Finnlands Präsident Alexander Stubb und Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Støre haben bei einem Telefonat erstmals mit Kremlchef Wladimir Putin über seinen Krieg gegen die Ukraine gesprochen. „Ziel des Telefonats war es, Präsident Putin direkt Botschaften bezüglich künftiger Verhandlungen zu übermitteln, die zur Beendigung des Krieges beitragen sollen“, teilten die beiden europäischen Politiker in Helsinki mit. Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte das Telefonat, das zuvor von keiner Seite öffentlich angekündigt worden war.
„Die Diskussion war offen und inhaltlich fundiert“, sagte Stubb. „Der Ausgang dieses Krieges wird direkte Auswirkungen auf unsere Sicherheit und die Sicherheit Europas insgesamt haben. Um den Krieg zu beenden, sind direkte Gespräche erforderlich“, betonte er. Støre sagte: „Das Leid und die Zerstörung werden sich auf ganze Generationen auswirken. In dem Telefonat haben wir betont, wie wichtig eine Deeskalation ist.“
Stubb und Støre ergriffen nach eigenen Angaben selbst die Initiative, um sich für Frieden und Stabilität in Europa einzusetzen. Sie stünden als Unterstützer der Ukraine dabei klar an der Seite Kiews. Sie betonten auch, dass sie nicht für Europa insgesamt mit Putin gesprochen hätten. Ihren beiden Ländern gehe es auch um Berechenbarkeit in der Ostseeregion, teilten sie in einer gemeinsamen Stellungnahme mit.
Russland hat bei nächtlichen Angriffen auf die Ukraine nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj eine wichtige Brücke in Kiew getroffen. „Tragischerweise gibt es Opfer und Treffer in Kiew, unter anderem an der Südbrücke“, schrieb er auf X. Dabei bezog er sich auf eine der wichtigsten Straßenbrücken über den Fluss Dnipro, der die ukrainische Hauptstadt teilt. Bei den Angriffen, die sich auch gegen zahlreiche weitere Regionen richteten, habe Russland 16 ballistische Raketen und mehr als 280 Drohnen eingesetzt.
Russland und die Ukraine haben die lokal begrenzte Waffenruhe für die russisch besetzte Stadt Oleschky begonnen. Beide Seiten bestätigten den Start der Feuerpause, die humanitäre Maßnahmen für die Stadt nahe der Front ermöglichen soll. Dabei sollen Lebensmittel und Medikamente an die notleidenden Bewohner der Stadt geliefert werden. Zudem sollen Vorbereitungen zur Herstellung der Bewegungsfreiheit der Bewohner getroffen werden.
Bei einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist am Abend mindestens ein Mensch getötet worden. Zahlreiche Menschen wurden verletzt, wie Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mitteilte. Neben mehreren Gebäuden wurde nach seinen Angaben auch ein Krankenwagen getroffen. Zwei Rettungssanitäter seien dabei verletzt worden.
Die fünf militärisch stärksten europäischen Nato-Mitglieder wollen die Ukraine vor dem bevorstehenden Winter mit Luftabwehrsystemen und weiterer Ausrüstung militärisch stärken. „Wir haben im Rahmen unserer Ukraine-Unterstützung Winterpakete geschnürt“, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Frankreich, Polen, Großbritannien und Italien in Paris.
Bei einem russischen Angriff auf die ostukrainische Großstadt Charkiw sind nach offiziellen Angaben mindestens zwei Menschen getötet worden. Zudem seien mindestens vier Menschen verletzt worden, berichtete Bürgermeister Ihor Terechow auf Telegram.
In Rumänien ist nach Angaben des Geheimdienstes ein von Russland koordiniertes Spionagenetz aufgedeckt worden. Dieses Netz habe militärische und industrielle Ziele in Rumänien ins Visier genommen.
Nach einem ukrainischen Drohnenangriff ist in einem Werk des russischen Bergbau- und Stahlkonzerns Severstal teilweise der Strom ausgefallen. Betroffen sei der Bergbau- und Verarbeitungsbetrieb in der Region Belgorod.
Der slowakische Außenminister Juraj Blanar hat mit einer Wirtschaftsdelegation Russland besucht und dafür Kritik von der Opposition in seinem Land geerntet. Er traf in Moskau mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zusammen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erneut Verzögerungen bei der Lieferung von Abwehrraketen beklagt und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kritisiert. „Insbesondere warten wir seit fast einem Monat auf die Unterschrift von Herrn Hegseth bezüglich der Raketen für Patriots und Nasams“, schrieb Selenskyj.
Die für kommenden Monat geplanten Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA über eine Beilegung des Konfliktes sehen nach russischen Angaben keine Einschränkung der militärischen Handlungen vor.
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein wichtiges Element der Moskauer Luftabwehr und eine Stromanlage vereitelt. Zwei Verdächtige seien festgenommen worden.
Bei massiven ukrainischen Drohnenangriffen sind nach Angaben russischer Behörden im Gebiet Woronesch mindestens zwei Menschen getötet und viele weitere verletzt worden. Insgesamt gebe es 17 Verletzte.
Anton Hofreiter, Vorsitzender des Europa-Ausschusses im Bundestag, fordert den Einsatz der Bundeswehr gegen Schiffe von Russlands „Schattenflotte“, die durch deutsche Seegebiete fahren.
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Ramstein-Treffen im November zur weiteren Ukraine-Unterstützung.
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Finland's President Stubb and Norway's Prime Minister Støre surprisingly spoke to Vladimir Putin about the Ukraine war. The aim was to convey messages for future negotiations and de-escalation.

Representatives from Saudi Arabia, Turkey and Pakistan are holding de-escalation talks in Tehran. In parallel, Houthi attacks on Saudi Arabia continue, while Israel rules out a pre-election attack and arms Hezbollah.

Qatar, Turkey, Pakistan and Indonesia have formed the “Badr” defense alliance. Security expert Alanoud Al Thani analyzes the background to the pact and the threat of escalation in the Iran war.

Chancellor Friedrich Merz visits Singapore, Japan and South Korea to deepen strategic partnerships. He calls for greater cooperation between the central powers in view of the geopolitical tensions caused by China, Russia and the USA.
Finland's President Stubb and Norway's Prime Minister Støre spoke for the first time by telephone with Kremlin leader Putin about possible peace negotiations to end the war in Ukraine.

Finland's President Alexander Stubb and Norway's Prime Minister Jonas Gahr Støre discussed negotiations to end the war in Ukraine in an unexpected phone call with Kremlin leader Vladimir Putin.