
US-Präsident Trump verkündet Energie-Waffenruhe mit Russland, während Kämpfe in Saporischschja und Kiew anhalten und diplomatische Initiativen laufen.
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Der Ukraine-Krieg dauert an, während neue diplomatische Kanäle zwischen der US-Regierung unter Trump und dem Kreml geöffnet werden.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben im Vorfeld nichts von der durch US-Präsident Donald Trump verkündeten „Energie-Waffenruhe“ mit Russland gewusst. Er sei jedoch bereit, eine solche Vereinbarung zu akzeptieren, sollten die Russen zustimmen, sagt Selenskyj in einem Interview des US-Nachrichtenportals Axios. Die Ankündigung sei neu für ihn gewesen. „Wenn Präsident Trump das mit Putin ausgehandelt hat – sagen Sie uns bitte, wann die Waffenruhe beginnt – wir sind bereit und werden sie akzeptieren“, zitiert das Portal den ukrainischen Präsidenten. Trump hatte kurz zuvor eine Waffenruhe im Energiebereich zwischen den beiden Kriegsparteien mit sofortiger Wirkung verkündet.
Laut US-Präsident Donald Trump haben Russland und die Ukraine einer Vereinbarung zugestimmt, die er als „Energie-Waffenruhe“ bezeichnet. Diese gelte mit sofortiger Wirkung, erklärt Trump in den sozialen Medien. Einzelheiten nennt er nicht. Eine Bestätigung aus Kiew oder Moskau liegt zunächst nicht vor. Kurz zuvor hatte sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bereit erklärt, dass die Ukraine ihre Angriffe auf russische Öl-Raffinerien einstelle, falls Russland im Gegenzug die ukrainische Energie-Infrastruktur verschone. Trump hatte einen Stopp der ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien gefordert und sich für eine Ablösung Selenskyjs ausgesprochen.
Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj erklärt sich im Gegenzug für eine 60-tägige Waffenruhe Russlands zu Wahlen in der Ukraine bereit. „Bitte sagen Sie (Russlands Präsidenten Wladimir) Putin: Geben Sie uns zwei Monate, 60 Tage eines vollständigen Waffenstillstands – 60 Tage –, und wir werden Wahlen organisieren“, sagte er dem US-Sender ABC. US-Präsident Donald Trump hat einen Stopp der ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien verlangt und sich überdies für eine Ablösung Selenskyjs ausgesprochen. Zuvor hatte er Diesel-Lieferungen aus dem mit internationalen Sanktionen belegten Russland angekündigt.
Die Ukraine ist Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge bereit, ihre Angriffe auf russische Öl-Raffinerien einzustellen, falls Russland im Gegenzug die ukrainische Energie-Infrastruktur verschont. Jeder Schritt zur Deeskalation müsse auf Gegenseitigkeit beruhen und mit echten Garantien einhergehen, erklärt Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump einen Stopp der ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien gefordert und sich für eine Ablösung Selenskyjs ausgesprochen.
Bei russischen Angriffen sind im Südosten der Ukraine mindestens 23 Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern seien drei Minderjährige, 18 seien bei der Attacke verletzt worden, teilte der ukrainische Zivilschutz mit. Such- und Rettungsarbeiten dauern demnach an. Getroffen wurden den Angaben zufolge mehrere Wohngebäude. Nach Angaben von Regionalgouverneur Mychajlo Semikin griff Russland am frühen Samstagmorgen mehrere Orte in der Stadt gleichzeitig an.
Kurz zuvor hatte US-Präsident Donald Trump für Diesel-Käufe in Russland Sanktionen gegen das Land gelockert. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagt mit Blick auf Russlands jüngste Angriffe auf: „Heute hat sich Russland für die Aufhebung der Sanktionen auf Diesel-Exporte bedankt, indem es fünf Gleitbomben auf Wohnhäuser in Saporischschja abgeworfen hat“. Damit übte er so scharfe Kritik an der US-Regierung wie selten zuvor.
Die Ukraine nahm bei Gegenangriffen ihrerseits das südrussische Gebiet Rostow ins Visier. Auf der Nasa-Website Firms, die weltweit Brandherde erfasst, waren mehrere Feuer dort zu sehen, wo sich ein Erdöl verarbeitendes Unternehmen befindet. Der Gouverneur der Region, Juri Sljussar, schrieb bei Telegram von Bränden und Schäden an Wohnhäusern infolge ukrainischer Angriffe. Zudem sei eine Eisenbahnbrücke beschädigt worden. Sechs Menschen benötigten demnach ärztliche Hilfe.
Zum dritten Mal innerhalb weniger Tage ist der russische Technologie- und KI-Konzern Yandex nach eigenen Angaben Ziel eines ukrainischen Drohnenangriffs geworden. Diesmal sei Infrastruktur des Unternehmens beschädigt worden, was zu einer vollständigen Abschaltung eines Rechenzentrums in der Region Wladimir geführt habe. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen, aber einige Dienste seien für Nutzer derzeit nicht verfügbar.
Nach der Vereinbarung zwischen Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump hebt die russische Regierung ihr Exportverbot für Diesel teilweise auf. Die Lockerung gelte mit sofortiger Wirkung, teilt die Führung in Moskau mit. Demnach sollen die USA und die Weltmärkte wieder mit russischem Treibstoff versorgt werden. „Die Produktionsmengen reichen aus, um sowohl die Inlandsnachfrage vollständig zu decken als auch die Exporte auf den Weltmarkt in den festgelegten Mengen zu bedienen“, erklärt der russische Vizeregierungschef Alexander Nowak.
Der neue britische Premierminister Andy Burnham sagt der Ukraine eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland zu. Dies solle die russische Kriegsmaschinerie weiter einschränken, macht Burnham in einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj deutlich, wie der britische Regierungssitz Downing Street mitteilt. Beide Politiker betonen demnach die Notwendigkeit, den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten und vereinbaren ein baldiges persönliches Treffen. Burnham fordert zudem einen Energie-Waffenstillstand. Demnach müsse Russland seine Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur sowie auf die Schifffahrt im Schwarzen Meer beenden.
US-Präsident Donald Trump hat einen neuen Präsidenten für die Ukraine gefordert. Wolodymyr Selenskyj habe vielfach die Gelegenheit gehabt, den Ukraine-Krieg zu beenden, und sich dagegen entschieden, behauptete Trump in Washington. „Ich glaube, es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt.“ Trump zufolge sollten sich die Ukrainer einen neuen Anführer suchen, der eine Vereinbarung zur Beendigung des Krieges schließen könne. Denn trotz vieler Möglichkeiten habe Selenskyj das „aus irgendeinem Grund nie getan.“
Die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner könnten einem Medienbericht zufolge in den kommenden zwei Wochen nach Moskau reisen. Dies meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf einen Insider. Witkoff und Kushner leiten die Vermittlungen der USA für ein Ukraine-Friedensabkommen. Sie nahmen am Freitag in Miami an Gesprächen mit Delegationen aus der Ukraine, Europa und der Nato teil, die Insidern zufolge sechs Stunden gedauert haben sollen. Im Anschluss sagte eine mit den Gesprächen vertraute Person, die USA, die Ukraine und europäische Partner wollten Russland noch vor dem Winter einen gemeinsamen Vorschlag zur Beendigung des Krieges vorlegen. Der russische Staatschef Wladimir Putin hatte jedoch nach einem Telefongespräch mit US-Präsident Donald Trump erklärt, eine baldige Wiederaufnahme von Friedensgesprächen sei unwahrscheinlich.
Ein Kreml-Berater beschreibt das jüngste Telefonat zwischen dem russischen Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump als „sehr substanziell und freundschaftlich“. Das Gespräch am Freitag habe eineinhalb Stunden gedauert, sagt der außenpolitische Berater Juri Uschakow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge. „Keiner von beiden wollte der Erste sein, der auflegt.“ Putin und Trump hätten buchstäblich gleichzeitig den Hörer aufgelegt. Die beiden Präsidenten vereinbarten in dem Gespräch russische Diesel-Lieferungen, mit denen Trump die Preise an den Zapfsäulen zu senken hofft. Dafür lockert der US-Präsident Sanktionen gegen Russland. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte die Vereinbarung in ungewöhnlich scharfen Worten.
Die russischen Streitkräfte haben die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Drohnen und ballistischen Raketen angegriffen. Dabei wurde nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko unter anderem ein Restaurant getroffen. Sechs Menschen seien verletzt worden, fünf von ihnen ins Krankenhaus gebracht worden, schrieb er auf der Plattform Telegram. Weil ein Energieobjekt beschädigt worden sei, gebe es außerdem Probleme bei der Wasserversorgung. Präsident Wolodymyr Selenskyj warf der russischen Führung Terror gegen die Zivilbevölkerung vor. „Sie setzen auf eine Fortsetzung des Kriegs, Terror gegen normale Menschen und Zerstörung der Infrastruktur“, schrieb er in den sozialen Medien. Es brauche Signale zur Unterstützung der Ukraine und zur Einschränkung der Fähigkeit Russlands, Krieg zu führen. Der staatliche Stromnetzbetreiber Ukrenergo teilte mit, dass ein Großteil der Verbraucher in der Hauptstadt und ihrem Umland infolge russischer Drohnenangriffe ohne Strom sei. Auch der Stromversorger DTEK schrieb bei Telegram von großflächigen Notabschaltungen.
Behördenvertreter in der von Russland kontrollierten ostukrainischen Region Luhansk melden Opfer nach einem ukrainischen Drohnenangriff. Vier Zivilisten seien getötet worden, teilt der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Region, Leonid Passetschnik, mit. Fünf weitere Menschen seien bei Angriffen in den vergangenen 24 Stunden verletzt worden. Die Nachrichtenagentur Reuters kann die Angaben nicht unabhängig überprüfen. Eine Stellungnahme der Regierung in Kiew liegt zunächst nicht vor.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich nach Darstellung des Kreml als Vermittler in den Konflikt zwischen den USA und dem Iran eingeschaltet. Putin habe US-Präsident Donald Trump die iranische Position zu einer möglichen Beilegung des Krieges zwischen den USA und dem Iran übermittelt, zitiert die russische Nachrichtenagentur Interfax Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. Dies sei in Abstimmung mit dem iranischen Präsidenten geschehen.
Die USA, die Ukraine und europäische Partner wollen Russland einem Insider zufolge noch vor dem Winter einen gemeinsamen Vorschlag zur Beendigung des Krieges in der Ukraine vorlegen. Zu diesem Zweck hätten Unterhändler am Freitag in Miami sechs Stunden lang beraten, sagt eine mit den Gesprächen vertraute Person. Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sowie Delegationen aus der Ukraine, Europa und der Nato hätten daran teilgenommen. Bei den Gesprächen sei es unter anderem um ein Nachkriegspaket mit Sicherheitsgarantien der USA und Europas für die Ukraine gegangen. Zudem seien ein Wirtschaftsplan für die Ukraine sowie ein Weg zu einem EU-Beitritt Kiews diskutiert worden. Auch über „einige Ideen“ zu Gebietsfragen sei bei dem Treffen gesprochen worden, hieß es weiter, ohne dass Details genannt wurden.
Großbritannien hält auch nach der Ankündigung eines Diesel-Geschäfts zwischen den USA und Russland an seiner Unterstützung für die Ukraine und den Sanktionen gegen Moskau fest. „Die Haltung Großbritanniens könnte nicht klarer sein“, erklärt ein Regierungssprecher am Freitag. „Wir werden weiterhin eng mit internationalen Partnern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Ukraine die militärische und finanzielle Unterstützung erhält, die sie zur Selbstverteidigung braucht. Wir werden zudem den Druck auf Russland durch das härteste Sanktionsregime aufrechterhalten, das Großbritannien je verhängt hat.“
Nach Altkanzler Gerhard Schröder haben laut Kremlangaben auch US-Präsident Donald Trump und seine Frau Melania dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Geburtstag gratuliert. Trump habe Putin während eines Telefonats Erfolg und Wohlbefinden gewünscht und auch nicht vergessen, Grüße von seiner Frau Melania zu übermitteln, sagte Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow laut staatlicher Nachrichtenagentur Tass. Putin habe Trump dafür gedankt. Das Telefonat - laut Kreml das sechste in diesem Jahr - lief der Darstellung nach positiv: Weder Putin noch Trump hätten als Erster auflegen wollen, sagte Uschakow. Putin hatte am Mittwoch seinen 74. Geburtstag gefeiert und seinen wegen eines privaten Termins in Moskau weilenden Freund Gerhard Schröder zu der Feier eingeladen.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump der Ukraine die Schuld für den aktuellen Stillstand bei den trilateralen Friedensverhandlungen zugewiesen. Laut dem außenpolitischen Sprecher des russischen Präsidialamtes, Juri Uschakow, sagte Putin, Kiew habe die Gespräche durch Drohnenangriffe auf Moskau während der russischen Parlamentswahl im vergangenen Monat untergraben: „Mit dem massiven Drohnenangriff auf Moskau, andere Städte und Wahllokale am Hauptwahltag hat das Regime in Kiew die Möglichkeit einer sofortigen Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses faktisch zunichte gemacht.“ Man werde nun prüfen, wann die Dreiergespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine wieder aufgenommen werden könnten.
US-Präsident Donald Trump hat sich nach eigenen Angaben mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auf umfangreiche Diesellieferungen geeinigt. Er habe ein äußerst erfolgreiches Gespräch mit Putin geführt, erklärt Trump. Dabei sei vereinbart worden, dass Russland umgehend mehr als 300.000 Tonnen Diesel für den US- und den Weltmarkt bereitstelle. Im November sollen weitere 500.000 Tonnen folgen und unmittelbar danach eine weitere Million Tonnen. Abhängig vom Zustand der russischen Raffinerien werde Russland anschließend in kurzer Zeit nochmals drei Millionen Tonnen Diesel liefern.
In Wien sind in dieser Woche vier ukrainische Staatsbürger unter dem Verdacht der Spionage festgenommen.
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Reise von Witkoff und Kushner nach Moskau
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US President Donald Trump announced an immediate “energy ceasefire” between Russia and Ukraine on Truth Social. Ukrainian President Volodymyr Zelenskyj denied the existence of such an agreement to the Axios portal.
After an attack that left twelve people dead on Saturday, Riyadh airport was attacked again on Sunday. The Houthi militia claimed responsibility for the threats against other airports. International actors strongly condemn the escalation.

Twelve people, including a US citizen, were killed in an attack by Houthi militias on the international airport in Riyadh. US President Trump does not rule out US military involvement.

After a rocket attack on Riyadh airport in which twelve people died, Saudi Arabia bombed Sanaa airport. The Houthi militia threatens further attacks, while the US and Pakistan signal their support for Riyadh.

After Trump's call for new elections in Ukraine, Zelensky is offering them on the condition of a 60-day ceasefire by Putin. He criticizes the pressure from the USA as a sign of the inability to stop the Russian president.

US President Trump announces an unconfirmed “energy ceasefire” between Russia and Ukraine. Meanwhile, Russian airstrikes on Zaporizhzhia cause numerous deaths, and Ukraine responds with attacks on Russian energy infrastructure.