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Die EU hatte die Zahlungen an Ungarn wegen Korruptionsbedenken und der Erosion demokratischer Normen unter der Führung von Viktor Orban ausgesetzt. Im Mai wurden die Mittel freigegeben, aber an Reformen geknüpft.
Budapest. Ungarn hat die Kriterien der Europäischen Union erfüllt, um die eingefrorenen EU-Mittel abzurufen. Das teilte Verkehrsminister David Vitezy am Montag mit. Die EU-Kommission hatte die insgesamt 16,4 Milliarden Euro schon im Mai freigegeben, die Auszahlung allerdings an eine Reihe von Reformen geknüpft.
Die EU hatte die Zahlungen wegen Korruptionsbedenken und der Erosion demokratischer Normen unter der Führung des früheren Regierungschefs Viktor Orban zuvor ausgesetzt.
Die Regierung von Ministerpräsident Peter Magyar, der im April die Wahl mit deutlichem Vorsprung gewonnen hatte, hatte bis zum 31. August Zeit, diese Kriterien zu erfüllen. Dazu zählten vor allem Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung und die Wiederherstellung einer unabhängigen Justiz.
Der Regierung sei es gelungen, keinen einzigen Cent ungenutzt zu lassen, schrieb Vitezy am Montag in einem Facebook-Post, nachdem er eines der Verkehrsprojekte in Budapest vorgestellt hatte, das über die Aufbau- und Resilienzkredite der EU finanziert wird.
Neben zehn Milliarden Euro an Coronahilfen geht es auch um 6,4 Milliarden Euro aus den EU-Kohäsionsfonds, mit dem die wirtschaftlichen Unterschiede in der EU verringert werden sollen.

Politiker verwenden den Begriff hybride Kriegsführung oft, um Sabotage und Desinformation als weniger schwerwiegend darzustellen als offenen Krieg mit Toten. Der Artikel unterscheidet zwischen Raketenangriffen auf Kiew mit Zivilopfern und sabotierten Kabeln bei der Deutschen Bahn, die nur Zugausfälle verursachen.

In Sachsen-Anhalt werden am Wochenende alle verfügbaren Polizeikräfte sowie Unterstützung aus anderen Bundesländern eingesetzt, um wahlkampfbezogene Straftaten zu verhindern und das Versammlungsrecht zu schützen. Laut Umfragen führt die AfD mit rund 40 Prozent, gefolgt von der CDU bei 23 Prozent. Die Polizei bereitet sich auf verschiedene Szenarien je nach Wahlergebnis vor, einschließlich möglicher Demonstrationen und Straftaten sowohl von linksextremer als auch rechtsextremer Seite. Innenministerin Zieschang betont die zunehmende Intensität des Wahlkampfes und die Überwachung von Wahlplakatschäden und Straftaten seit April.
Im Heute-Show-Spezial zur Sachsen-Anhalt-Wahl diskutieren Fabian Köster und Lutz van der Horst mit Ministerpräsident Sven Schulze über den Wahlkampf und mögliche Koalitionen, während sie in Tangermünde mit Eva von Angern und Bodo Ramelow sprechen und in Berlin Jana Hensel über die AfD im Osten befragen. Justus Geilhufe kritisiert die DDR-Verklärung durch die AfD, und Ulrich Siegmund konfrontiert Köster nach ignorierten Interviewanfragen.

Claudia Schüßler und Gabi Cappel treffen sich im F.A.Z. Tower zu einem Gespräch im Rahmen von "Deutschland spricht", nachdem ein Algorithmus sie aufgrund gegensätzlicher Antworten auf acht Ja/Nein-Fragen zusammengebracht hat. Sie diskutieren über Zuwanderung, Künstliche Intelligenz, Arbeitsmoral und politische Kooperationen, wobei persönliche Hintergründe wie Aufstiegsgeschichten, Gesundheitsbeschränkungen und generationenübergreifende Verantwortung zur Sprache kommen.

OLG-Präsidenten und die Generalprokuratur kritisieren den Entwurf für eine neue Bundesstaatsanwaltschaft in Österreich. Sie sehen die geplante parlamentarische Kontrolle als verfassungswidrig, befürchten parteipolitische Besetzung der Führungsspitze und warnen vor Überlastung und Lähmung der Behörde aufgrund unklarer Zuständigkeiten und personeller Unterbesetzung. Zudem wird die geplante sechsjährige Amtszeit mit zweijährigem Vorsitzwechsel als schädlich für Führungswissen und internationale Kontakte bezeichnet.

Italien hat die stichprobenartigen Grenzkontrollen an Luft- und Seegrenzen zu Spanien um 15 Tage verlängert, nachdem Spanien zuvor ähnliche Maßnahmen ergriffen hatte. Beide Länder reagieren auf die Migrantensituation in Ceuta. Die Kontrollen laufen voraussichtlich bis zum 22. September.