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Der Begriff hybride Kriegsführung wird in politischen Diskussionen verwendet, um Aktionen wie Sabotage und Desinformation zu beschreiben, die unterhalb der Schwelle offenen Krieges liegen.
Wenn Politiker von „hybrider Kriegsführung“ reden, dann klingt das immer ein wenig nach: halb so schlimm. Sabotageaktionen, Desinformationskampagnen, Anschläge sind feindselig und schädlich, aber sie sind eben kein echter Krieg, bei dem Menschen sterben. Manchmal weiß man auch gar nicht, wer dahintersteckt. Diese Unterscheidung ist sinnvoll: Ein Raketenangriff auf Kiew, bei dem Zivilisten getötet werden, ist in jeder Hinsicht etwas anderes als ein brennender Kabelstrang bei der Deutschen Bahn, der nur zu Zugausfällen führt.

Bundeskanzler Friedrich Merz sagt, die Regierung sei auf eine Reaktion auf den mutmaßlich russischen Drohnenangriff auf den Leipziger Flughafen vorbereitet. Experten vermuten Russland hinter dem Angriff.

In Sachsen-Anhalt werden am Wochenende alle verfügbaren Polizeikräfte sowie Unterstützung aus anderen Bundesländern eingesetzt, um wahlkampfbezogene Straftaten zu verhindern und das Versammlungsrecht zu schützen. Laut Umfragen führt die AfD mit rund 40 Prozent, gefolgt von der CDU bei 23 Prozent. Die Polizei bereitet sich auf verschiedene Szenarien je nach Wahlergebnis vor, einschließlich möglicher Demonstrationen und Straftaten sowohl von linksextremer als auch rechtsextremer Seite. Innenministerin Zieschang betont die zunehmende Intensität des Wahlkampfes und die Überwachung von Wahlplakatschäden und Straftaten seit April.
Im Heute-Show-Spezial zur Sachsen-Anhalt-Wahl diskutieren Fabian Köster und Lutz van der Horst mit Ministerpräsident Sven Schulze über den Wahlkampf und mögliche Koalitionen, während sie in Tangermünde mit Eva von Angern und Bodo Ramelow sprechen und in Berlin Jana Hensel über die AfD im Osten befragen. Justus Geilhufe kritisiert die DDR-Verklärung durch die AfD, und Ulrich Siegmund konfrontiert Köster nach ignorierten Interviewanfragen.

Claudia Schüßler und Gabi Cappel treffen sich im F.A.Z. Tower zu einem Gespräch im Rahmen von "Deutschland spricht", nachdem ein Algorithmus sie aufgrund gegensätzlicher Antworten auf acht Ja/Nein-Fragen zusammengebracht hat. Sie diskutieren über Zuwanderung, Künstliche Intelligenz, Arbeitsmoral und politische Kooperationen, wobei persönliche Hintergründe wie Aufstiegsgeschichten, Gesundheitsbeschränkungen und generationenübergreifende Verantwortung zur Sprache kommen.

OLG-Präsidenten und die Generalprokuratur kritisieren den Entwurf für eine neue Bundesstaatsanwaltschaft in Österreich. Sie sehen die geplante parlamentarische Kontrolle als verfassungswidrig, befürchten parteipolitische Besetzung der Führungsspitze und warnen vor Überlastung und Lähmung der Behörde aufgrund unklarer Zuständigkeiten und personeller Unterbesetzung. Zudem wird die geplante sechsjährige Amtszeit mit zweijährigem Vorsitzwechsel als schädlich für Führungswissen und internationale Kontakte bezeichnet.

Ungarn hat die von der EU geforderten Reformkriterien erfüllt und kann nun die eingefrorenen EU-Mittel in Höhe von 16,4 Milliarden Euro abrufen. Verkehrsminister David Vitezy bestätigte dies am Montag. Die Mittel waren ursprünglich im Mai freigegeben worden, aber an Reformen zur Korruptionsbekämpfung und Justizunabhängigkeit geknüpft. Die Regierung unter Ministerpräsident Peter Magyar hatte bis zum 31. August Zeit, die Auflagen zu erfüllen.