Union verliert massiv an Zustimmung: AfD erreicht historischen Höchstwert
Laut aktueller GMS-Umfrage liegt die Union bei nur noch 20 Prozent, während die AfD auf 30 Prozent kommt. Kanzler Merz steht parteiintern und in der Bevölkerung unter Druck.
Quick Look
- Die Union fällt in einer GMS-Umfrage auf 20 Prozent, während die AfD mit 30 Prozent einen historischen Bestwert erreicht.
- Kanzler Friedrich Merz verliert massiv an Rückhalt, auch bei den eigenen Wählern.
- Bevorstehende Wahlen könnten über seine Zukunft entscheiden.
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Why It Matters
Die Union unter Kanzler Friedrich Merz verzeichnet sinkende Umfragewerte. Am 20. September stehen Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin an.
Die Union verliert weiter in der Wählergunst – und liegt erstmals zehn Punkte hinter der AfD. Laut einer aktuellen Erhebung der Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung (GMS) kommt die Union nur noch auf 20 Prozent, so wenig wie noch nie in dieser Umfrage.
Dem gegenüber steht die AfD – mit einem historischen Bestwert von 30 Prozent. Die schwarz-rote Regierung unter Kanzler Friedrich Merz (CDU) hätte laut den aktuellen Werten keine rechnerische Mehrheit mehr.
Neben der Koalition gilt vor allem Kanzler Friedrich Merz (CDU) als angeschlagen. In einer aktuellen Insa-Erhebung verneinten 78 Prozent der Teilnehmer die Frage „Ist Friedrich Merz (noch) der richtige Bundeskanzler?“. Nur 14 Prozent beantworteten sie mit Ja. Acht Prozent machten keine Angabe.
Selbst bei Wählern von CDU und CSU ist Merz unbeliebt: 58 Prozent der Unionswähler sprachen sich demnach gegen ihn aus, nur 36 Prozent für ihn.
Am 20. September wird in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin gewählt. Die Ergebnisse werden auch über die politische Zukunft des Kanzlers mitentscheiden, der für das Wahldebakel in Sachsen-Anhalt mitverantwortlich gemacht wird. Sollten weitere schwere CDU-Niederlagen folgen, könnte es in der Union noch unruhiger werden.
Seit Wochen wird über einen möglichen Kanzlertausch spekuliert. Als mögliche Nachfolger von Merz werden der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und der bayerische Regierungschef Markus Söder (CSU) gehandelt.
Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.
Für die Erhebung befragte GMS vom 9. September 2026 bis zum 14. September 2026 insgesamt 1009 Teilnehmer online und via Telefon. Die Umfrage wurde ohne Auftraggeber erstellt. Die Fehlertoleranz liegt bei etwa drei Prozentpunkten.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin am 20. September entscheiden über Merz' Zukunft.
Likely · Within days
Open Questions
- Wie reagiert die Parteispitze auf die Umfragewerte?
- Werden die Wahlergebnisse zu personellen Konsequenzen führen?


