Uniper verkauft Opal-Pipeline-Anteile an Investor Hy24
Der verstaatlichte Energiekonzern Uniper veräußert seine 20-Prozent-Beteiligung an der Gas-Pipeline Opal an den Investor Hy24. Dies ist eine Auflage der EU aus dem Jahr 2022.
Quick Look
- Der verstaatlichte Energiekonzern Uniper verkauft seine 20-Prozent-Beteiligung an der Gas-Pipeline Opal an den Investor Hy24.
- Der Schritt erfolgt im Rahmen von EU-Auflagen aus dem Jahr 2022 zur Rettung des Unternehmens in der Energiekrise.
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Why It Matters
Die EU hatte die Rettung Unipers während der Energiekrise 2022 an Bedingungen geknüpft.
Die EU hatte die Rettung Unipers während der Energiekrise 2022 an die Bedingung geknüpft, dass Uniper seine Anteile an der Pipeline Opal veräußert. Jetzt setzt der Konzern die Auflage um.
Düsseldorf. Der verstaatlichte Energiekonzern Uniper veräußert seine Beteiligung an der Gas-Pipeline Opal. Das Paket in Höhe von 20 Prozent übernehme der Investor Hy24, teilte der größte deutsche Gaskonzern am Montag mit.
Die Transaktion umfasse 100 Prozent der Anteile an der Gesellschaft Lubmin-Brandov Assets, die 20 Prozent der Anteile an der Opal-Pipeline halte. Die restlichen 80 Prozent gehörten dem Unternehmen GASCADE Gastransport. Die Transaktion sei Teil der Auflagen der EU, die Uniper für die Verstaatlichung 2022 erfüllen müsse.
Hy24 will der Mitteilung zufolge den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft vorantreiben. Opal sei einer der größten Transportkorridore Europas und erstrecke sich über eine Länge von rund 470 Kilometern von Lubmin in Deutschland bis nach Brandov in Tschechien. Als Teil des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes sei der nördliche Abschnitt der Opal Mitte Dezember 2025 umgestellt worden, der südliche Abschnitt solle bis Ende 2030 folgen.
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