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US-Sondergesandte Witkoff und Kushner treffen in Kyjiw ein
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Die Zeit35 minutes agoPolitics5 min readGermany

US-Sondergesandte Witkoff und Kushner treffen in Kyjiw ein

Nach Gesprächen mit Wladimir Putin in Moskau reisen die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner nach Kyjiw weiter, um den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu treffen.

Quick Look

  • Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind nach Gesprächen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau per Zug in Kyjiw eingetroffen.
  • Dort führen sie Friedensgespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, während zeitweise Luftangriffe ausgesetzt wurden.

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Why It Matters

US-Sondergesandte reisen nach Moskau und Kyjiw, um Wege zur Beendigung des Ukrainekriegs zu erörtern.

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Russische oder ukrainische Angaben zu Details einzelner Angriffe und zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.

US-Gesandte Witkoff und Kushner treffen mit dem Zug in Kyjiw ein

Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind am Mittag zu Gesprächen über ein Ende des Ukrainekriegs in Kyjiw eingetroffen. Die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump kamen per Zug aus Polen in der ukrainischen Hauptstadt an, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Witkoff und Kushner waren zuvor in Moskau, wo sie mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin gesprochen hatten.

Pia Packmohr

Selenskyj fordert erneut Sicherheitsgarantien für Kriegsende

Vor dem Treffen mit den US-Sondergesandten hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut bekräftigt, dass die Ukraine sich ein Ende des Kriegs wünsche, dafür allerdings Sicherheitsgarantien benötige. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf den ukrainischen Präsidenten.

Nach Gesprächen mit Russlands Staatschef Wladimir Putin sind die US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff in die Ukraine weitergereist. Sie treffen heute den ukrainischen Präsidenten in Kyjiw.

Bastian Hartig

US-Sondergesandte reisen weiter nach Kyjiw

Nach ihrem Besuch in Moskau bei Russlands Präsident Wladimir Putin werden die US-Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff heute in Kyjiw erwartet. Dort sollen sie sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen. Bei ihrem Gespräch mit Putin hätten sie »mehrere Ideen für mögliche Wege zu einer Lösung« präsentiert, sagte der außenpolitische Berater Putins, Juri Uschakow.

Beobachter bezweifeln jedoch, dass die Reise des US-Verhandlungsduos einen Durchbruch bei der Lösung des festgefahrenen Konflikts bringen kann.

Am Freitag hatte die russische Führung erneut gefordert, die Ukraine solle das gesamte Territorium der vier von Russland beanspruchten Gebiete Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson abtreten und seine Pläne aufgeben, der Nato beizutreten. Das sind die gleichen Forderungen, die Russland schon seit Langem stellt.

Bastian Hartig

Putin behält seine Position gegenüber US-Vertretern offenbar bei

Russlands Präsident Wladimir Putin hat gegenüber den US-Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff offenbar seine bekannten Forderungen bekräftigt. Russland werde seine Ziele erreichen und die eigentlichen Ursachen des Konflikts müssten gelöst werden, sagte Putin nach Angaben des russischen Regierungsberaters Juri Uschakow seinen Gesprächspartnern. Mit den »eigentlichen Ursachen« meint Putin nach Ansicht vieler Beobachter das Bestehen der Ukraine als souveräner Staat.

Thordis Schreiber

Dmitrijew sieht Reise von US-Vertretern als »wichtigen Friedensbesuch«

Der hochrangige russische Regierungsvertreter Kirill Dmitrijew hat die Reise der US-Vertreter Jared Kushner und Steve Witkoff nach Moskau als »wichtigen Friedensbesuch« bezeichnet. Dmitrijew schrieb dies auf der Plattform X und machte damit eine erste Einschätzung der Gespräche öffentlich. Eine Stellungnahme der USA zu den Gesprächen liegt bislang nicht vor.

Bastian Hartig

Gespräche von US-Unterhändlern in Moskau beendet

Die US-Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff haben ihre Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau beendet. Etwa drei Stunden lang sollen sich beide Seiten nach Angaben von russischen Staatsmedien unterhalten haben. Über die Ergebnisse der Verhandlungen ist bisher nichts bekannt.

Der russische Regierungssprecher Dmitri Peskow sagte, die beiden US-Gesandten hätten neue Vorschläge zur Beendigung des Krieges in der Ukraine mitgebracht. Ähnlich äußerte sich auch US-Präsident Donald Trump. Witkoff und Kushner wollen nun nach Kyjiw weiterreisen und sich dort mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen.

Bastian Hartig

Ukraine will mit Verbündeten über Hilfe sprechen

Die Ukraine und ihre Verbündeten planen Gespräche über weitere militärische Hilfe für das von Russland angegriffene Land. Kommende Woche soll ein Treffen im Rahmen der Ukrainekontaktgruppe stattfinden, teilte der ukrainische Verteidigungsminister Jewhenij Chmara nach einem Telefonat mit seinem deutschen Amtskollegen Boris Pistorius (SPD) mit. Zu der Gruppe gehören mehr als 50 Länder, darunter alle Nato-Verbünderten, viele Nato-Partnerländer und die Europäische Union.

Bei dem Gespräch mit Pistorius wies Chmara nach eigenen Angaben auf die verstärkten Luftangriffe durch Russland mit Drohnen und ballistischen Raketen hin sowie auf den Mangel an Abwehrraketen. Die Ukraine fordert seit Monaten, dass die westlichen Verbündeten ihre Lieferzusagen für Abwehrraketen einhalten. Wann das Treffen genau stattfinden soll, ist nicht bekannt.

Thordis Schreiber

Gespräche zwischen US-Gesandten und Putin haben begonnen

Der russische Präsident Wladimir Putin hat im Kreml Gespräche mit dem US-Sonderbeauftragten Steve Witkoff und Jared Kushner, dem Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump, begonnen. Putin sprach im Vorfeld von einer »schwierigen« Situation, die die Gesprächspartner in den anstehenden Verhandlungen thematisieren müssten.

Ivana Sokola

Selenskyj sagt vorläufigen Stopp von Angriffen zu

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sichert zu, dass die Ukraine bis Montag von Angriffen auf Moskau absieht. Grund dafür ist der Besuch der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner. Selenskyj teilt auf Telegram mit, er habe soeben mit den beiden Unterhändlern gesprochen: »Von dem Moment dieses Gesprächs an sind wir bereit, eine Feuerpause bei den Luftangriffen auf die in den Verhandlungsprozess involvierten Städte einzuhalten.«

Neben Selenskyjs Zusage, den russischen Luftraum in der Zeit des US-amerikanischen Besuches nicht zu gefährden, versicherte auch Putin, die ukrainische Hauptstadt Kyjiw drei Tage lang nicht anzugreifen.

Bernard Darko

Angriffe auf Kyjiw auf Befehl Putins für drei Tage ausgesetzt

Der russische Staatschef Wladimir Putin hat wegen des Besuchs von US-Unterhändlern einen dreitägigen Stopp der Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw angeordnet. Das teilte sein Sprecher Dmitri Peskow mit. Die Angriffspause gelte mit Tagesbeginn des Sonntags für drei Tage.

Peskow bestätigte, dass Putin an diesem Samstag den US-Sondergesandten Steve Witkoff und den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, empfangen werde.

Iven Fenker

Witkoff und Kushner in Moskau eingetroffen

Ein Konvoi mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner hat den Flughafen Moskau verlassen und ist auf dem Weg in die Stadt. Auch Kirill Dmitrijew, der Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, ist laut der Nachrichtenagentur Reuters in dem Autokorso unterwegs.

Sarah Kohler

Fünf Tote bei russischem Luftangriff in Dnipropetrowsk

Nach dem russischen Angriff auf ein ukrainisches Stahlwerk in der östlichen Region Dnipro ist die Zahl der Toten ukrainischen Angaben zufolge auf fünf gestiegen.

Zudem seien Produktionsanlagen und Infrastruktur so sehr beschädigt worden, dass der gesamte Betrieb eingestellt werden musste, schrieb der Stahlproduzent Metinvest. »Dies ist ein weiterer Angriff auf eine zivile Stahlproduktionsanlage von Metinvest und ein weiterer Beweis für die systematischen Angriffe Russlands auf die industrielle Basis der Ukraine«, schrieb das Unternehmen. Es hieß, das Stahlwerk Kamet produziere Roheisen und Stahl ausschließlich für zivile Zwecke. Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden.

Sarah Kohler

Russland griff laut Selenskyj vor Besuch von US-Gesandten Flughäfen an

Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat die russische Armee vor dem Besuch der US-Sondergesandten die Flughäfen von Kyjiw und der nahegelegenen Stadt Boryspil angegriffen. »Offensichtlich sind diese russischen Angriffe auf die Flughäfen eine Reaktion auf die Gespräche und Vorbereitungen für einen möglichen Einsatz eines US-Flugzeugs in der Ukraine mit Landung auf dem Flughafen Kyjiw oder dem Flughafen Boryspil«, schrieb Selenskyj auf Telegram. »Russisch-iranische Drohnen als Antwort auf die amerikanische Diplomatie.«

Sarah Kohler

US-Gesandte Witkoff und Kushner laut Interfax wohl in Moskau gelandet

In Moskau sind der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Interfax zufolge die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner vermutlich eingetroffen. Luftfahrtkreisen zufolge landete demnach ein Flugzeug, das die beiden mutmaßlich transportiert habe. Eine offizielle Bestätigung steht aus.

Sarah Kohler

IAEA begrüßt Waffenruhe für Reparaturen am AKW Saporischschja

Am russisch besetzten AKW Saporischschja im Südosten der Ukraine ist der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zufolge eine Waffenruhe in Kraft getreten. Sie diene dazu, Stromleitungen zu reparieren und die Stromversorgung des Atomkraftwerkes wiederherzustellen, schrieb die IAEA. Das Atomkraftwerk ist mit seinen sechs Reaktoren das größte in Europa und steht seit März 2022 unter russische Kontrolle. Seit einiger Zeit sind alle Reaktoren abgeschaltet.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Treffen der Ukrainekontaktgruppe in der kommenden Woche

    Likely · Within weeks

Open Questions

  • Welche konkreten Inhalte umfassen die US-Vorschläge?
  • Werden die Gespräche zu einer dauerhaften Feuerpause führen?

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This article was originally published by Die Zeit.

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