
Einstimmiges Votum für den Zukunftsplan und weiteren weltweiten Stellenabbau
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Der VW-Konzern ringt seit längerem um Einsparungen und eine wettbewerbsfähigere Aufstellung.
Düsseldorf. Der Volkswagen-Aufsichtsrat hat dem Sanierungsplan des Vorstands überraschend zugestimmt.
Die Abstimmung sei einstimmig erfolgt, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach der vorgezogenen Aufsichtsratssitzung mit.
Der Zukunftsplan schaffe die Voraussetzungen, um den Volkswagen-Konzern und seine Marken leistungsfähiger, wettbewerbsstärker und zukunftsorientierter aufzustellen, hieß es in einer Mitteilung.
Konzernchef Oliver Blume erhält damit den Auftrag, Europas größten Autobauer neu aufzustellen.
An den Märkten kam die Nachricht am Freitag gut an.
Die VW-Aktie stieg am Vormittag in der Spitze um fast zehn Prozent auf 83,76 Euro, den höchsten Stand seit knapp drei Monaten.
Damit war sie stärkster Wert im Leitindex Dax.
Der Sparplan sieht unter anderem den Abbau von zusätzlich 50.000 Arbeitsplätzen weltweit vor.
Darunter sind auch Posten im Management.
Betriebsbedingte Kündigungen sollen weiter ausgeschlossen sein.
Eine genaue Aufteilung auf Marken, Länder und Standorte nannte der Dax-Konzern zunächst nicht.
Die Hälfte des Anpassungsbedarfs dürfte aber auf Deutschland entfallen.
Schon Ende 2024 hatte der Konzern einen Abbau von 50.000 Stellen beschlossen, 35.000 davon in der Kernmarke, der Rest bei Töchtern wie Audi und Porsche.

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